Buchtipp: Yona von Nastasja Penzar

Das Literaturhaus Frankfurt veranstaltete einen Abend mit drei Erstautor*innen unter dem Titel: „Drei aufregende Debüts“. Wenn ich mich recht erinnere: Alle drei haben Preise gewonnen. Alle drei fand ich ausgesprochen gut und lesenswert. Heute beginne ich mit Yona von Nastasja Penzar.

Ich habe schon lange kein so atemloses, an den Nerven zerrendes Buch gelesen.

Zwei Erzählstränge laufen parallel.

Es beginnt mit Yonas Ankunft in Guatemala … ist das was sie schreibt real, das fragte ich mich manchmal oder ist alles verschleiert durch die Schwüle wie in einem Traum? Ist sie in dem einen Erzählstrang mit ihrem Vater brav, ruhig, eher vorsichtig, leise … so passiert in diesem südamerikanischen Land, das sie besuchen SOLL, so viel so geballt. Die Autorin schreibt in kurzen Sätzen, ich werde fast atemlos, und ich bin neugierig, weil es durch die kurzen Sätze so spannend aufgebaut ist, den sie immer wieder unterbricht. Und mit dem letzten Wort oder Satz webt sich die Geschichte weiter …

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Und sehet, ich verkünde Euch eine große Freude …

Ich freue mich mit Sabine mit. Ein E-Book-Lyrikband wird erscheinen.

wortgeflumselkritzelkram

Wahrscheinlich muss ich diesen Beitrag kennzeichen, deshalb: WERBUNG 🙂

Frau Flumsel aka wortgeflumselkritzelkram aka Sabine Schildgen proudly present …

Es ist (fast) soweit.

Wenn alles so klappt, wie es klappen soll, ist mein Erstlingswerk
„Jenseits von Worten“ ab dem 23. Februar 2021
lieferbar bzw. zumindest bestellbar.

Und da es eben mein Erstlingswerk ist, lasse ich mich überraschen, wie das ganze tatsächlich abläuft. Rein theoretisch müsste es über BoD, Buchhandel, Amazon und alle anderen Bestellseiten beziehbar sein. In den ersten zwei Wochen wird das Ebook zum Sonderpreis für 1,99 Euro angeboten. Danach zum regulären Preis von 4,99 Euro und das Taschenbuch wird 7,99 Euro kosten. Falls jemand ein signiertes Exemplar haben möchte, kann dieses gerne direkt über mich zum Preis von 7,99 Euro zuzüglich Versand erworben werden.

Zum Inhalt: Wortschöpfungen, Wörterflüsse und Wörterschlangen – all das findet man in dem Lyrikband „Jenseits von Worten“, in dem uns Sabine Schildgen mitnimmt…

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Wesentlich werden. Die Uhr tickt.

Timo Klostermeier  / pixelio.de  

Für meine Jahrescollage 2021 habe ich ein Foto ausgewählt, das eine silberne Taschenuhr zeigt mit einer silbernen Kette. Ich habe ganz intuitiv gewählt und mich gefragt, für was steht denn jetzt die Uhr?

Ich merke, die Tage rasen dahin. Ein begonnener Tag neigt sich durch die frühe Dunkelheit schnell dem Ende zu. Das fällt mir auf und gefällt mir nicht so sehr. Bin aber guter Dinge :-). Außerdem lese ich in der letzten Zeit Todesanzeigen. Mich erschrecken vor allem die plötzlichen Tode bei jungen Menschen oder Frauen in meinem Alter. Da bleibt plötzlich das Herz stehen.

Ich bin dankbar, dass ich 62 Jahre bin und immer noch atme, gesund bin und mich jeden Tag des Lebens erfreue. Aber es könnte auch anders sein. Dann würde ich ja nichts mehr davon merken. Ich weiß. Aber wer mich gut kennt und mich auch im Totenhemd-Blog verfolgt, der weiß, dass ich nach dem Motto lebe: Wenn nicht jetzt wann dann das Leben genießen und leben? Und vor allem ist mir meine Endlichkeit bewusst. Ich lebe mit dieser Gewissheit, dass „da vorne“ der Tod winkt. Findest Du schrecklich, dass ich es so ausdrücke? Ist aber so. Egal ob ich 65, 80 oder 100 werde. Es winkt ;-).

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Petra Wieschalla: Überlebenstipps für Elternkümmerer

Petra und ich kennen und begleiten uns schon eine ganze Weile. Ihr erstes und neues Buch liegt vor mir: Überlebenstipps für Elternkümmerer. Eltern begleiten. Fallen vermeiden. Ich gratuliere ihr sehr zu ihrem Erstlingswerk. Gut gemacht! Zuerst mal weg vom Klischee, dass nur Frauen sich um ihre Eltern kümmern. Das Cover zeigt einen jungen und einen alten Mann, Vater und Sohn sind abgebildet. Das gefällt mir zum Einstieg schon mal sehr gut.

Petra beginnt ihr Buch mit diesem entscheidenden Satz: „Sie müssen sich nicht um Ihre Eltern kümmern – doch Sie können sich dafür entscheiden“.

