Die Liebe im „Das Magazin“ von Elke Heidenreich

ma1718_fro_1_web„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen“ 1. Korinther 13, Vers 13).

Das Magazin ist die Wochenendbeilage des Tagesanzeigers am Samstag.

10 Frauen schreiben über die Dinge des Lebens. Auf dem Cover sieht man Hazel Brugger, bekannte Schweizer Künstlerin und Kolumnistin. Was soll uns ihr Gesichtsausdruck auf dem Cover sagen?

Die Geschichte von Elke Heidenreich habe ich zuerst gelesen.

Elke Heidenreich hat einige Verse aus Liebesgedichten aufgeschrieben, die ich hier vorstelle. Sie klärt uns auf über die Liebe, dass die Leidenschaft bald vergeht, wenn man zu viel erwartet ….deshalb sei Schubert zitiert: „Die Liebe liebt das Wandern, Gott hat sie so gemacht – vom einen zu dem anderen“.

Teil der Liebe ist für Elke Heidenreich: „suchen, sehnen, hingehen, mutig sein, sich darauf einlassen, auf der anderen Seite dann im Dunkeln stehen – nichts bereuen, aber die Traurigkeit bleibt, die Einsamkeit bleibt.“

Goethe: „Ich ging, du standst und sahst zur Erden,/Und sahst mir nach mit nassem Blick:/Und doch, welch Glück, geliebt zu werden“/Und lieben, Götter, welch ein Glück!“

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Zeitlupe

csm_ZL_Cover_5_Bardill_small_kontur_81eba07e07Heut war ich in Zeitlupe im Nachbardorf Wädenswil unterwegs. Musste etwas auf dem Amt erledigen: einen Betreibungsauszug besorgen. Unterwegs traf ich einen lieben Freund, der gerade einen seiner besten Freunde betrauert, weil er gestorben ist.

Danach hatte ich einen Termin bei meinem Hausarzt. Er sollte dann doch mal nach der geprellten Rippe schauen, die weiter schmerzt. Es knirscht nicht schlecht im Gebälk, ähem im Gerippe ;-). Aber alles nicht dramatisch. Dauert halt. Heilt eben in Zeitlupe, gell?

Im Wartezimmer meines Arztes habe ich dann die Zeitschrift „Zeitlupe. Für Menschen mit Lebenserfahrung“ entdeckt. Auf dem Cover ein Mann mit lebendigen und neugierigen Augen, den wahrscheinlich alle Schweizer kennen: Linard Bardill. Ich kenne ihn seit heute durchs Lesen in der Zeitschrift und im Netz.

Auf Youtube kann man seine Musik anhören oder auch im aktuellen Interview auf der Seite von Zeitlupe . Hier singt er auf Schweizerdütsch  „Amigo, oh, lo mi go“ = „oh, lass mich gehen“. Jetzt suche ich im Netz dieses Lied, dass ich es im Totenhemd-Blog vorstellen kann. Bekannt ist er für seine Kinderlieder.

 

Balladenmontag: Junge, wiste ’ne Beer?

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Bei Christiane ist heute Balladenmontag. In ihrem Blog hat sie aufgerufen, nach Balladen zu schauen, vielleicht nach DER Lieblingsballade und sie erklärt auch sehr schön, was eine Ballade ausmacht.

Balladen sind Romanhandlungen oder zumindest Episoden, die der Autor in Gedichtform gebracht hat. Das macht das Gedicht in der Regel länger, okay, und zumindest wenn es eine klassische Ballade ist, macht es das Gedicht auch gereimt (auf jeden Fall gibt es so etwas wie ein Versmaß).

Die Ballade „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ beginnt mit dem Herbst. Deshalb passt sie vielleicht nicht ganz hierher, weil ja jetzt Frühling ist. Aber dennoch. Ich verbinde mit ihr ganz schöne Erinnerungen. Die Erzählung haben wir auf jeden Fall im Deutschunterricht unter die Lupe genommen. Und ich bin mir nicht ganz sicher ob sie in einem gelben Reclamheft abgedruckt war, auf jeden Fall war es ein kleines Büchlein, das ich in den Händen hielt. Ich erinnere mich dunkel an Skizzen vom Birnbaum und dem Herrn von Ribbeck.

