Freitags ein dyadisches Zwiegespräch

Wie ich schon letzte Woche ankündigte, werde ich immer wieder freitags Fragen vorstellen für ein dyadisches Zwiegespräch.

Vielleicht findest du Zeit es mit Deiner Partnerin/Deinem Partner oder Freundin auszuprobieren.

  • Sag mir, was bedeutet Dir „wesentlich“ zu SEIN?
  • Sag mir eine Situation aus deinem Leben, in der du „wesentlich“ warst.
  • Sag mir, was ist die Wirkung von „wesentlich“ sein?

Hier habe ich das dyadische Zwiegespräch vorgestellt.

Freitags ein dyadisches Zwiegespräch. So geht’s.

Dyade ist ein altgriechisches Wort und bedeutet: Zweiheit.

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Kunst oberhalb vom Zürichsee

Das dyadische Zwiegespräch hat eine Form, die den Raum für das Gespräch öffnet. Normalerweise reagieren wir aufeinander wenn wir miteinander sprechen. Diese Form des Zwiegesprächs unterbricht das uns bekannte „aufeinander Reagieren“. Der übliche Ablauf im Sinne von „der eine sagt was und der andere antwortet darauf, kommentiert oder bewertet“ wird abgelöst durch aufmerksames Zuhören. So kennen wir es ja schon vom Paar- oder Zwiegespräch, dass nur einer spricht und der andere zuhört.

Das dyadische Zwiegespräch unterscheidet sich insofern, dass ich meinem Gesprächspartner eine Frage stelle. Meistens fängt sie an mit: „Sag mir  …. „.

Zunächst wird die Frage gestellt. Beispielsweise: „Sag mir, was tust du um wesentlich zu werden?“ Derjenige der zuhört, lässt dem Sprechenden Raum und Zeit und erwidert lediglich: DANKE. Es kann mehrmals die gleiche Frage gestellt werden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich die Antworten ergänzen und immer mehr vertiefen.

Immer wieder sagt der Zuhörende „DANKE“, wenn eine Antwortphase abgeschlossen ist.

Dann wird gewechselt. Derjenige, der gefragt hat wird nun gefragt. Es wird die gleiche Frage gestellt, die nun beantwortet wird. Der Zuhörer/die Zuhörerin bedankt sich jeweils.

Ziel dieses strukturierten Vorgehens ist es, im Gespräch zu ganz bestimmten Themen die Tiefe auszuloten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mir immer klarer wurde. Ich realisierte, was mir wichtig ist, was mich bewegt, was ich will und nicht will.

So gehst du vor:

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