Sein – Gedanken #8/12

Ich dachte ich hätte schon mal über das „einfach SEIN“ nachgedacht hier im Blog. Hab ich anscheinend nicht. Nachdem Petra in ihrem Blog das Buch „Haben oder SEIN“ von Erich Fromm aus dem Regal gekramt und daran erinnert hat, beschäftigt es mich. Es ist eine interessante Diskussion zu Petras Blogartikel entstanden. Ich denke weiter nach:

Einfach SEIN, dann denkt/grübelt man nicht mehr nach sondern macht nur noch. Die Stellschrauben des Lebens lösen: „die wesentlichen Dinge kannst Du nicht machen sondern nur empfangen“. Auf Empfang sein heißt, auf Zeichen achten. Sie hören, riechen, schmecken. Einfach sein: Schneeflocken beobachten und dem Regen Aufmerksamkeit schenken, das Herz schlagen hören, die Begegnungen des Tages willkommen heißen. Zuhören. Empfänglich sein meint, den Wind zu spüren und die klare Luft zu atmen. Wahr-nehmen, dass man (gut) lebt. Das Leben ist ein Geschenk.

Vom Neffen die Lieblingsmusik zugespielt bekommen per Spotify oder wie heut morgen ein Mantra empfangen und hören. Das nächste Mal begleite ich ihn zum Yoga. Er hat schon so oft gefragt.

Fromm meint, man solle seinen Fähigkeiten und Tugenden gemäß leben. Muss man diese erst bewusst kennen? Oder tut man von Anfang an das Richtige? Ist es nicht auch ein Lernen und Bewusst-werden? Eine Frage des Alters? Weiser werden? Wesentlich werden?

In der Genius-Coachingarbeit, die ich jahrelang praktiziert habe, ging es genau darum: den eigenen Lebensweg mit Entscheidungen, Erfahrungen und Talenten unter die Lupe zu nehmen und daraus DEN Genius zu formulieren, der es auf den Punkt bringt, die Lebensfäden bündelt und die Frage beantwortet: Wie bin ich für andere und für mich ein Geschenk auf dieser Welt? Weiterlesen

Wie bist du noch „petra-iger“?

Petra-iger? Hä?

Heik(e)-iger? Gitt(e)-iger? Sabin(e)-iger? Annegret-iger?

So fragt Gitte Härter in ihrem Video. Dieses Video, das ich eben angeschaut habe, ist das dritte aus einer Serie, in der es um Emotionen einerseits und natürlich ums Schreiben – was auch sonst – geht.

Sind meine Texte und Artikel „petra-ig“?

Passt ganz schön zum „wesentlich werden“ und zu der bekannten Genius-Arbeit. Deshalb hier nur kurz die wichtigsten Fragen.

  • Wenn ich schreibe, schreibe ich dann so, dass mich meine LeserInnen „erkennen“? Wiedererkennen?
  • Welche Persönlichkeit bin ich? Zeige ich die?
  • Bin ich das?
  • Bin ich soooo?
  • Wie stehe ich zu den Dingen?
  • Sage ich meine Meinung?
  • Was macht mich aus?
  • Was ist der Kern meiner Persönlichkeit?
  • Welche „seltene Qualität“ die NUR MICH ausmacht, habe ich?
  • Was ist es genau?
  • Schaut Euch das inspirierende Video von Gitte an.