Buchtipp #15/12 … weniger Haben mehr Sein

Weil wir uns seit Petras Überlegungen zu Erich Froms Haben oder Sein das Buch wieder vorgeknöpft haben, hier nun eines aus jüngeren Tagen. Es erschien im Januar 2014.

9783426786369.jpg.33159938.jpgConstanze Köpp hat das Buch geschrieben: aufgeräumt leben. Der Untertitel: Warum weniger Haben mehr Sein ist.

Interessant, dass es mir beim Aufräumen in die Hände fiel. Denn genau darum geht es mir zur Zeit: Das Haus aufräumen, alles Unnütze weggeben, das ZUVIEL wegwerfen oder weitergeben …. Mehr Sein wäre doch cool?! Und das in den eigenen vier Räumen.

Nun können wir natürlich Petras Resümee Nr. 3 durchlesen … da ist dann Erich Fromm nicht mehr ganz so leicht zu verstehen. Geht mir jedenfalls so. Dann doch vielleicht eher in dieses Buch von Frau Köpp spicken. Ich gebe zu, ich habe nur gespickt. Ich habe es nämlich meinem Mann geschenkt: er sammelt nämlich gern ;-).

Dennoch. Ich hab für diesen Artikel mehr gespickt: Es geht vor allem darum, die eigene Wohnung/das Haus unter die Lupe zu nehmen. Sie beginnt ihr Buch mit der Frage: Welche Bedeutung hat ein Zuhause? Und mir gefällt einer ihrer Sätze, die sie auf Seite 17 schreibt: „Da wird für andere und weniger für sich gestaltet und designt“. Es geht also um das SEIN in den eigenen vier Wänden. Und wie soll das aussehen? Was macht mein Zuhause für mich authentisch so dass ich mich sauwohl fühle und „einfach sein“ kann?

Hier kannst Du Dich beim Knaur-Verlag informieren.

Die Autorin ist Wohnberaterin und hat ihr Unternehmen „Wohnkosmetik“ getauft.

Was denkst Du? Ich bin sehr froh dass mich dieses Buch wieder „erwischt“ hat. Es bestätigt meinen Weg … ich möchte mich in meinem/unserem Haus von Ballast befreien und es mir noch schöner machen … z.B. alle Souvenirs in einen großen Karton packen und dann das leere Regal genießen.

 

Sein – Gedanken #8/12

Ich dachte ich hätte schon mal über das „einfach SEIN“ nachgedacht hier im Blog. Hab ich anscheinend nicht. Nachdem Petra in ihrem Blog das Buch „Haben oder SEIN“ von Erich Fromm aus dem Regal gekramt und daran erinnert hat, beschäftigt es mich. Es ist eine interessante Diskussion zu Petras Blogartikel entstanden. Ich denke weiter nach:

Einfach SEIN, dann denkt/grübelt man nicht mehr nach sondern macht nur noch. Die Stellschrauben des Lebens lösen: „die wesentlichen Dinge kannst Du nicht machen sondern nur empfangen“. Auf Empfang sein heißt, auf Zeichen achten. Sie hören, riechen, schmecken. Einfach sein: Schneeflocken beobachten und dem Regen Aufmerksamkeit schenken, das Herz schlagen hören, die Begegnungen des Tages willkommen heißen. Zuhören. Empfänglich sein meint, den Wind zu spüren und die klare Luft zu atmen. Wahr-nehmen, dass man (gut) lebt. Das Leben ist ein Geschenk.

Vom Neffen die Lieblingsmusik zugespielt bekommen per Spotify oder wie heut morgen ein Mantra empfangen und hören. Das nächste Mal begleite ich ihn zum Yoga. Er hat schon so oft gefragt.

Fromm meint, man solle seinen Fähigkeiten und Tugenden gemäß leben. Muss man diese erst bewusst kennen? Oder tut man von Anfang an das Richtige? Ist es nicht auch ein Lernen und Bewusst-werden? Eine Frage des Alters? Weiser werden? Wesentlich werden?

In der Genius-Coachingarbeit, die ich jahrelang praktiziert habe, ging es genau darum: den eigenen Lebensweg mit Entscheidungen, Erfahrungen und Talenten unter die Lupe zu nehmen und daraus DEN Genius zu formulieren, der es auf den Punkt bringt, die Lebensfäden bündelt und die Frage beantwortet: Wie bin ich für andere und für mich ein Geschenk auf dieser Welt? Weiterlesen