Theodor Fontane hat die Ballade 1889 geschrieben. Es gilt als das wohl bekannteste Gedicht aus seiner Feder.

Was mir an Christianes Balladenaufruf gefällt: dass man sich mal wieder mit etwas beschäftigt, was man sonst nicht macht (ich nicht mache). Mir war nämlich nicht bewusst, dass es die Familie von Ribbeck in Ribbeck tatsächlich gab und immer noch gibt. Das kann man hier in der Familienchronik schön nachlesen.

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
Ein Birnbaum in seinem Garten stand,
Und kam die goldene Herbsteszeit

Und die Birnen leuchteten weit und breit,
Da stopfte, wenn’s Mittag vom Turme scholl,
Der von Ribbeck sich beide Taschen voll,
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
So rief er: »Junge, wiste ’ne Beer?«
Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick hebb ’ne Birn.«

So ging es viel Jahre, bis lobesam
Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.

Er fühlte sein Ende. ’s war Herbsteszeit,
Wieder lachten die Birnen weit und breit;
Da sagte von Ribbeck: »Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab.«
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
Trugen von Ribbeck sie hinaus,
Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
Sangen »Jesus meine Zuversicht«,
Und die Kinder klagten, das Herze schwer:
»He is dod nu. Wer giwt uns nu ’ne Beer?«

So klagten die Kinder. Das war nicht recht –
Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
Der neue freilich, der knausert und spart,
Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
Und voll Mißtraun gegen den eigenen Sohn,
Der wußte genau, was damals er tat,
Als um eine Birn‘ ins Grab er bat,
Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.

Und die Jahre gingen wohl auf und ab,
Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
Und in der goldenen Herbsteszeit
Leuchtet’s wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung‘ übern Kirchhof her,
So flüstert’s im Baume: »Wiste ’ne Beer?«
Und kommt ein Mädel, so flüstert’s: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick gew‘ di ’ne Birn.«

So spendet Segen noch immer die Hand
Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.

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Auja: Ostermontag ist Balladentag

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bei Christiane im Blog.

Ostermontag ist bei mir auch Couching angesagt, so wie es einer ihrer Leser geschrieben hat. Und da Christiane schon einige Balladen aufgezählt hat, denke ich an eine ganz bestimmte und ich könnte natürlich weiter bei Schillers Glocke stöbern und einfach eine Fortsetzung schreiben. Ihr erinnert Euch? Hier gab’s den ersten Teil auch zur Balladenaktion bei Christiane :-).

Die Fastenzeit ist nun fast beendet: Heute ist Gründonnerstag, morgen singe ich mit dem Chor zum Karfreitagsgottesdienst inbrünstig versteht sich und dann kommt Ostersamstag mit den Einkäufen, Ostersonntag treffe ich nun endlich meine Nichte mit ihrem neugeborenen Sohn in Ravensburg, wo sich die ganze Familie vereinen wird beim Osterfrühstück …

… und dann Moooooontag: Balladentag.

Wir lesen uns.

Klimafasten 2. Woche: Anders unterwegs sein

csm_klimafasten2017_postkarte_3c668719edDie zweite Fastenwoche hat begonnen. Heute will ich wieder mit Euch laut denken.

Wir werden eingeladen anders unterwegs sein.

Für unseren täglichen Weg zur Arbeit, den Brötchenkauf beim Bäcker, für den Gottesdienst oder Konzertbesuch, die „Taxi-Dienste“ für unsere Kinder, für Freizeit und Reisen nutzen wir häufig das Auto. Wenn wir diese Wege mit Bus oder Bahn, Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen, ist das aktiver Klimaschutz, bringt Entschleunigung und tut der Gesundheit gut.

In dieser Woche … lest mal hier.

Sehr viel davon tue ich bereits: ich verzichte aufs Autofahren, fahre mit dem Nahverkehr und dem ICE. Ich gehe gern zu Fuß. Die letzten 3 Punkte sprechen mich am meisten an:

  • ein E-Bike ausleihen und ausprobieren.
    Das wollte ich schon längst machen. Denn hier in Richterswil ist ja überall Hanglage. Bin ich die ersten Monate noch wie ein junges Reh die Berge hoch und runter geradelt, hab ich so langsam die Nase voll von der Anstrengung. Jaja, ich war noch nie eine fahrradfahrende Bergziege. Das überlasse ich meinem Mann.
  • vorausschauend und langsamer Autofahren, das schont Nerven und spart Sprit. www.vcd.org/themen/auto-umwelt/spritsparen/
    Mein Mann macht das gut. Er stellt „speed control“ ein und fährt meistens ein langsames Tempo und spart damit ordendlich Sprit. Nicht zu vergessen, dass es der Umwelt gut tut.

