An einem Tag wie diesem mit Buchtipp: im Garten gestromert. Kartoffeln setzen?

54466525nHeute.
Blauer Himmel. Sonnenschein.

Feuchte Erde.
Gestern schüttete es.
Es trocknet langsam.
Feuchter Geruch erinnert mich an den nahenden Frühling.

Vom Sturm war einiges durcheinander geraten.
Ich räumte auf.
Sonnenschirm und Stühle sind wieder am rechten Platz.

Bin dann durch den Garten gestromert.
Unser Kiwi … ob er uns dieses Jahr Früchte bringt?
Eine Chorfreundin schenkte uns einige ihrer Kiwis vom letzten Jahr.
Sie ernteten 600 Stück! … mit dem ersten Frost werden sie gepflückt und sie reifen dann nach.

Ich erinnere mich an Meike Winnemuth
und ihr neues Buch.
Sie ist jetzt in Schleswig-Holstein sesshaft und hat übers Gärtnern ein Buch geschrieben. In Erinnerung ist mir ein Interview, in dem sie äußerte, sie könne sich selbst versorgen, sollte mal nichts mehr in den Läden zu kaufen sein. Und sie erklärte, was wir alle Weiterlesen

Kung hei fat choi. Chinesisches Neujahr. Das Jahr der Ratte.

In Asien wird heute das chinesische Neujahr gefeiert. Kung hei fat choi, sagt man in Hongkong. Man wünscht sich unter anderem Wohlstand.

Aus den Medien erfahren wir, dass wieder viele Menschen unterwegs waren, um zu ihren Familien zu reisen. Ganz aktuell wird befürchtet, dass der Coronavirus dadurch rasch verbreitet wird. Innerhalb Chinas fahren die Menschen Weiterlesen

Morgenseiten schreiben im Januar

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Das ist mein Blick, wenn ich jetzt winters früh Morgenseiten schreibe.

Die Sonne wacht hinter den Bergen auf und kommt hinter unserem Hausberg Etzel (unterhalb vom Fenstergriff zu sehen) gegen Viertel vor neun zum Vorschein. Dann strahlt sie mir direkt in die Augen und ich fange an zu blinzeln.

Schwarz und scharf zeichnet sich frühmorgens die Silhouette der Berge am Horizont. Ich finde es immer wieder schön und fotogen.

Morgenseiten schreiben also im Januar.
Es ist grad alles sehr dicht. Mein Exzerpt daraus liest sich lustvoll. Weiterlesen

Silver Bloggerin steckt im Spannungsfeld 60*plus

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Wesentlich werden: die Mitte treffen.

Wenn nicht jetzt, wann dann als 61-jährige wesentlich werden.
Jetzt wird es doch mal Zeit!

Beim Bogenschießen immer öfter die Mitte treffen?

Wild kichern mag ich
Flüstern im kalten Licht
Dein Herz findet mich.

Was werde ich tun und nicht mehr tun?

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Laut nachgedacht: 60*plus bloggt

Wenn nicht jetzt wann dann als 61-jährige wesentlich werden. Welches sind die wesentlichen Themen, die mich und andere in meinem Alter beschäftigen?

Ein interessantes Interview hab ich heute von Christine Süssmann (auch 60) gelesen, die ihre langjährige Tätigkeit im Friedhof Forum Zürich beenden wird und ihre Arbeit als Coach wieder aufnimmt. Ihr Thema: Ich will. Fundiert und frech. „Wie kann man leben bis zum Schluss. Ohne dieses lange Halbleben am Ende“.

Ihre Antworten haben mich sehr inspiriert. Hier entlang zum Interview im Totenhemd-Blog.

Mal laut gedacht und gefragt:

„Wie“ lebe ich, solange es mir gut geht?
Will ich arbeiten? Will ich mich ehrenamtlich engagieren? Für wen da sein?
Wo lebe ich? Mit wem?
Was werde ich tun und nicht mehr tun?
Sollte ich mehr 60*plus-Themen bloggen? Weiterlesen

Buchtipp: Der Fetzen von Philippe Lançon

9783608504231.jpg.39364Längst wollte ich von diesem Buch und dem Autor erzählen. Ich habe diesen 551-seitigen Wälzer von der ersten bis zur letzten Seite mit Spannung gelesen.

Philippe Lançon hat vor wenigen Tagen in Darmstadt den Hermann-Kesten-Preis erhalten für sein Buch „Der Fetzen“.

Lançon hat am 7. Januar 2015 das Attentat auf die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ in Paris schwer verletzt überlebt.

Durch eine Rezension in der Sonntags FAZ bin ich auf sein Buch aufmerksam geworden. In „Der Fetzen“ schreibt er über das Attentat auf das Verlagsbüro, seinen zerschossenen Unterkiefer (er war weg) und seinen Krankenhausaufenthalt. Wir werden Zeuge der Rekonstruktion seines Kiefers und damit seines Martyriums im Krankenhaus und der daran anschließenden REHA. Er überstand 19 Operationen und noch viel mehr. Er hat von Anfang an weitergekämpft für das Recht auf Presse- und Meinungsfreiheit.

Der Fetzen.
Oder er sagt auch Lappen.
Manchmal Schnitzel, weil der Hautlappen rosa glänzt. Weiterlesen

In den Regen gucken

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In Frankfurt am Main
beim Italiener
es ist wie im Wohnzimmer
ein Kommen und Gehen
man ist per Du
draußen platscht der Regen
ich sitze „im Fenster“
mit Blick nach draußen
die Fensterbank höher gesetzt ist mein Tisch
ich schaue und träume
sehe dem platschenden Regen zu
schreibe
knipse Weiterlesen