Die letzten Januartage

IMG_7935.JPGDer Januar verabschiedet sich die nächsten Tage.
Jetzt kann man noch einmal inne-halten und Atem schöpfen.
Den Januar noch einmal kurz festhalten.
„Läuft der Lebenskurs in meinem Sinne? In meinem Tempo?
Oder bin ich schon in einer Sackgasse drin?
Muss ich die Bremse ziehen oder Gas geben?“

Es war mild heute wie im Frühling und die Vögel zwitscherten.
Und ich hielt inne und lauschte.

Tschüss, Januar. Wie schnell die Tage vergangen sind!
Voll gepackt mit schönen Erlebnissen, Begegnungen, Gesprächen.
Aber auch mit Schnupfen, Trübsinn und viel Grau, Regen und Schnee.

Zeit für eine Januarkurskorrektur? Noch 5 Tage sind da.

Der Februar verheißt längere Tage und noch mehr Vogelgezwitscher.
Wir werden den Februar begrüßen und ihn vollpacken mit schönen Dingen und Vorhaben.

Die Tage auspacken – klingt schön, gell?

Die letzten 5 Januartage ganz nach meinem Geschmack „voll“packen.

Buchtipp #15/12 … weniger Haben mehr Sein

Weil wir uns seit Petras Überlegungen zu Erich Froms Haben oder Sein das Buch wieder vorgeknöpft haben, hier nun eines aus jüngeren Tagen. Es erschien im Januar 2014.

9783426786369.jpg.33159938.jpgConstanze Köpp hat das Buch geschrieben: aufgeräumt leben. Der Untertitel: Warum weniger Haben mehr Sein ist.

Interessant, dass es mir beim Aufräumen in die Hände fiel. Denn genau darum geht es mir zur Zeit: Das Haus aufräumen, alles Unnütze weggeben, das ZUVIEL wegwerfen oder weitergeben …. Mehr Sein wäre doch cool?! Und das in den eigenen vier Räumen.

Nun können wir natürlich Petras Resümee Nr. 3 durchlesen … da ist dann Erich Fromm nicht mehr ganz so leicht zu verstehen. Geht mir jedenfalls so. Dann doch vielleicht eher in dieses Buch von Frau Köpp spicken. Ich gebe zu, ich habe nur gespickt. Ich habe es nämlich meinem Mann geschenkt: er sammelt nämlich gern ;-).

Dennoch. Ich hab für diesen Artikel mehr gespickt: Es geht vor allem darum, die eigene Wohnung/das Haus unter die Lupe zu nehmen. Sie beginnt ihr Buch mit der Frage: Welche Bedeutung hat ein Zuhause? Und mir gefällt einer ihrer Sätze, die sie auf Seite 17 schreibt: „Da wird für andere und weniger für sich gestaltet und designt“. Es geht also um das SEIN in den eigenen vier Wänden. Und wie soll das aussehen? Was macht mein Zuhause für mich authentisch so dass ich mich sauwohl fühle und „einfach sein“ kann?

Hier kannst Du Dich beim Knaur-Verlag informieren.

Die Autorin ist Wohnberaterin und hat ihr Unternehmen „Wohnkosmetik“ getauft.

Was denkst Du? Ich bin sehr froh dass mich dieses Buch wieder „erwischt“ hat. Es bestätigt meinen Weg … ich möchte mich in meinem/unserem Haus von Ballast befreien und es mir noch schöner machen … z.B. alle Souvenirs in einen großen Karton packen und dann das leere Regal genießen.

 

Sein – Gedanken #8/12

Ich dachte ich hätte schon mal über das „einfach SEIN“ nachgedacht hier im Blog. Hab ich anscheinend nicht. Nachdem Petra in ihrem Blog das Buch „Haben oder SEIN“ von Erich Fromm aus dem Regal gekramt und daran erinnert hat, beschäftigt es mich. Es ist eine interessante Diskussion zu Petras Blogartikel entstanden. Ich denke weiter nach:

Einfach SEIN, dann denkt/grübelt man nicht mehr nach sondern macht nur noch. Die Stellschrauben des Lebens lösen: „die wesentlichen Dinge kannst Du nicht machen sondern nur empfangen“. Auf Empfang sein heißt, auf Zeichen achten. Sie hören, riechen, schmecken. Einfach sein: Schneeflocken beobachten und dem Regen Aufmerksamkeit schenken, das Herz schlagen hören, die Begegnungen des Tages willkommen heißen. Zuhören. Empfänglich sein meint, den Wind zu spüren und die klare Luft zu atmen. Wahr-nehmen, dass man (gut) lebt. Das Leben ist ein Geschenk.

Vom Neffen die Lieblingsmusik zugespielt bekommen per Spotify oder wie heut morgen ein Mantra empfangen und hören. Das nächste Mal begleite ich ihn zum Yoga. Er hat schon so oft gefragt.

Fromm meint, man solle seinen Fähigkeiten und Tugenden gemäß leben. Muss man diese erst bewusst kennen? Oder tut man von Anfang an das Richtige? Ist es nicht auch ein Lernen und Bewusst-werden? Eine Frage des Alters? Weiser werden? Wesentlich werden?

In der Genius-Coachingarbeit, die ich jahrelang praktiziert habe, ging es genau darum: den eigenen Lebensweg mit Entscheidungen, Erfahrungen und Talenten unter die Lupe zu nehmen und daraus DEN Genius zu formulieren, der es auf den Punkt bringt, die Lebensfäden bündelt und die Frage beantwortet: Wie bin ich für andere und für mich ein Geschenk auf dieser Welt? Weiterlesen

Noch 4 Wochen bis zum neuen Jahr #4

IMG_7708-1Noch 4 Wochen bis Jahresende!
4 Wochen um Karten zu schreiben, Plätzchen zu backen, Geschenke zu kaufen und einzupacken … Fenster zu putzen … Winterreifen aufzuziehen.

Mit wem wollen wir Silvester verbringen?
Wir haben uns entschieden :-).

Es gibt noch einiges zu tun!
Die 4 Wochen wollen gut eingeteilt sein.
Noch 2 Adventswochenenden haben wir Zeit.
Dann 4. Advent und Heiligabend und Weihnachtstage – alles auf einmal und hintereinander.

Ich werde heimfahren.
Nicht zu vergessen die Weiterlesen

Warten #2/12

IMG_7605Warten auf den Morgen und die Dunkelheit.
Warten auf den Liebsten.
Warten auf eine Mail, einen Liebesgruß, ein Kompliment.

Auf die ersten Schneeflocken warten.
Und dass kein Glatteis folgt.
Auf die Bedienung warten.
Den Kaffee warten.

Ich warte auf ein Umdenken in der Ernährungsindustrie …
… dass die Gletscher weniger schmelzen.
Ich warte auf Botschaften, die Hoffnung versprechen.
Dass Kinder nicht mehr hungern müssen.

Warten auf das Christkind?
Auf das neue Jahr!
Auf dass alles neu werde!
Warten auf den Zauber des Neuen.

… und auf die Adventsetüden bei Christiane.