Verliebt in die Heimat

Sektglas

 

Ich war ein paar Tage in der Heimat und hab mich so verliebt in die schöne Landschaft als hätte ich sie noch nie gesehen! Oder war es die Wiedersehensfreude?

Was war es schön durch die „Pampa“ zu fahren. Das Naheland ist Weinanbaugebiet und wir übernachteten im Weingut Hermannsberg, ehemalige Weindomäne Niederhausen. Im Pausenorte-Blog werde ich die schöne Location näher beschreiben.

Heimat das ist für mich:

  • Kreuznacher Dialekt
  • das Gespräch unter Kreuznacher „Gastronomen“ (ich bin ja Kreuznacher Hotelierstochter)
  • die Nahe (auf Platt: die Noh)
  • der Nahewein
  • die Weinberge
  • „alte“ Freundinnen mit gemeinsamen Erinnerungen
  • das Salinental, die herrlich salzige Salinenluft
  • das Grab meines Vaters mit Blick auf den Rotenfels

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Achtzig #21/12

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Dieses Foto hab ich letzten August in Bad Kreuznach geknipst.
Gerade eben bin ich hier in der grauen Winterlandschaft spazieren gegangen.
Ich mag es hier oben auf dem Kauzenberg in Bad Kreuznach.

Wir feiern heute den 80. Geburtstag meiner Mutter.
„Alle“ werden kommen im kleinen Familienkreis.

Ein Hoch auf meine Mutter, die aussieht wie siebzig und immer noch den Kochlöffel schwingt – ehrenamtlich in ihrer Gemeinde. Als Teenager wusste sie: Ich will Köchin werden! Das war sie ihr Leben lang. Deshalb gibt es heute „ihre“ norddeutsche Spezialität Grünkohl – diesmal nicht mit Pinkel bzw. Bregenwurst, weil man die vor allem in Norddeutschland bekommt.

Meine Mutsch ist die Beste :-). Hoch soll sie leben.

In Bad Kreuznach (in der alten Heimat) unterwegs

Letzte Woche habe ich in Bad Kreuznach meine Mutter besucht.

Zuerst traf ich aber meine „alte Freundin“, die seit Jahren in Neuseeland lebt (ca. eine Autostunde entfernt von Auckland). Ich werde sicher den Reisebericht im alten Blog finden. Ich hatte über das Eco Village geschrieben. Sie war in der Heimat, weil sie sich um ihre 98-jährige Mutter kümmern musste.

IMG_5758Nun also trafen wir uns in unserer „alten Heimat“ Bad Kreuznach und sind durchs Salinental spaziert. Wir sind an den Salinen vorbeigegangen. Das ist für mich Heimat: diese salzig-frische Salinenluft! Die liebe ich. Dann atme ich tief ein und aus.

Außerdem sind wir am Freibad IMG_5755vorbeigekommen, das sich gerüstet hat für die kommende Freiluftsaison. Wir beide haben es geliebt, als junge Frauen unsere 1000 Meter zu schwimmen in diesem herrlichen 50-Meter-Becken. Davor waren wir meist joggen oder im Fitness-Studio.

Jaja. Ich war (und bin es immer noch) extrem sportlich engagiert.

Dann sind wir noch an dem Haus vorbeigekommen, das meine Eltern Anfang 1970 eröffnet hatten als Hotel-Restaurant Salinental. Weiterlesen