Noch 2 Wochen bis Abflug nach Taiwan #Fahrradreise

Erdbeben
in Taiwan
Taiwanesen sind’s gewohnt
wir bleiben mutig gelassen
Schutzengel

Jetzt haben wir den Salat ;-).

41MA-30ev6L._SY264_BO1,204,203,200_QL40_Ja klar wussten wir es, dass Taiwan eine erdbebengefährdete Insel ist. Wie Japan auch. Unser Guide lebte letztes Jahr ein Jahr lang in Taiwan und kann uns einiges erzählen. So auch die Autorin Ilka Schneider, die das Buch geschrieben hat: „Zwischen Geistern und Gigabytes. Abenteuer Alltag in Taiwan“. Wackelt das Haus von rechts nach links kann man bleiben wo man ist. Sie erlebte dies im Bett und verglich es mit dem Schaukeln in einem Boot/Schiff auf dem Meer.

Wackelt das Haus hingegen von oben nach unten, dann nix wie raus aus dem Haus. Wenn da mal genügend Zeit bleibt!

Ich lese mir Verhaltensregeln durch für den Erdbeben-Ernstfall. Man kann sich unter einen stabilen Tisch setzen, damit keine Sachen auf einen fallen. Im Freien sollte man dort bleiben, wo man gerade ist und keinen Schutz suchen unter einem Baum oder in einem Haus. Auch auf einer Brücke sollte man schnell das Weite suchen. Wenn man sich in einer engen Gasse oder Straße befindet kann man sich unter einen Türbogen stellen. So hat zumindest mal mein Opa väterlicherseits einen Bombenangriff im 2. Weltkrieg überlebt: das Haus hinter him fiel zusammen und er stand unter dem Torbogen/der Eingangstür und überlebte.

In Zürich an der ETH gibt es einen Erdbebensimulator. Sonntags kann man ihn erleben im Rahmen einer öffentlichen Führung.  Ihr wisst nun wo Ihr mich findet am Sonntag ;-).

Hast Du schon mal bebende Erde erlebt? Wir hatten das Vergnügen für ein paar Sekunden in Hongkong. Das ist ein sehr merkwürdiges Gefühl.

Rosenmontag. Fasnacht. Schnitzelbank.

IMG_8023Früher als ich in Bad Kreuznach noch im Abendkleid zur Damensitzung ging, auf die zweite von den vieren, weil sich da die Kreuznacher trafen, und samstags auf der Redoute, dem Faschingsball tanzte … auf New York New York zum Beispiel …

Rosenmontag
Narren tanzen
Helau und Alaaf
ich halte mich zurück
Maskerade

Die Fasnacht in der Schweiz hält sich gar nicht an unseren Karnevalskalender. Am kommenden Samstag und Sonntag ist nämlich noch nicht alles vorbei, da Weiterlesen

3,5 Wochen bis zum Abflug nach Taiwan #03 #atmosfair

In meinem gehäckten Blog hab ich schon mal über meinen CO²-Fingerabdruck geschrieben. Der fiel durchschnittlich gut aus (könnte noch verbessert werden), obwohl ich Bio-Tante bin,  fast alles mit Bus, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß erledige und wenig Fleisch esse und wenn dann eben vom Bio-Bauern.

Eines lässt die Bilanz schlecht aussehen: das Fliegen. Vor allem Langstreckenflüge! Ja, ich mache mir Gedanken dazu und schäme mich ein wenig, aber ich habe einen Obulus bezahlt, den unser Reiseveranstalter china-by-bike extra ausgewiesen hat. Ich habe sozusagen meine Strafe bezahlt für den gebuchten Flug nach Taiwan und zurück.

Einem Freund hab ich auf die Hand versprochen, dass ich nach der Taiwan-Reise keine Langstrecke mehr fliege … (ich weiß nur noch nicht ob mir da meine Neugier auf die Welt im Wege stehen wird).

Interessante Links: myclimate

und hier kann man den Fingerabdruck berechnen: Footprintrechner

Und hier ist die Seite von atmosfair, mit der man die „Strafe=Kompensation“ berechnen kann.

Die letzten Januartage

IMG_7935.JPGDer Januar verabschiedet sich die nächsten Tage.
Jetzt kann man noch einmal inne-halten und Atem schöpfen.
Den Januar noch einmal kurz festhalten.
„Läuft der Lebenskurs in meinem Sinne? In meinem Tempo?
Oder bin ich schon in einer Sackgasse drin?
Muss ich die Bremse ziehen oder Gas geben?“

Es war mild heute wie im Frühling und die Vögel zwitscherten.
Und ich hielt inne und lauschte.

Tschüss, Januar. Wie schnell die Tage vergangen sind!
Voll gepackt mit schönen Erlebnissen, Begegnungen, Gesprächen.
Aber auch mit Schnupfen, Trübsinn und viel Grau, Regen und Schnee.

