ABC Fotoprojekt. H wie …

abc-2Bei Wortman geht es  ab heute um das „H“. 

H wie Himmel? Oder Himmelblau?

Mal stöbern was meine Fotokiste hergibt.

H wie … (hinter dem) Horizont (geht es weiter).

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Zürichsee

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Malta

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Zürichsee

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Zypern

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Zürichsee

Warum ich darauf komme, dass es hinterm Horizont weitergehen könnte? Während des Schreibworkshops auf Zypern letzten Oktober hatte es sich durch eine Fotokarte so ergeben, dass eine Figur wie „hinterm Horizont“ hervorlugte. Ein andermal hatten wir den Eindruck, dass die Hälfte eines Regenbogens hinterm Horizont verschwand oder umgekehrt: aus dem Horizont mit der einen Hälfte auftauchte.

Geige, Akkordeon, Kontrabass = Trio Noanca

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abends in RV

Das erste Mal in Ravensburg im Figurentheater gesessen.
Wobei ich die Stadt ja ewig kenne.
Endlich mal Zeit für die Kunst!
Wird aber auch Zeit!

So gemütlich war es da!
Platz für vielleicht sechzig Menschen.
Alle so 55 plus.
Wir hörten einen Musikreigen aus der ganzen Welt.
Chansons aus Frankreich.
Folkloretänze aus Osteuropa.
Klezmer. Tango. Milonga.
Schottisches und Schwedisches.

Auf der Bühne stand ein offener alter Koffer.
Ein Garderobenständer an dem auch drei Strohhüte hingen.
Ein alter orientalischer Teppich war ausgelegt.

Darauf:
Trio Noanca: zwei Männer, eine Frau.
Gehörten auf den Teppich, sozusagen zum „Mobiliar“.
Noanca – das sind Norbert, Andreas und Carmen.
So natürlich und so authentisch = so sympathisch!
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Flanieren in Ravensburg

IMG_1317IMG_1320Bin in Ravensburg.
Auf neuen Spuren unterwegs.
Mal nicht nur entlang der Einkaufsszenerie.

Alte Wege neu bespielen.
Ich sehe bunte Dächer
als wäre es das erste Mal.

Premiere aber im Kunstmuseum.
Interessante Künstlerin:
Martha Jungwirth mit Panta Rhei.

Lese ins Buch „Flâneuse“ rein
und fühle mich mit der Autorin verbunden
an Orten, in denen ich auch schon war:
Paris, London, Tokio.
Nach Tokio wollte sie gar nicht …
so wie ich nicht unbedingt in die Schweiz wollte.
Alle anderen finden es aber toll
nur sie nicht.

IMG_1330Deshalb leben im Hier und Jetzt.
Neue Ziele definieren und neue Wege gehen.
Egal wo.

Neue Ideen entwickeln fürs Reisen und das Schlendern.

Saß morgens das erste Mal im Café Glücklich ..
… und war glücklich.

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Flanieren

lauren-elkin-flaneuse-102-resimage_v-variantSmall1xN_w-576In der Sonntags FAZ wird die Autorin Lauren Elkin vorgestellt. Sie hat das Buch „Flâneuse, Frauen erobern die Stadt – in Paris, New York, Tokio, London und Venedig“ geschrieben. Ich werde es mir mal anschauen.

Das was sie zum Flanieren schreibt, lässt mich ganz glücklich werden. Habe ich es gerade gestern wieder getan: In Zürich neue Wege entdeckt, einfach mit Muße flaniert – entlang der Sihl ein Stück des Wegs bis zum Botanischen Garten.

„Ich nehme mir ein Ziel vor – und dann laufe ich los, irgendwie dorthin, mit Umwegen und Abstechern, mit all der Zeit, die ich brauche“, sagt die Autorin und ich fühlte mich verstanden.

Ich lese, „dass Flanieren keine absurde Beschäftigung ist und dass es dafür Zeit braucht.“ Einfach nur durch die Straßen schlendern, Menschen gucken, Boutiquen und kleine Geschäfte oder gemütliche Cafés entdecken, die beste Eisdiele der Stadt finden, das ist was ich gerne mache und oft tue. In Zürich oder Frankfurt.

Aber auch früher in Hong Kong. Was war ich glücklich, wenn ich eine Adresse gefunden habe, oft versteckt hinterm nächsten Haus. Genauso Weiterlesen

Foto ABC-Projekt: G wie …

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Mein Post von grade eben … der gilt gar nicht … also noch einmal neu:

G wie Gartenzwerg. Den hab ich vor kurzem in Bad Kreuznach geknipst in weiser Vorausschau, dass ich ein entsprechendes Foto benötige :-).

abc-2Danke an wortman für die Inspiration.

ABC Fotoprojekt: G wie …

fullsizeoutput_337Mein Mann verdrehte gestern die Augen als ich ihm Begriffe zum Buchstaben G aufzählte fürs ABC Fotoprojekt: Gartenzaun, Gartenlaube, Gartenstühle, Glockenturm … bis ich auf G wie Gullydeckel kam. Diese drei mussten es dann sein mit einem Schatten-Selfie.

Hier findet man interessante Erläuterungen zum Schacht- oder Gullideckel, den man auch mit „i“ schreiben kann.

Im Duden steht woher der Begriff „Gully“ stammt: Weiterlesen

abc.etüden. Schneegestöbers Schlussgeschichte (Teil 6)

Nicole hatte es sich im ICE nach München gemütlich gemacht. Allerdings stand der Zug nun schon seit einer Weile. Die Lautsprecher knisterten und eine weibliche Stimme verkündete: „Sehr geehrte Fahrgäste, unser Zug kann leider nicht weiterfahren. Vor uns hat sich eine hohe Schneeverwehung aufgetürmt. Die Feuerwehr ist unterwegs. Wir müssen leider mit mit einer Verspätung von mehreren Stunden rechnen. Bitte machen Sie es sich gemütlich. Wir werden gleich mit Decken, Tee und Sandwiches an Ihrem Platz vorbeikommen“. Draußen toste der Wind und die Schneeflocken schlugen an die Fensterscheiben. Winterreifen hätten hier auch nichts genutzt, dachte Nicole. Wäre sie bloß bei Pierre im Chalet geblieben und2019_0607_2_300

hätte die Nacht abgewartet, dachte sie noch bevor sie einschlief.

Pierre dagegen lief enttäuscht und zornig im Chalet von Zimmer zu Zimmer und suchte Nicole. Wo ist sie denn bloß? überlegte er. Eifersüchtig war er gewesen, als sie ihm ganz verzaubert von Michael aus München erzählte. Er übersah im Dunkeln die letzte Treppenstufe und stolperte. Weiterlesen