Lesetipp: Irgendwann wird es gut. Von Joey Goebel. Kurzgeschichten.

Schon gewusst? Ich hab es ja nicht so mit Kurzgeschichten. Obwohl ich die abc.etüden mitschreibe. Jetzt wieder. Das Schreiben für Christianes abc.etüden ist immer wieder eine kleine Herausforderung für mich. Nicht wegen der 300 Wörter sondern wegen der Geschichte, die erzählt werden will.

Meistens schreibe ich drauf los und meistens ist es ganz passabel. Die innere Schreibkritikerin verdreht selbstverständlich oft die Augen und ist nie zufrieden. Was’n Stress! Deshalb hab ich mich zu einem Workshop angemeldet bei Peter Ackermann zum Thema „von der Idee zur eigenen Kurzgeschichte“.

Ich sagte ihm kürzlich: wenn ich nach dem Workshop „einfach“ schreibe, ohne Stress und Anstrengung, dann hat sich die Reise nach Cornwall gelohnt. Mit Peter war ich im Val Fex letzten Herbst. Hab ich darüber hier geschrieben? Ich habe ne ganze Menge gutes Rüstzeug auf den Weg bekommen, um besser zu schreiben. Ich war sehr beflügelt. Das wünsche ich mir für die Kurzgeschichten auch. Außerdem freue ich mich tierisch auf Cornwall. Da war ich noch nie.

Warum ich so weit aushole?

In einem Kommentar meiner abc.etüde „Strom sparen“ hab ich letztens erwähnt, dass ich die Idee vom „sich aufgeilenden Typen“ aus einem Buch habe.

Dieses Buch bzw. die Geschichte, die ich darin gelesen hatte, will ich euch kurz vorstellen. Die Geschichte fand ich nämlich gähnend langweilig. Das Buch wurde so vorgestellt, als wenn diese Kurzgeschichten nun das Beste dieses Autors sind, nachdem er vier Romane geschrieben hatte. Ich bekam das Buch übrigens geschenkt während des Eincheckens in einem Lieblingshotel im Engadin. Ich hatte mich sehr darüber gefreut.

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