Banal?

2017_46-17_zweiMan könnte ja meinen, es wäre ziemlich banal einen Bikini zu kaufen. Von wegen! Es geht um die Figur, sprich die Speckröllchen am Bauch, die Orangenhaut an den Oberschenkeln, die Körbchengröße. Vor allem letztere hat es in sich. Schon tausendmal hat sie die Wäscheanhänger mit den Körbchengrößen aufgehoben für den nächsten Einkauf. Bloß nicht vergessen, welche Größe nun stimmt: B oder C, 75 oder 80? 85?

Herrjemine. Hat ihr doch letzthin die Verkäuferin C85 verkauft bei ihren zarten Hühnerbrüstchen. Ihr Busen wirkte doppelt so groß als er in Natur ist. Aber schöne Körbchen, musste sie zugeben.

Und dann diese Stilblüten ihrer Freundin. Zum Losprusten, was sie in ihrem Blogartikel wieder von sich gegeben hat. Deutsche Sprache schwere Sprache, dachte sie humorlos.

Sie freute sich auf ihren Jodelkurs. Der Sepp hat es ihr angetan. Er sieht sooo gut aus mit seinen blaune Augen. Und was für eine Stimme! Ein aufgeregtes Flimmern zog durch ihren Magen. Morgen würde sie mit ihm schwimmen gehen. Sie würde ihren neuen Bikini tragen. Sie hat sich für einen in blau-violett entschieden. C85 mit schönen Körbchen.

abc.etüden KW 46/17

Schreibeinladung abc.etüden KW 46/17

2017_46-17_eins

Danke an Christiane für die Einladung zur Wortspende für die Kalenderwoche 46. Ich freue mich darüber und habe schon eine kleine Geschichte im Kopf, die ich später schreiben werde. Eine Geschichte in 10 Sätzen formuliert, in denen diese 3 Worte vorkommen:

Stilblüte
banal
jodeln

Und wenn mich die Muse öfters küsst in dieser Woche gibt es noch die eine oder andere Kurzgeschichte drauf. Es sind jedenfalls schon einige sehr phantasievolle Geschichten geschrieben worden. Lest selbst in Christiane Blog.

Ankommen im Herbst. #2 Sonntagsritual

4E4AD3D7-889D-4791-A731-3D9585868B3BSonntagmorgen.

Frühstückscroissant und Milchkaffee im Bett geniessen mit Blick ins herbstliche Gelb-grün.

FIP Radio hören.

Zum See runterlaufen.

Die Frankfurter Sonntagszeitung kaufen.

Den Berg wieder hoch spazieren.

Einen gemütlichen Sonntag verbringen. Lesend und schreibend auf der Couch.

Sonntagsritual.

 

Ankommen im Herbst #1

IMG_6662Müde heimgekommen vom langen Reisetag.
Über sieben Stunden durchgeschlafen. Tief und fest.
Das eigene Bett schön und kuschelig.

Heimkommen:
den morgendlichen Milchkaffee und das Müsli genießen.
Den samstäglichen Bauernmarkt besuchen
die Bio-Bauern begrüssen
ich freue mich über Kürbis, Rüben, Sauerkraut,
Topinambur und Kurkuma.
Sogar Ingwer gibt’s aus heimischer Erde: sieht so anders aus.

Bei Karin und Werner die Bio-Eier und das Brot besorgt.
Lange nicht da gewesen.

Am Käsestand lockt leckerer Parmiggiano.
Zwei Birnen lachen mich gegenüber an und wollen von mir mitgenommen werden.

Schön wieder hier zu sein.

Schnell noch beim Claro und im Bühl-Laden den Kopf reinstrecken.
Ach, die Rustico-Gipfeli nicht vergessen aus der Bäckerei.

