Der feine Unterschied: Dreikönigskuchen – Königskuchen

Christiane hat zur abc.etüde eingeladen für die Woche 16 und 17. Die Wortspende von Ludwig Zeidler dem Etüdenerfinder.

Quelle: Pixabay, Bearbeitung von Christiane

Seine Mutter wünschte sich zum Geburtstag einen Königskuchen. „Back mir einen Königskuchen bitte“. „Na wenn schon, dann einen Königinnenkuchen für Dich!“, und zwinkerte ihr zu.

Er erinnerte sich an seine erste Begegnung mit dem Schweizer „Dreikönigskuchen“. Ein ganz anderes Gebäck. Ein flacher Kranz aus 6 bis 8 Hefekugeln mit Mandelblättchen bestreut. Dieser ist kurz vorm 6. Januar überall in den Bäckereien und in den Brotabteilungen der Lebensmittelläden zu finden. Morgens beim Frühstück am 6. Januar wird dann die Person zum König bzw. zur Königin, die die weiße kleine Königsfigur im Teigstück findet. Die dazugehörige Krone aus goldener Pappe ziert das Haupt der Finderin bzw. des Finders während des sogenannten „Zmorge“. Natürlich will jeder König bzw. Königin sein.

Der klassische Königskuchen, den sich seine Mutter wünscht, schmeckt aber anders. Er wird mit Orangeat und Zitronat (mag nicht jeder) und mit zuckersüßen roten Kirschen gebacken. Ein Rührteig. Ein Napfkuchen. Er erinnerte sich sogleich an die rot geschminkten Lippen seiner Freundin. Sie hielt eine leuchtend rote Cocktailkirsche zwischen ihren weißen Zähnen. Sie liebte es, diese zu zerbeißen und mit einem Martini auf Eis zu schlürfen. Jedes mal schwärmte sie, wie lecker dies sei.

Sollten sie nicht mal wieder auf einen Apéro nach Zürich fahren. Sich mit dem Zug in die schöne Stadt bringen lassen, durch die Straßen schlendern und in diese angesagte Bar gehen. Wie war noch der Name? Leute gucken, über Gott und die Welt reden, Nüsschen knabbern, Cocktails trinken, den nächsten Urlaub planen. Wie lange hatten sie das nicht gemacht. Immer nur Arbeit Arbeit Arbeit. Akribisch waren sie da beide. Immer musste es perfekt sein.

Seine Freundin weiß sicher das Rezept für Königskuchen. Er rief sie an und lud sie zum Cocktail ein. Mal wieder von Urlaub träumen. Morgen aber erstmal den Königinnenkuchen für Muttern backen. Darauf eine Cocktailkirsche!

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Flanierend in Zürich unterwegs

Heute bei bestem Frühlingswetter: Den Schanzengraben entlang am Botanischen Garten vorbei Richtung Bürkliplatz und Zürichsee spaziert.

Zürich war glücklich! Sprich alle waren glücklich unterwegs. Es herrschte Frühlingswetter nach dem gestrigen sehr nassen und stürmischen Regentag. Die Bars und Cafés waren voll besetzt. Die Gesichter wurden in die Sonne gestreckt. Und auch ich war glücklich. Meiner Frankfurter Freundin habe ich Zürich von seiner besten Seite gezeigt.

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Mein erster Besuch einer Poetry Slam Veranstaltung #poetryslam

Hier und Heute will ich schreiben
was ich erlebte auf der Bühne
und nicht übertreiben.
Die 20. deutschsprachige Meisterschaft
im Poetry Slam findet derzeit in Zürich statt.

Im Pfauen war ich, der Schauspielhausbühne
ach, was waren sie so kühn
und charmant
so ulkig und so pikant
so jung und so natürlich
manchmal auch figürlich.

Aber nochmal von vorne.
Im Foyer galt es
ein Gedicht zu texten
mit 12 Worten in drei Zeilen.
Ich tüftelte und schob die Worte
bis ein Liebesgedicht entstand
für den geliebten Mann, der da hinten stand.
Er war dabei und wir waren zwei.

Der Saal war voll
die Stimmung gut
das Schaulaufen der Poesie
wird moderiert von Simon Chen
Poetry Slammer und Kabarettist.

Und gleich ging’s los mit ihm
und wir waren mittendrin im Slam Weiterlesen

Zufällig in Zürich

Diese Tage zufällig im kleinen Park vor dem Museum für Gestaltung gesessen. Hab auf jemanden gewartet.

Dabei entdeckte ich, dass das Museum für Gestaltung neu eröffnet hat. Plakate informierten über die neuen Ausstellungen. Am Freitag treffe ich meine Freundin aus Coachingtagen und wir werden bei einer Führung dabei sein. Ich freue mich drauf.

Wesentlich werden: Machen! – nicht lange überlegen!

IMG_6591Man könnte natürlich sofort entgegnen: wenn du die Dinge immer so unüberlegt tust, dann bist Du ja auf einem guten Weg Dich zu verzetteln. Ja. Stimmt!

Andererseits erlebe ich an mir, dass ich mich oft ausbremse wenn mich etwas interessiert. Das betrifft vor allem Kulturelles in Zürich. Ich habe eine halbe Stunde Zugfahrt nach Zürich mit 1 x Umsteigen. Das ist nicht viel. Dennoch! Den Hintern hoch kriegen vor allem abends?! Ganz schwer.

Also. Ich habe einiges bisher NICHT gemacht, wegen dem Hintern ;-).

Zu dem Einwand des Verzettelns könnte folgende Regel gelten: Man stellt sich noch ein paar kurze Fragen bevor man los legt:

  • Darf ich mir die Lust erlauben, dies jetzt zu tun?
  • Verletze ich jemanden wenn ich es mache?
  • Wird es mir gut tun?
  • Werde ich mich verzetteln, weil etwas anderes wichtiger ist?
  • Interessiert mich grundsätzlich, was ich jetzt machen möchte, habe ich es mir in der letzten Zeit immer wieder – aus welchen Gründen auch immer – verkniffen?

Dann los, wenn nichts dagegen spricht.

Ich habe in den letzten Tagen gelernt: Wir haben in Zürich eine Kunsthalle und ein Kunsthaus. Im Kunsthaus bin ich vor wenigen Tagen gelandet, weil ich eigentlich in die Kunsthalle wollte. In der Kunsthalle hatte ich gestern das Vergnügen Daniel Bauman, Kurator und Direktor, während einer Führung durch die aktuelle Ausstellung zu erleben. Mich hat meine Aktion sehr zufrieden gestellt. Weiterlesen

Abendlicht eingefangen

Gestern Abend war ich in Zürich unterwegs zu einem 10-jährigen Geschäftsjubiläum von „Sigrist-Coaching“. Beatrice hatte ich Euch vor kurzem vorgestellt hier im Blog.

Ich hatte noch ein wenig Zeit und entdeckte plötzlich das Licht. Besonderes Licht fand ich, das funkelte oder leuchtete. Man beachte nur das BLAU über dem Zürcher Opernhaus.