Gedankensplitter zur Fasten-(Corona)zeit 5

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#fastentag #32 in der fünften Fastenwoche

Ihr erinnert euch?
Was will ich anders machen? – so bin ich in die Fastenzeit gestartet.

Corona zwingt mich Vieles jetzt anders zu machen.
Ich bin privilegiert und koche, backe, organisiere, räume auf.
Ich war noch nie so viel on und im Kontakt wie jetzt.
Bin im #coronastress.

Mein erstes virtuelles Online-Treffen „Death Café“ fand statt.
Ich übe jetzt morgens wieder 5-Elemente-QiGong.
Mein Atem verlangsamt sich und ich erde mich.
Höre die Ruhe des Quartiers.
#stayathome wird befolgt.

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#coronatag #13 im shutdown der Schweiz

Doris Dörrie empfiehlt „morning pages“ zu schreiben.
10 Minuten am Stück schreiben.
Hab ich bei Instagram entdeckt.
Ihr Tipp – so wie sie es schon in ihrem neuen Buch empfiehlt:
„ich erinnere mich“ … „ich erinnere mich“ … „ich erinnere mich“ (beispielsweise Thema Krank-sein: wie war es beim Arzt, oder als du krank warst, wer hat sich um dich gekümmert?)
… als Einstieg ins Schreiben zu nutzen …
oder Schreibpausen zu überbrücken

Ich erinnere mich an den Pieks im Finger.
Hatte Horrorängste wenn die Kinderärztin aus meiner Sicht mit ihrem Folterinstrument auf mich zukam Weiterlesen

Morgenseiten werden auch mal Abendseiten

Der Schnee in Oberstaufen war ein Geschenk!
So sehe ich das.
Ein Geschenk dieser knirschende Neuschnee, den ich vermisste und es nicht wusste.
Die ersten Wochen im Januar war hier oben schönstes sonniges Wetter.
Mit mir kam der Neuschnee.
Ist doch schee!

Morgenseiten beim Frühstück.
Es war herrlich.
Ich war mit wenigen Gästen allein im Raum.
Ich genoss die Stille.
Schönster Platz im Raum: fast ein kleines Séparée nur für mich. Weiterlesen

Morgenseitenexzerpt: Von unten nach oben #4 aus Gozo

Wie eine Süchtige bin ich bisher immer nach oben gelaufen.
Hoch auf die Zitadelle.

Immer den Überblick haben.
Immer die Freiheit spüren.
Ein Fundament braucht es
um aufrecht stehen zu können.
Ich schaue von unten nach oben und habe eine neue Perspektive.
Sehe die Turmuhr das erste Mal.
Laufe auf festem Grund.
Der Wind zaust wieder an mir.

Ich rieche das Meer, Gras, modrige Steine.
Sehe Mauersegler, die sich in den Mauerritzen verstecken.
Das Papier raschelt im Wind.
Im Hier und Jetzt sein.

Mit dem Wind fliegen die Gedanken
zur ermordeten Journalistin: Ich schicke ein Gebet ins Blau.

Schreibe mit dem Gatten an unserer Löffelliste.
Was wollen wir beide noch miteinander?

Morgenseiten schreiben 1: Ich habe die Insel gefunden

image1Mit Indigotours habe ich eine „Kreative Schreibreise“ nach Zypern gebucht. Aber nicht irgendeine Schreibreise. Eigentlich sollte die Autorin Susanne Niemeyer aus Hamburg kreativ durch die Tage führen. Aus Krankheitsgründen sind wir jetzt zusammen mit der Wortwerkerin Hannah Rau.

Wir hatten einen guten und inspirierenden Start gestern Nachmittag. Wir haben mit den Morgenseiten = „Nachmittagsseiten schreiben“ begonnen. Das bringt mich heut Morgen auf die Idee mal wieder im Bett zu schreiben „Morgenseiten“ eben. Weiterlesen