Haare, Seele, Liebe

IMG_7578Gestern habe ich in Ravensburg Bianca kennengelernt in ihrem Sensaaya Hairspa. In unserem Gespräch fiel das Wort LIEBE.

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Neugierig war ich auf die Demeter-Produkte
I’m Hair„.
Migroorganismen.
Bio-Qualität.
Lebendigkeit.
Fein- und Grobstoffliches.
Natürlichkeit.

Das zu mir passende Shampoo und Haarpflegeprodukt habe ich „blind“ gezogen.IMG_7576
Passt! Zu-fall?!

Die Liebe.
Liebe ich meine Haare, liebe ich mich.
Liebe ich meine Liebsten.
Die Melodie des eigenen Lebens spüren und leben, so steht es im Prospekt. „Werde zu deiner Melodie“.

Zu mir stehen.

 

Ich bin im Vor-ruhe-stand

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Foto: von Bianca auf Zypern fotografiert

Seit einiger Zeit antworte ich, wenn ich gefragt werde: „Und was tust Du so?“

Ich bin im Vorruhestand.

Yes!
Was heißt eigentlich „im Vorruhestand sein“?
Vor-Ruhe-Stand?
Ruhen?
Stehen?
Stillstand?
Vor der Rente.
Also, bei Google finde ich das.
Mein halbes Leben war ich fest angestellt.
Das andere halbe Leben selbständig.
Der Begriff Vorruhestand ist also für mich „sinnvoll anwendbar“.
Auch interessant, welch anderen Lesestoff ich entdecke:
Von „Schlupfloch“, bis „Fluch“ und „es lohnt sich“ schreiben FAZ, DIE ZEIT oder FOCUS.

Ich bin im Vorruhestand.
Ich arbeite nicht mehr.
Ich blogge nur noch und führe einen Haushalt.
Ich kann mich jetzt um das kümmern, was in meinem Leben zu kurz kam.
Seitdem ich 14 bin arbeite ich: Dienstleisterin durch und durch.
Der Gast war immer König.
Also pi mal Daumen 44 Jahre gearbeitet.

Mir als Selbständige den Vorruhestand leisten.
Ein Geschäft aufgeben.
Die letzten Rechnungen schreiben.
DIe Tür abschließen.
Domains still legen.

Sich aufs Wesentliche konzentrieren.
Was kam zu kurz?

„Noch einmal ist alles offen“, schreibt Coenen-Marx in ihrem Buch.
Oder auch: „Gott schickt nicht in Rente“.

Ich fühle mich wie ein Drachen im Wind über dem Meer.

Ankommen im Herbst #3

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Herbstlicher Zürichsee

Um 6.45 Uhr aufwachen ohne Wecker.
Den Mann noch einmal umarmen und die Wärme genießen.
Der Urlaub ist vorbei.
Kaffee kochen und Frühstück zubereiten.
Nun wieder selbst machen, das Frühstück und den Kaffee.
Den Businessalltag gemeinsam stemmen.
Mitgefangen. Mitgehangen.
Den Rücken stärken.
Arbeitsreiche Wochen liegen vor dem Jahreswechsel.

Ich will die Sonne und das Blau in mir behalten.
Fühle mich immer noch gestreichelt von Wind und Meer und Sonne.

Noch 7 Wochen bis zum neuen Jahr #1

Mitte November.
Bin ich (noch) im (Zeit)Plan?
Hatte ich einen Plan?
Hab ich mein Tempo?
Was habe ich geschafft und erreicht bis hierher?
Ist das wichtig zu wissen?
Wieviele Morgenseiten habe ich geschrieben?
Wieviele Notizbücher voll gekritzelt?
Was steht noch an?
Gedanken um Weihnachten nahen heran.
Einige in der Familie sind schon genervt.
Weihnachten ist aber ein anderes Thema.
Einige fragen schon: was machst Du Silvester?
Die doofste Frage die es gibt oder?

Noch sind die Sonne und das Blau in mir.
Meine Haut fühlt sich immer noch gestreichelt von Wind und Meer.

Alles ist ganz fern und doch:

noch 7 Wochen bis zum neuen Jahr.
Die Zeit läuft.
Von Sekunde zu Sekunde zu Sekunde.

Ankommen im Herbst. #2 Sonntagsritual

4E4AD3D7-889D-4791-A731-3D9585868B3BSonntagmorgen.

Frühstückscroissant und Milchkaffee im Bett geniessen mit Blick ins herbstliche Gelb-grün.

FIP Radio hören.

Zum See runterlaufen.

Die Frankfurter Sonntagszeitung kaufen.

Den Berg wieder hoch spazieren.

Einen gemütlichen Sonntag verbringen. Lesend und schreibend auf der Couch.

Sonntagsritual.

 

Ankommen im Herbst #1

IMG_6662Müde heimgekommen vom langen Reisetag.
Über sieben Stunden durchgeschlafen. Tief und fest.
Das eigene Bett schön und kuschelig.

Heimkommen:
den morgendlichen Milchkaffee und das Müsli genießen.
Den samstäglichen Bauernmarkt besuchen
die Bio-Bauern begrüssen
ich freue mich über Kürbis, Rüben, Sauerkraut,
Topinambur und Kurkuma.
Sogar Ingwer gibt’s aus heimischer Erde: sieht so anders aus.

Bei Karin und Werner die Bio-Eier und das Brot besorgt.
Lange nicht da gewesen.

Am Käsestand lockt leckerer Parmiggiano.
Zwei Birnen lachen mich gegenüber an und wollen von mir mitgenommen werden.

Schön wieder hier zu sein.

Schnell noch beim Claro und im Bühl-Laden den Kopf reinstrecken.
Ach, die Rustico-Gipfeli nicht vergessen aus der Bäckerei.

Im kleinen Park eine Runde drehen.
5 Minuten mit der S13 den Berg hochfahren.
Mein Hackenporsche rollt Weiterlesen

Wesentlich werden: wie erkläre ich es einem Außerirdischen?

IMG_6274Seit meinem Blogpost: Wesentlich werden: was wäre wenn …. 

eiere ich rum. Denn Christiane, eine meiner eifrigen Blogleserinnen von „Irgendwas ist immer“, wünschte sich schon vor längerer Zeit: Was wäre wenn ich „wesentlich werden“ einem Außerirdischen erklären müsste, was man auf jeden Fall dann NICHT tun sollte?

Seitdem eiere ich wie gesagt. Denn nun habe ich den Salat: Sobald ich einen Satz denke mit „nicht“ drin, wird es schwierig, z.B.

  • man lebt dann einfach nicht ins Blaue – warum eigentlich nicht?
    oder
  • man schiebt Dinge nicht auf die lange Bank – und wenn doch?
    oder
  • man sollte nicht alles auf einmal wollen – wieso nicht?

Also Ihr seht, ich brauche positive Formulierungen.

Ich schreibe immer wieder in mein Schreibheft, wenn ich unterwegs bin und stelle Euch einfach mal meine Sammlung vor.

Wesentlich werden bedeutet oder ist:
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