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3 Blogaktionen – 3 Themen: übers Sterben reden, eine Geschichte schreiben, die Trauer benennen

img_3977Annegret hatte die Idee zu unserer
4. Blogaktion im Totenhemd-Blog. Wir laden alle Worttüftler*innen, Gottespoet*innen und Reimeschmieder*innen zu unserer
4. Blogaktion im März ein. Zunächst werden Wörter gesammelt. Hier entlang zu den Infos.

2017-02-11-07-04-13-2-1

Bei Herrn „Textstaub“ werden zur Zeit unter dem „Stichwort“ abc.etüden Kürzestgeschichten geschrieben. Diese Woche werden diese drei Wörter verwurstet:

Königin
Backerbsen
Korallenriff.

alle-reden-u%cc%88ber-trauer-500x380Und bei Silke, in lauter Trauer, wird am 27. Februar über die Trauer gesprochen.

 

Ist echt was los bei den charmanten Blogger*innen …. also: greif zum Bleistift, scribbel, skizziere deinen Ideen und dann hau rein in die Tasten. Wir freuen uns auf Wörter und schönes Geschriebenes.

VBA – kann man das essen?

versatile-blogger-awardSo fragte Christiane in ihrem Artikel. Und sie antwortete auch gleich: Nein, kann man nicht. Sie hat ein Blogstöckchen geworfen und ich hab es aufgefangen. VBA steht für „The Versatile Blogger Award“. Ich zitiere:

Bei diesem Award verrät man sieben zufällig ausgewählte Fakten über sich selbst und nominiert  (und benachrichtigt) fünfzehn weitere Blogger, dies auch zu tun. 15 Blogger?!?!

Nun gut. 15 BloggerInnen werde ich nicht fragen sondern ich lade Dich hier herzlich ein mitzuschreiben und werfe das Stöckchen.

Mir haben Christianes Fakten und Schreibstil so gut gefallen, dass ich dieses kleine Blogspiel gern mitmache. Versatile hat Christiane übrigens recherchiert und bedeutet: vielseitig. Passt!

Fertig? Dann los.

  1. Fakt: Ich heiße mit zweitem Vornamen „Karin“. Karin! Wie kann man nur Karin heißen. Karin ist aber genau wie Petra für meinen Jahrgang ein sehr beliebter Mädchenvorname gewesen. 4 Petras und 1 Karin waren wir in meiner Klasse.
    Karin ist ein schwedischer Vorname, kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet: katharos = „sauber; rein“. Die Reine. Macht es auch nicht besser.
  2. Fakt: Könnte sein, dass ich nicht nur in einem selbsternannten Sabbaticalimg_5026 bin sondern am Anfang des Vorruhestands stecke …
  3. Fakt: … denn ich arbeite seit ich 13 bin (Taschengeld) … auf jeden Fall seit ich 18 bin (Praktikum am Hotelempfang im Kleinwalsertal) … uff.
  4. img_3952Fakt: … ich bin ja gerne unterwegs wie Ihr wisst. Meine erste Autobahnfahrt mit meinem grünen Käfer war ins Kleinwalsertal um mein Praktikum zu beginnen. Das waren noch Autobahnen früher! Holprig, schmal, wenig Verkehr.
  5. Fakt: … und mit 20 bin ich mit meinem grünen R5 an die Cote D’Azur gedüst um in einem kleinen Hotel als Zimmermädchen meine Französischkenntnisse aufzupeppen. Oui oui.
  6. Im Vergleich zu Christiane überlege ich mir gerne Fragen und lasse sie auch gern mal offen (weil sie manchmal nicht so einfach zu beantworten sind ;-)).
  7. Ich liebe Schokolade in allen Varianten: Eis, Pudding, Kuchen, Torte, Praliiiiiiinen, Mousse … dazu Vanilleeis, Vanillesoße oder Sahne. Wer geht mit mir Kaffeetrinken und Schokoladentorte essen?

Und du so? 😊