Mein erster Besuch einer Poetry Slam Veranstaltung #poetryslam

Hier und Heute will ich schreiben
was ich erlebte auf der Bühne
und nicht übertreiben.
Die 20. deutschsprachige Meisterschaft
im Poetry Slam findet derzeit in Zürich statt.

Im Pfauen war ich, der Schauspielhausbühne
ach, was waren sie so kühn
und charmant
so ulkig und so pikant
so jung und so natürlich
manchmal auch figürlich.

Aber nochmal von vorne.
Im Foyer galt es
ein Gedicht zu texten
mit 12 Worten in drei Zeilen.
Ich tüftelte und schob die Worte
bis ein Liebesgedicht entstand
für den geliebten Mann, der da hinten stand.
Er war dabei und wir waren zwei.

Der Saal war voll
die Stimmung gut
das Schaulaufen der Poesie
wird moderiert von Simon Chen
Poetry Slammer und Kabarettist.

Und gleich ging’s los mit ihm
und wir waren mittendrin im Slam Weiterlesen

Gestern mitten drin im Poetry Slam

 

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Mein Gedicht gestern aus 12 Wörtern

In Zypern sind wir auf den Geschmack gekommen: wir haben die Welt der Poetry Slams für uns entdeckt. Bianca, meine Freundin, und ich haben erstmal im Netz geschaut: Was ist los in unserer Stadt? Und sind gleich fündig geworden. Bianca geht in Frankfurt zu einer Veranstaltung ins English Theatre.

Und ich fand die 22. deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften #slam2018. Gestern war ich also mitten drin im Pfauen, dem Schauspielhaus in Zürich, bei der Eröffnungsgala der Meistenschaften, die ihren Höhepunkt mit dem Finale im Hallenstadion am Samstag erreicht. Hui. Ich sag Euch. Weiterlesen

Poetry Slam 3. Versuch: Der Friedenskongress ist abgereist

IMG_0644[6362]Es sind interessante Menschen hier im Hotel gewesen aus aller Herren Länder, aus Oman, China, US …. und sie kamen mit ihren Turbans, Kutten, Kaftans und anderen Gewändern. Und Sie hatten zwei Missionen: den Frieden und den Climate Change – was wir eben so am Rande mitbekamen.

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Ich sitze beim Lunch
auf der Terrasse
im Aphrodite Beach Hotel
und sehe Jesus.
Ich rühre in meiner Tasse
und ein Scheich gesellt sich dazu
im weißen Gewand und Turban.
Und es wird immer toller und voller,
eine chinesische Nonne
im grauen Outfit
etwas rundlich aber schön
mit kahlem Schädel
schreitet durch die Halle.
Nein, ich lalle nicht,
aber wo bin ich Jetzt? Weiterlesen

Schreib-Workshop in Zypern mit HannaH Rau

Tag 2 unseres Workshops ist zu Ende gegangen. Wir haben gestern und heut kurzweilige lustige Schreibspiele gemacht, die viel Spaß bereiteten. Wir haben Elfchen und Rondells geschrieben, in eine Wundertüte gegriffen, ein altes Schreibspiel aus der Barockzeit aufleben lassen: 10 Wörter in der aufgezählten Reihenfolge in einer Geschichte nacheinander unterbringen. Diese Wörter waren: Kiosk, Kanarienvogel, Gullideckel, Heizkissen, Meeresrauschen, hasten, fliegen, duftend, angefixt, Wunder…. Lust auf Geschichten schreiben?

 

Ein Elfchen zum sechzigsten

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Vorgestern am Sonntag, meinem runden Geburstag, bin ich aufgewacht und habe diesen schönen Regenbogen entdeckt als ich aus dem Fenster schaute. Es hat mich zutiefst berührt diese Schönheit der Natur. Was ein schöner Start ins neue Lebensjahrzehnt.

sechzig
neues Lebensjahrzehnt
spätsommerlicher Herbstmorgen leuchtet
Regenbogen strahlt für mich
Überraschungsgeschenk

Eine zufällige Begegnung mit „dem Waschküchenschlüssel“

der-waschkuechenschluessel-9783257216332Gestern ist mir was Lustiges passiert!

Ich sitze in der Straßenbahn und erzähle meinem Mann wie es mir nach einem Gespräch mit der Vermieterin geht, die eine Traumwohnung in Zürich zu vergeben hat. Es ging um die Waschküche:

  • die wir nach 21 Uhr nicht mehr nutzen sollten: das „Schwingen“ also Schleudern wird sie stören, weil sie im ersten Stock die Vibrationen aus dem Keller spürt.
  • in der die Wäsche „sorgfältig“ aufgehängt werden soll und nicht wie ein anderer junger Mieter es tut: kreuz und quer über die Leine geworfen.
  • unsere Waschmaschine und Tumbler von der Vermieterin gleich mitgenutzt wird, wenn sie ihre Maschine schon mal anwirft (da ihr zwei Wohnungen im Haus gehören, gehören ihr auch die beiden Waschmaschinen und zwei Tumbler); natürlich kann man alles klären und locker miteinander umgehen.

Tja, ich hörte mich wohl leicht zerzaust an ob dieser Eindrücke, denn es waren noch viel mehr außerhalb der Waschküche 😉 … und meine mir völlig unbekannte aber sehr sympathische Sitznachbarin meinte zu mir: Es gibt ein Buch das heißt: der Waschküchenschlüssel. Ob ich es kenne? Darin wird über die Schweizer Kultur der Waschküche auf ironische Weise geschrieben. Wir haben uns dann noch eine Weile unterhalten über die eine oder andere Schweizer Eigenart und uns köstlich amüsiert. Sie ist übrigens Bürgerin mit zwei Pässen, aus Italien und der Schweiz.

Ja, was soll ich sagen? Da war ein fröhliches Happy End … die Wohnung haben wir schweren Herzens abgesagt. Zu viel Konfliktpotential liegt nicht nur in der Waschküche ;-).

Hier kannst Du Dich über das Buch informieren; es gibt auch eine Hörprobe.

Kuhglocken, Murmeltiere, Himmelwirt

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Wir hatten es nicht weit nach Nenzing im Vorarlberg.
Von dort startete der Bus zum Himmelwirt.
An einer tiefen Schlucht vorbei schlängelte sich die schmale Straße kurvenreich in die Höhe.

„Himmel“ so heißt ein Ort bei Nenzing.
„Heimat“ heißt ein anderer Ort.

Wir fühlten uns dem Himmel nah, weit ab vom Alltag und dem Verkehr. Autos sind hier oben mit wenigen Ausnahmen nicht erlaubt.

Während unserer Wanderung hörten wir die Murmeltiere schrill pfeifen.
Wir konnten sie auch sehen, sogar die Jungtiere trauten sich raus.
Die Alten pfiffen wahrscheinlich: „Vorsicht, die Touristen kommen“.
Ein Hund entwickelte seinen Jagdinstinkt und rannte drauf los.

Was gibt es Schöneres als in der Bergwelt am Sonntagmorgen aufzuwachen.
Draußen zieht die Kuhherde mit bimmelnden Glöckchen auf die Weide. Weiterlesen