Im kleinen Park eine Runde drehen.
5 Minuten mit der S13 den Berg hochfahren.
Mein Hackenporsche rollt Weiterlesen

Den Sommer verlängert #8 zuguterletzt

IMG_7534Den Sommer habe ich verlängert.
Auf Zypern und Malta und Gozo.
Knapp vier Wochen lang.
Im Meer geschwommen.
Das Blau umarmt.
Warme Sonnentage genossen und stürmische Stunden erlebt.
Tangerine- und Bergamottemarmelade genascht.
Sonnengedanken gehegt und das Herz geöffnet.
Junge Hotelangestellte aus Deutschland kennengelernt.

Den Sommer verlängert.

Mit T-Shirt unterwegs gewesen und Sandalen getragen.IMG_7536
Vitamin D getankt.
Der Kopf ist frei. Der Nacken auch.
Gerüstet für das winterliche Grau daheim.
Advent und Xmas noch ganz weit weg.

Noch einmal habe ich das Meer gesehen.
Die Zitadelle auch.
Genug vom Sommer.

Ab in den winterlichen Herbst.
Der Heimflug steht an.

 

Das Clubsandwich

Warum heißt ein Clubsandwich bitte Clubsandwich?
Und welcher Club bitte?
Vielleicht ein Clubsessel dazu, in dem man gemütlich Platz nimmt?
Dazu dann ein Clubsandwich?
Was ist eigentlich ein Clubsessel?
Clubsandwich ist für mich Urlaubsstimmung.
Ich esse sonst nie eines.
Das erste Mal auf Zypern.
Das ist wieviele Jahre her?
Das Beste sind die French Fries.
French fries?
Französisch Frittiertes?
Pommes halt!
French Fries klingt aber chicer. 😉
Finde ich.
Mal wird es mit Ketchup, Mayo und leckerem Senf in kleinen Gläschen serviert.

Mein Clubsandwich kommt.
Und wie isst man es nun?
Mit Messer und Gabel?
Oder weit geöffnetem Mund?

Jetzt nicht gucken!
Yummie. Schmatz.

Wer mehr wissen möchte: Hier bei Wikipedia gibt’s Antworten.
Und hier Club Sandwich History :).

Zufall: Faber-Castell #7 Gozo

index Auf Zypern fand ich in der Hotel-Bibliothek das Buch von Asta Scheib über Ottilie von Faber-Castell. Es hat mich neben den vielen Krimis und Romanen, die in den Regalen standen, am meisten angesprochen. Ein alter Schinken, vergilbte Seiten. Dennoch. Dieses Buch sollte meine Urlaubslektüre werden. Der Roman ist 1998 erschienen. In 2015 fand eine Lesung mit der Autorin Asta Scheib statt, nämlich an einem Ort, in dem Ottilie und auch ihre Tochter öfters ihre Urlaubstage verbrachten: im Schloss Appelhof.

Im Hotel dann auf Gozo/Malta angekommen finde ich in der Briefmappe und beim Telefonblock schwarze Bleistifte von Faber-Castell mit dem Hotellogo drauf. Wenn das mal kein schöner Zufall ist. Ich hätte niemals darüber geschrieben. Aber ein Bleistift von Faber-Castell ist schon etwas Besonderes.

Mit dem kritzelte ich dann in mein Notizbuch die Morgenseiten:

Faber-Castell Bleistifte im Hotelzimmer
mit dem Logo der Hotelgruppe.
Faber-Castell eine Familiendynastie.
Lustig: ich lese die Geschichte der Ottilie Faber-Castell,
die das Imperium ihres Opas als Erbin übernahm und erfolgreich weiterführte.
Bleistifte in sechs-eckiger Form, mit oder ohne Noppen,
von schwarz bis grau bis bunt,
in verschiedenen Härte- und Weichheitsgraden.
Weltweit zu haben.

Zum Schreiben, Malen und Skizzieren, mit oder ohne Radiergummi am Ende.
Ein Radiergummi der wirklich fein ausradiert.

Eine Erfolgsgeschichte.
Eine Familiengeschichte.

Hier kannst Du Dich übers Buch informieren und dann bei deinem Lieblingsbuchladen bestellen.