Zeit für eine Januarkurskorrektur? Noch 5 Tage sind da.

Der Februar verheißt längere Tage und noch mehr Vogelgezwitscher.
Wir werden den Februar begrüßen und ihn vollpacken mit schönen Dingen und Vorhaben.

Die Tage auspacken – klingt schön, gell?

Die letzten 5 Januartage ganz nach meinem Geschmack „voll“packen.

Buchtipp #15/12 … weniger Haben mehr Sein

Weil wir uns seit Petras Überlegungen zu Erich Froms Haben oder Sein das Buch wieder vorgeknöpft haben, hier nun eines aus jüngeren Tagen. Es erschien im Januar 2014.

9783426786369.jpg.33159938.jpgConstanze Köpp hat das Buch geschrieben: aufgeräumt leben. Der Untertitel: Warum weniger Haben mehr Sein ist.

Interessant, dass es mir beim Aufräumen in die Hände fiel. Denn genau darum geht es mir zur Zeit: Das Haus aufräumen, alles Unnütze weggeben, das ZUVIEL wegwerfen oder weitergeben …. Mehr Sein wäre doch cool?! Und das in den eigenen vier Räumen.

Nun können wir natürlich Petras Resümee Nr. 3 durchlesen … da ist dann Erich Fromm nicht mehr ganz so leicht zu verstehen. Geht mir jedenfalls so. Dann doch vielleicht eher in dieses Buch von Frau Köpp spicken. Ich gebe zu, ich habe nur gespickt. Ich habe es nämlich meinem Mann geschenkt: er sammelt nämlich gern ;-).

Dennoch. Ich hab für diesen Artikel mehr gespickt: Es geht vor allem darum, die eigene Wohnung/das Haus unter die Lupe zu nehmen. Sie beginnt ihr Buch mit der Frage: Welche Bedeutung hat ein Zuhause? Und mir gefällt einer ihrer Sätze, die sie auf Seite 17 schreibt: „Da wird für andere und weniger für sich gestaltet und designt“. Es geht also um das SEIN in den eigenen vier Wänden. Und wie soll das aussehen? Was macht mein Zuhause für mich authentisch so dass ich mich sauwohl fühle und „einfach sein“ kann?

Hier kannst Du Dich beim Knaur-Verlag informieren.

Die Autorin ist Wohnberaterin und hat ihr Unternehmen „Wohnkosmetik“ getauft.

Was denkst Du? Ich bin sehr froh dass mich dieses Buch wieder „erwischt“ hat. Es bestätigt meinen Weg … ich möchte mich in meinem/unserem Haus von Ballast befreien und es mir noch schöner machen … z.B. alle Souvenirs in einen großen Karton packen und dann das leere Regal genießen.

 

Sein – Gedanken #8/12

Ich dachte ich hätte schon mal über das „einfach SEIN“ nachgedacht hier im Blog. Hab ich anscheinend nicht. Nachdem Petra in ihrem Blog das Buch „Haben oder SEIN“ von Erich Fromm aus dem Regal gekramt und daran erinnert hat, beschäftigt es mich. Es ist eine interessante Diskussion zu Petras Blogartikel entstanden. Ich denke weiter nach:

Einfach SEIN, dann denkt/grübelt man nicht mehr nach sondern macht nur noch. Die Stellschrauben des Lebens lösen: „die wesentlichen Dinge kannst Du nicht machen sondern nur empfangen“. Auf Empfang sein heißt, auf Zeichen achten. Sie hören, riechen, schmecken. Einfach sein: Schneeflocken beobachten und dem Regen Aufmerksamkeit schenken, das Herz schlagen hören, die Begegnungen des Tages willkommen heißen. Zuhören. Empfänglich sein meint, den Wind zu spüren und die klare Luft zu atmen. Wahr-nehmen, dass man (gut) lebt. Das Leben ist ein Geschenk.

Vom Neffen die Lieblingsmusik zugespielt bekommen per Spotify oder wie heut morgen ein Mantra empfangen und hören. Das nächste Mal begleite ich ihn zum Yoga. Er hat schon so oft gefragt.

Fromm meint, man solle seinen Fähigkeiten und Tugenden gemäß leben. Muss man diese erst bewusst kennen? Oder tut man von Anfang an das Richtige? Ist es nicht auch ein Lernen und Bewusst-werden? Eine Frage des Alters? Weiser werden? Wesentlich werden?

In der Genius-Coachingarbeit, die ich jahrelang praktiziert habe, ging es genau darum: den eigenen Lebensweg mit Entscheidungen, Erfahrungen und Talenten unter die Lupe zu nehmen und daraus DEN Genius zu formulieren, der es auf den Punkt bringt, die Lebensfäden bündelt und die Frage beantwortet: Wie bin ich für andere und für mich ein Geschenk auf dieser Welt? Weiterlesen