Pause – Zypern – Pause bis Ende November

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fotografiert in einem Schaufenster in Einsiedeln

Ich mach mal Pause hier im Blog während der November-Challenge im Totenhemd-Blog … komme aber während meiner Schreibreise in Zypern Ende Oktober sicher hier vorbei mit Fotos und dem einen oder anderen Text-Schmankerl und Elfchen.

Was ist das mit Zypern? Glück!

IMG_7350… wurde ich gefragt.

Zypern = Pissouri Beach.
Zwischen Paphos und Limassol.
Eine langgezogene Bucht.
Ein Hotel. Freundliche Mitarbeiter*innen.
Für mich: schönster Platz auf Erden.

Ich höre den Wind rascheln in den Palmen.
Die Vögel die sich darauf ausruhen und wie wild zwitschern und pfeifen.

Sonne, Meer, Himmel, Ruhe, Strand, schwimmen.
Das Meer hören … auch nachts … wie es rauscht.
Tiefe Träume.

Leichtigkeit
Nix-tun.
Aufs Meer schaun.
Träumen.
Weit weg. Weiterlesen

Vergnügungen 8, Ich habe meine Insel gefunden

IMG_7367Der Schreibworkshop ist beendet. Die letzte Zeile unseres Gedichts von Silja Walter heißt:

Ich habe meine Insel gefunden. 

Wir haben unsere Schreibwoche ganz nach Berthold Brechts Gedicht „Vergnügungen“ beendet. Meine Fassung liest sich so:

Vergnügungen

Der krähende Hahn am frühen Morgen
das leise Spatzengezwitscher
die Palmen zischen laut im Wind
ich höre Stille.
Der Drachen wie er durch die Luft fegt
zwischendurch ein Elfchen oder zwei.
Vorm Schwimmen im Meer ein Blogpost,
der aus der Feder springt.
Fragen, Fragen, Fragen.
Schreibspiele von links nach rechts und umgekehrt,
Morgenseiten schreiben und verdichten.
Zypriotisch frühstücken mit Bergamottemarmelade
und abends Tahini, vegetarisches Moussaka,
Kleftedes und süße Honigspeisen.
Das Blau des Himmels und des Meeres.
Salzwasser schmeckt igitt.
Auf der Insel sein mit anderen.
Schreiben.

Dadaismus, Rondell 7, Himmel und Welt sind in mir jetzt verbunden

Gestern dann die vorletzte Zeile aus dem Gedicht von Silja Walters Gedicht:

Himmel und Welt sind in mir jetzt verbunden.

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Wir hätten stundenlang einem Drachen zuschauen können, der im forschen Wind zackig hin und her flog. Der Drachenlenker stemmte sich gegen den Wind und hatte seinen „Luftikus“ gut unter Kontrolle. Da fiel uns natürlich sofort ein Elfchen ein.

Drachen
steigt empor
in den Himmel
mein Blick schaut gebannt
Luftikus

In unserem Workshop unterhielten wir uns gestern über den Dadaismus … ich lernte, dass beim Schreiben „alles verrückt“ sein darf Weiterlesen

Fragen Fragen Fragen 6, aus der Tiefe steigt

IMG_7343.JPGDie Zeile die uns durch den Tag begleitete aus Silja Walters Gedicht:

aus der Tiefe steigt.

Gestern haben wir Morgenseiten geschrieben und diese verdichtet. Unser Einstiegssatz hieß gestern: „Ich weiß immer noch nicht …. “ und mein Exzerpt liest sich so:

Viele Fragen sind aufgetaucht, was ich alles immer noch nicht weiß. Es ist aber nicht schlimm, die Antwort (noch) nicht zu wissen. Denn mit der Zeit ergeben sich diese, beantworten sie sich wie von selbst. Etwas immer noch nicht zu wissen heißt nicht, dass ich dumm bin. Vielleicht unwissend – ja! Interesselos, manchmal gar oberflächlich.

Kommt Zeit kommt Antwort.

Wir haben 5 Sachen über uns geschrieben: Weiterlesen

Pilgernd schreiben 5, aus der Höhe fällt

Unser kleines Gedicht von Silja Walter trägt uns weiter:

im Leben erhält,
aus der Höhe fällt,

Pilgernd waren wir unterwegs mit drei Schreibaufgaben im Gepäck. Hilde Domains Vers hat uns begleitet: „Ich setze den Fuß in die Luft und sie trug“.

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Das Foto zeigt einen meiner Schreibplätze. Vom Botanischen Garten in dem sich Aphrodites Bad versteckt bin ich ein Stück den Nature Trail gewandert. Ziemlich steinig, steil und holprig war das. Aber an diesem Schreibplatz angekommen mit diesem schönen Blick fiel mir das Schreiben leicht.

„Der Motorenlärm der Schiffe schwappt in meine Ohren, Weiterlesen

Sense Poem 3, Schreibreise auf Zypern

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Man schreibt alle 5 Sinne nutzend ein Gedicht oder kleinen Text. Der letzte Sinn sollte das Gefühl sein: als Abschluss oder Quintessenz des Geschriebenen. Es muss aber nicht nur ein Gefühl sein oder Gefühlszustand sondern kann ganz konkret das sein, was man gerade an den Händen oder Füßen fühlt und wenn es der Stuhl ist, auf dem man sitzt.

Der Wind in den Blättern
es rauscht und raschelt luftig
Kinder schreien in der Ferne
jemand putzt sich die Nase
das dunkelblaue Meer glitzert durch die Büsche vor mir
der Zitronenbaum duftet ganz leicht, würzig
auf meiner Zunge eine Melange von Lippenstift und Salz
unter meinen Füßen der kühle Steinboden.
Hörend tiefenentspannt.