Poetry Slam mit Mona Harry: Ein Liebesgedicht an den Norden

Dieses Youtube-Video mit Mona Harry, die hier ihr „Liebesgedicht an den Norden“ „aufsagt“ dürfte nicht nur den Nordlichtern gefallen. Sie hat es im tiefsten Bayern, nämlich in Deggendorf gezeigt. Allerdings schon in 2015.

Ich war nach dem Hören und Sehen zutiefst berührt über ihre Worte.

HannaH Rau hat uns im Schreib-Workshop mit diesem Video inspiriert. Danach haben wir unser eigenes Poetry Slam geschrieben. Kennst Du das Video schon?

abc.etüden: Von der Muse geküsst in Zypern

2018_4344_2_300Die neuen Wörter für die Textwochen 43 und 44  stiftete Bernd von redskiesoverparadise. Sie lauten:

Pfründe
mondän
lassen.

3 Begriffe in maximal! 300 Wörtern.
Von meiner sehr geschätzten Blog- und Schreibkollegin Christiane von „Irgendwas ist immer“.

Heute hat mich Aphrodite auf Zypern becirct und meine Muse geküsst. Ich hatte einen Etüdenhänger der heute mit dem kräftigen Wind weggepustet wurde.

10 Wörter haben wir heute nacheinander aufgezählt um sie dann genau in der gleichen Reihenfolge zu einer Geschichte zu verwursten. Pfründe war nicht dabei aber «Kanarienvogel» und «Heizkissen». Auch «Kiosk» und «fliegen». Ich schreibe seit gestern wieder mit großer Freude und Lust. Wir machen lustige Schreibspiele oder texten Elfchen und Rondells. Heute durften wir in eine selbstgemachte Wundertüte greifen und fischten einen Gegenstand heraus. Weiterlesen

Schreib-Workshop in Zypern mit HannaH Rau

Tag 2 unseres Workshops ist zu Ende gegangen. Wir haben gestern und heut kurzweilige lustige Schreibspiele gemacht, die viel Spaß bereiteten. Wir haben Elfchen und Rondells geschrieben, in eine Wundertüte gegriffen, ein altes Schreibspiel aus der Barockzeit aufleben lassen: 10 Wörter in der aufgezählten Reihenfolge in einer Geschichte nacheinander unterbringen. Diese Wörter waren: Kiosk, Kanarienvogel, Gullideckel, Heizkissen, Meeresrauschen, hasten, fliegen, duftend, angefixt, Wunder…. Lust auf Geschichten schreiben?

 

Ein Elfchen zum sechzigsten

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Vorgestern am Sonntag, meinem runden Geburstag, bin ich aufgewacht und habe diesen schönen Regenbogen entdeckt als ich aus dem Fenster schaute. Es hat mich zutiefst berührt diese Schönheit der Natur. Was ein schöner Start ins neue Lebensjahrzehnt.

sechzig
neues Lebensjahrzehnt
spätsommerlicher Herbstmorgen leuchtet
Regenbogen strahlt für mich
Überraschungsgeschenk

Pause – Zypern – Pause bis Ende November

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fotografiert in einem Schaufenster in Einsiedeln

Ich mach mal Pause hier im Blog während der November-Challenge im Totenhemd-Blog … komme aber während meiner Schreibreise in Zypern Ende Oktober sicher hier vorbei mit Fotos und dem einen oder anderen Text-Schmankerl und Elfchen.

November – Blog-Challenge 2018: Memento mori – Werdet kreativ!

Wir laden wieder zu unserer November-Blog-Challenge ein …

Totenhemd-Blog

C69C501A-2FBC-44A1-B835-CB8CFB7FCD70Die ersten Spekulatius wurden gesichtet. Es ist also keinen Moment zu früh, um unsere November-Blog-Aktion zu starten. Diesmal fordern wir euch heraus, visuell und kreativ zu werden. Oh ja!

Memento mori – lebendig die Toten und an den Tod erinnern

Schon ziemlich zu Beginn unserer Totenhemd-Aktivitäten hat uns immer wieder beschäftigt, wie das „Über das Sterben und den Tod reden“ auch in Formen gegossen werden kann. In Bilder, Dinge und somit Anlässe, die zum Reden mit anderen einladen. Wir hatten zum Beispiel die Möglichkeit bei der Fotoaktion von Bestatter Pütz-Roth mitzumachen, für die Annegret sich eine Sterbedecke nähen ließ, die man auch als Tages- oder Picknickdecke verwenden kann. Besonders befeuert wurde der Wunsch nach kreativer Gestaltung durch die bunten Bilder, die uns Katja Glöckler aus Mexiko zusandte: Der „Dia de los Muertos“  macht das ganze Land bunt: Zuckerschädel in den Supermärkten, Klappergerippe in Kneipen und Kinderzimmern und vor allem…

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Die letzten Dinge – das was übrig bleibt

Das Thema „Die letzten Dinge“ veröffentliche ich jetzt mal in meinem Wesentlichwerden-Blog, weil mir vor allem auch die Kommentare der Leser*innen wichtig sind.

Wesentlich werden heißt für mich im Laufe des Älterwerdens seine Sachen zu reduzieren. Das gefällt nicht jedem. Vor allem meiner Mutter nicht die jetzt in einer kleineren Wohnung lebt mit den wesentlichsten Sachen aus der vorher größeren Wohnung.

Ins Grab nimmt man nichts mit wie wir wissen … also wie lebt man? Als wäre man unsterblich und lebt mit „vielen Sachen“ oder bereitet man sich darauf vor, dass man eines Tages die Welt verlassen muss?

Ich bin ja für die Reduktion von Hab und Gut im Laufe des Älterwerdens.

Und Du?

Totenhemd-Blog

Im Friedhof Forum in Zürich wird am kommenden Donnerstag die Ausstellung „Die letzte Ordnung“ eröffnet. Untertitel: Tote hinterlassen Dinge.

1533825628884 Das Foto hab ich von hier: https://www.stadt-zuerich.ch/prd/de/index/bevoelkerungsamt/FriedhofForum/veranstaltungen/vernissage_die-letzte-ordnung.html

Als ich das Foto mit den gestapelten Handtüchern sah gab es einen Flash: es hätte aus dem Schrank meiner Mutter geknipst sein können. Ich habe vor wenigen Wochen ihre Wohnung (zu ihren Lebzeiten) aufgelöst. Sie hatte einen schweren Schlaganfall und lebt nun in einem kleinen Appartement „WohnenPlus“.

Ich wollte sowieso zum Thema bloggen,

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