Wir sind drei Töchter und kümmern uns um unsere Mutter. Deshalb hat mich vor allem das Kapitel „Geschwisterstress: „Es ist auch DEINE Mutter““ interessiert. Während des Lesens fühle ich mich bestärkt, dass wir es ganz gut hinkriegen miteinander. Wir sind zu dritt sind und können uns die Verantwortung teilen. Wir tauschen uns regelmäßig aus und haben die Aufgaben verteilt: meine jüngste Schwester, die in der Nähe wohnt besucht unsere Mutter regelmäßig und unterstützt sie beim Einkaufen. Die Zweite von uns lebt wie ich auch weiter weg und telefoniert regelmäßig und unterstützt mental. Ich kümmere mich um Papierkram und Bankgeschäfte und telefoniere regelmäßig. Ein iPad kann meine Mutter benutzen um uns per Video-Chat zu treffen. Alle drei unterstützen wir unsere Mutter finanziell, damit sie gut über die Runden kommt und sich unabhängig fühlen kann.

Im Buch lese ich: „Machen Sie sich bewusst, dass es für alle eine schwierige Zeit ist und dass jede auf ihre Art mit ihren Sorgen und Ängsten umgeht.“ Keine von uns ist Gedankenleserin und weiß wie es der anderen geht. Deshalb ist der regelmäßige Austausch wichtig darüber wie es uns geht. Klare Regeln vereinfachen die Kommunikation und am besten macht man sich auch klar, ob eine Reaktion erwartet wird: „Ein Smiley, ein Dankeschön, oder gar nichts?“ Anerkennung für das jeweilige Tun ist wichtig, schreibt die Autorin.

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(Rück-) und Ausblick

Mit dem Bogen geschossen.
Das Ziel anpeilen.

trotz langer Pause gut gezielt

Kundalini-Yoga begonnen.
Morgens die Sonne begrüssen.

Jeden Tag meine Runden gezogen.
Weiter Kreise ziehen.

Zwischen Frankfurt und dem Zürichsee gependelt.
Mehr davon in den nächsten Monaten.

Muttern besucht und gesund geblieben.
72 Stunden nach Deutschland fahren.

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Neujahr

Ihr Lieben. Ich weiß, ich war lange hier nicht on und hab meine Schreibader etwas unveröffentlicht gelassen. Nicht, dass ich nicht mehr schriebe ;-).

Im Totenhemd-Blog veröffentliche ich alle Jahre wieder am 1. Januar dieses wunderbare Gedicht von Yoshida Kenko.

NEUJAHR – der erste Morgen –

Bricht der erste Morgen des neuen Jahres an, so erscheint der Himmel nicht anders als am Tage zuvor, aber doch ist einem seltsam frisch zumute, als habe sich vieles verändert.

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Ich verkaufe jetzt Naturkosmetik

Doch doch ich lebe noch. Und ich schreibe wenigstens meine Morgenseiten, die auch mal zu Abendseiten werden. Einen Schreibworkshop im Wallis hatte ich gebucht, dann aber wegen Corona abgesagt.

Seit langem hatte ich mal wieder Muße im Hintern und habe über meine Zeit als selbständige Partnerin bei RINGANA gebloggt. Das ist, was mich die letzten Monate umtreibt und glücklich macht.

Hier entlang.

 

Viel los

38DA0C40-67D5-487F-B90D-15012FC42C12_1_201_aEs war viel los im Leben
die letzten Wochen.
Frankfurt.  Hünstetten. Bad Kreuznach.
Zürichsee. Ravensburg.
Beerdigung meines Schwiegervaters.
18. Geburtstag von Nichte Lilli.
Hochzeit meines Neffen Dani.
Zusammen mit meiner Schwester haben wir gesungen.
Die Hochzeitsgäste waren berührt und beglückt.
Hört mal rein …

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Die Sommerhitze und „estrella“

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Christiane lädt ein in ihrem Blog zu den Extraetüden in der 23. Woche 2020.

„Und morgen fahren wir 3 Stunden mit dem Bus in die Wüste Estrella. Dort machen wir ein Picknick. Lernen uns kennen. Werden eine Überlebensübung ausprobieren. Und dann geht es drei Stunden mit dem Bus wieder zurück“.

Die Sonne schien grell. Die Sonnenliege war unbequem. „Gott sei Dank bin ich vom Sonnenschirm geschützt“, seufzte sie. In kleinen glitzernden Perlen lief ihr der Schweiß vom Nacken über die Schultern. Sie spürte das Rinnsal auf ihrer Haut. An ihrem Dekoltee bildete sich zwischen ihren Brüsten ein kleiner Salzsee. „Heiß“ dachte sie, „es ist so heiß“. Sie lag wie gelähmt und rührte sich nicht. Sie musste eingedöst sein und lächelte vor sich hin: „In die Wüste Estrella hast du dich geträumt“, sprach sie leise mit sich selbst. Sehr cool! Mehr von diesen Träumen! Bedeutet Estrella nicht Stern? Sie blätterte im Internet und fand die Übersetzung. Spanisch „estrella“ für Stern. Sie freute sich über ihren Traum. Schaute Richtung Meer sah die Katamarane auf dem Wasser schaukeln. Sie waren festgezurrt. Windstille. Das Meer glitzerte. Da ging heut gar nichts. Ein wilder Segeltörn war ausgeschlossen. Es wäre sehr erfrischend den Wind auf der Haut zu spüren um ein wenig die Hitze aus dem Körper zu vertreiben, dachte sie sehnsüchtig.

Seit Wochen warteten sie und die anderen Hotelgäste darauf, dass sie endlich ausreisen durften. Weg von dieser Insel. Raus aus dieser Sommerhitze. Nie nie wollte sie solch einen heißen Sommer erleben. Sie war immer im Frühjahr oder im Herbst hier. Da herrschten erträglichere Temperaturen. Sie fand es schlimm und empfand sich gefangen. Wie gern würde sie in ihren Traum fallen. Weg von hier und sich in die Wüste Estrella beamen. Weiterlesen