Warum feiert man Fasnacht in der Schweiz eine Woche später?

IMG_8023… habe ich in die Suchmaschine eingegeben. Und fand interessante Informationen bei Wikipedia zur Baseler Fasnacht, die heute ihren letzten Tag feiert.

Ich wunderte mich schon vor sechs Jahren sehr, als wir nach Richterswil zogen. Es war nach Aschermittwoch: das Wochenende danach fand hier ein Kostümumzug statt und montags waren die Geschäfte geschlossen.

Genau so am letzten Sonntag in Zürich. Am Montag im Zug Richtung Basel traf ich auf viele kostümierte Kinder und Eltern. Denn der legändere Basler Montagsumzug fand statt und morgens um vier waren die Menschen schon auf den Beinen um den Basler Morgestraich mitzuerleben: Man sieht wunderschöne ganz besondere Masken auf den Köpfen, die durch die Straßen ziehen. Es ist laut und es wird mit Peitschen auf die Erde geknallt. Auch eine Art Wintervertreibung.

Warum also eine Woche später? Weiterlesen

Fastenzeit 1. Woche

64C38646-D979-441D-9270-7A41470220A5Fastenzeit
Ich hab mir überhaupt nix überlegt, grummelt es in meinem Kopf.

Oder doch: Während unserer Reise in Taiwan werde
ich jede Nacht einen Stern vom Himmel holen.
Morgens Congee (Reissuppe) und Gemüse essen.
Ich werde fast vier Wochen auf meinen geliebten Kaffee mit geschäumter Milch verzichten.
Dann doch lieber lücha = grüner Tee.
Ich nehme trotzdem den Getreidebrei mit, den ich mit heißem Wasser anrühren kann.

Fastenzeit
Ich weiß dieses Jahr nix.
Obwohl: Ich wache derzeit vor sechs Uhr auf.
Ab morgen einfach aufstehen und nicht noch einmal umdrehen.
So hab ich es schon einmal gemacht. War es letztes Jahr?
Das war toll!
Und diese Stunde vor sieben Uhr für die Morgenseiten hernehmen!
Dazu einen Tee.

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Noch 2 Wochen bis Abflug nach Taiwan #Fahrradreise

Erdbeben
in Taiwan
Taiwanesen sind’s gewohnt
wir bleiben mutig gelassen
Schutzengel

Jetzt haben wir den Salat ;-).

41MA-30ev6L._SY264_BO1,204,203,200_QL40_Ja klar wussten wir es, dass Taiwan eine erdbebengefährdete Insel ist. Wie Japan auch. Unser Guide lebte letztes Jahr ein Jahr lang in Taiwan und kann uns einiges erzählen. So auch die Autorin Ilka Schneider, die das Buch geschrieben hat: „Zwischen Geistern und Gigabytes. Abenteuer Alltag in Taiwan“. Wackelt das Haus von rechts nach links kann man bleiben wo man ist. Sie erlebte dies im Bett und verglich es mit dem Schaukeln in einem Boot/Schiff auf dem Meer.

Wackelt das Haus hingegen von oben nach unten, dann nix wie raus aus dem Haus. Wenn da mal genügend Zeit bleibt!

Ich lese mir Verhaltensregeln durch für den Erdbeben-Ernstfall. Man kann sich unter einen stabilen Tisch setzen, damit keine Sachen auf einen fallen. Im Freien sollte man dort bleiben, wo man gerade ist und keinen Schutz suchen unter einem Baum oder in einem Haus. Auch auf einer Brücke sollte man schnell das Weite suchen. Wenn man sich in einer engen Gasse oder Straße befindet kann man sich unter einen Türbogen stellen. So hat zumindest mal mein Opa väterlicherseits einen Bombenangriff im 2. Weltkrieg überlebt: das Haus hinter him fiel zusammen und er stand unter dem Torbogen/der Eingangstür und überlebte.

In Zürich an der ETH gibt es einen Erdbebensimulator. Sonntags kann man ihn erleben im Rahmen einer öffentlichen Führung.  Ihr wisst nun wo Ihr mich findet am Sonntag ;-).

Hast Du schon mal bebende Erde erlebt? Wir hatten das Vergnügen für ein paar Sekunden in Hongkong. Das ist ein sehr merkwürdiges Gefühl.

Rosenmontag. Fasnacht. Schnitzelbank.

IMG_8023Früher als ich in Bad Kreuznach noch im Abendkleid zur Damensitzung ging, auf die zweite von den vieren, weil sich da die Kreuznacher trafen, und samstags auf der Redoute, dem Faschingsball tanzte … auf New York New York zum Beispiel …

Rosenmontag
Narren tanzen
Helau und Alaaf
ich halte mich zurück
Maskerade

Die Fasnacht in der Schweiz hält sich gar nicht an unseren Karnevalskalender. Am kommenden Samstag und Sonntag ist nämlich noch nicht alles vorbei, da Weiterlesen

3,5 Wochen bis zum Abflug nach Taiwan #03 #atmosfair

In meinem gehäckten Blog hab ich schon mal über meinen CO²-Fingerabdruck geschrieben. Der fiel durchschnittlich gut aus (könnte noch verbessert werden), obwohl ich Bio-Tante bin,  fast alles mit Bus, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß erledige und wenig Fleisch esse und wenn dann eben vom Bio-Bauern.

Eines lässt die Bilanz schlecht aussehen: das Fliegen. Vor allem Langstreckenflüge! Ja, ich mache mir Gedanken dazu und schäme mich ein wenig, aber ich habe einen Obulus bezahlt, den unser Reiseveranstalter china-by-bike extra ausgewiesen hat. Ich habe sozusagen meine Strafe bezahlt für den gebuchten Flug nach Taiwan und zurück.

Einem Freund hab ich auf die Hand versprochen, dass ich nach der Taiwan-Reise keine Langstrecke mehr fliege … (ich weiß nur noch nicht ob mir da meine Neugier auf die Welt im Wege stehen wird).

Interessante Links: myclimate

und hier kann man den Fingerabdruck berechnen: Footprintrechner

Und hier ist die Seite von atmosfair, mit der man die „Strafe=Kompensation“ berechnen kann.

Die letzten Januartage

IMG_7935.JPGDer Januar verabschiedet sich die nächsten Tage.
Jetzt kann man noch einmal inne-halten und Atem schöpfen.
Den Januar noch einmal kurz festhalten.
„Läuft der Lebenskurs in meinem Sinne? In meinem Tempo?
Oder bin ich schon in einer Sackgasse drin?
Muss ich die Bremse ziehen oder Gas geben?“

Es war mild heute wie im Frühling und die Vögel zwitscherten.
Und ich hielt inne und lauschte.

Tschüss, Januar. Wie schnell die Tage vergangen sind!
Voll gepackt mit schönen Erlebnissen, Begegnungen, Gesprächen.
Aber auch mit Schnupfen, Trübsinn und viel Grau, Regen und Schnee.

Zeit für eine Januarkurskorrektur? Noch 5 Tage sind da.

Der Februar verheißt längere Tage und noch mehr Vogelgezwitscher.
Wir werden den Februar begrüßen und ihn vollpacken mit schönen Dingen und Vorhaben.

Die Tage auspacken – klingt schön, gell?

Die letzten 5 Januartage ganz nach meinem Geschmack „voll“packen.