Zwischen dem Nebelmeer und der Sonne

Kurz vorm Jahreswechsel noch einmal unterwegs gewesen
mit lieben Menschen aus Mexiko
wir haben ihnen „unser Zürich“ gezeigt.

In Richterswil schwimmen wir im Nebelmeer
das Gute daran: wir haben es gemütlich, lesen, räumen auf
gehen spazieren, tauchen ein und unter.
Wir sehen in einem Garten eine Steinskulptur:
eine junge Frau die im Pflanzenmeer schwimmt.

Heute nun endlich aus der Nebelsuppe raus!
Wo versteckt sich die Sonne?
Am See hängt nun mal oft der Grauschleier.
Wir fahren in die Höhe und finden das Licht, den blauen Himmel
und es sind ALLE da Weiterlesen

Im Dazwischen

533A84CC-8FE1-42F3-9F42-831C4E66943BMein Text, den ich vorhin im Lieblingsbistro schrieb: WEG!

Verschwunden. Die Überschrift ließ es schon ahnen: „Nicht gesicherte Entwurfsversion“ oder so ähnlich. Hatte ich einfach überschrieben.
Als ich mir den Entwurf in der Vorschau anschauen wollte, war der Text weg.
Ups, meinte WordPress.

Also zwischen Bistro und Sofa sitz ich jetzt.
Denke: Das war wohl für was gut, dass die erste Version verschwunden ist.

Fühlte mich vorhin DAZWISCHEN.

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Mein Bücherregal eine Schatzgrube und ich eine Schatzsucherin?

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in Ravensburg geknipst

Mitten beim Bücher ausmisten entdeckte ich einen Artikel in der NZZ vom 10. Dezember. Also vor drei Tagen. Geschrieben von Alain Claude Sulzer.

Die Überschrift: „Hier sinkt nur noch Staub nieder. Darunter: Das Bücherregal könnte eine Schatzgrube sein. Aber es fehlt ihr ein neugieriger Schatzsucher“.

Ich hatte sicher gerade so an die 30 Bücher in eine große Tüte gepackt. Aus meinen Regalen herausgepickt und als „gelesen abgestempelt“ und nun als wertvoll genug befunden, um in ein öffentliches Bücherregal gestellt zu werden. In Frankfurt kenne ich die Ecken, wo sie stehen und auf neue Bücher warten. Auch im Kurpark von Bad Kreuznach steht solch ein öffentlicher Schrank oder am Bahnhof Rheinfelden an Gleis 3 und 4. 

Einige ausrangierte Bücher wollte ich in das Bücherregal unseres neuen Bio-Ladens in Richterswil stellen und packte sie vom Rucksack in eine Tüte. Und da stand ich nun in unserem Hausflur und hielt die Bücher in der Hand. Fast neu, wie ungelesen aussehend fühlte ich die Bücher in meiner Hand und las die Titel und dachte, kann mich gar nicht erinnern, dass ich diese Werke gelesen habe. Vier Bücher wählte ich aus und dachte: sollte ich doch noch mal lesen oder weiter schenken!

Von Barbara Honigmann: Chronik meiner Strasse. Der erste Satz im Buch: Wenn wir sagen, dass wir in der „Rue Edel“ wohnen antwortet man uns meistens, ach ja, da haben wir am Anfang auch gewohnt.

Ich kann gut weggeben oder aussortieren. Ich habe Bücher nie zweimal gelesen. So manche Exemplare hüten die Regale seit vielen Jahren. Aber ich würde sie gerne weitergeben. Eine Trilogiesammlung „Früherer Schriften“ von Antoine de Saint Exupéry oder von Schulz von Thun über „Miteinander reden 1-3“ stehen schon ewig bei mir. Und natürlich verstauben sie auch ein wenig, weil ich dann doch nie reinschaue.  Weiterlesen

Fotos aus Hongkong. Frisch geknipst.

Meine Freundin Gudrun wohnt in den sogenannten New Territories, das Gebiet zwischen Hongkong-City und der chinesischen Grenze. Der Ort, in dem sie wohnt heißt Yuen Long.

Infos zu Yuen Long oder zu den New Territories hier.

Ein paar Schnappschüsse zum 5. Adventskalendertürchen bei Christiane.

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5. Adventskalendertürchen. Weihnachtszauber zur rechten Zeit

adventskalender_24_05.jpgChristiane hat mich eingeladen, das 5. Kalendertürchen mit einer Geschichte zu füllen. Sieben vorgegebene Wörter (drei oder sechs musste ich) habe ich dafür untergebracht. Mitten im heißen Sommer geschrieben landete ich mit meiner Geschichte im vorweihnachtlichen Hongkong.

Meine alten Fotos aus dieser Weihnachtszeit liegen auf einer externen Festplatte … ich schau mal was ich entdecke. Dann stelle ich noch eine kleine Galerie ein. Ggfs. schickt mir eine Freundin auch ein aktuelles Foto von heute aus der Megacity.

Auf jeden Fall ist die Sehnsucht nach den klaren warmen sonnigen Tagen heute aufgeweckt. Weihnachten in HK bleibt unvergessen.

Danke an Christiane, für die Adventskalenderblogaktion.

Hier geht es zu meinem Artikel „Weihnachtszauber zur rechten Zeit“ in Christianes Blog.

Hongkong hat sich verändert … einige Gedanken dazu in den Kommentarfeldern bei Christiane.

 

Schnappschuss. Unterwegs.

A73777EA-2F77-4489-B16B-75503C286102Eine Rose reckt sich über den Zaun.
Nickt mir zu.
Leuchtet gegen den blauen Himmel.
Macht sich lang und streckt sich.
Sagt mir Hallo.
Fragt mich keck: Wohin des Wegs?

Bin unterwegs runter ins Dorf.
Mittagessen im neuen Bio-Lädele.
Auf einen Schwatz mit der Nachbarin.

Auf dem Rückweg nach oben.
War sie immer noch da.
Im Hintergrund der Kirchturm.
Die roten Fensterläden.

Wohin des Wegs?
Nach Haus.

Zwischen November und Dezember

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heut morgen im Lieblingshotel geknipst

Heute am Vorabend zum 1. Advent fühle ich mich „dazwischen“.

Bin aufgebrochen aus Frankfurt. Heute. Mittags.
Am Morgen dekorierte ein Florist im Lieblingshotel das Fenster.
„Aber in natürlich“, meinte er. Das gefiel mir.

Bin eine Stunde später angekommen als geplant.
Die Bahn mal wieder mit Stellwerkproblemen unterwegs.

Es wäre so schön: Frankfurt – Zürich in vier Stunden zu erreichen.

Jetzt bin ich froh. Ganz friedlich.
Meinen Adventsstern im Fenster hab ich eben angeknipst.
Wie mich sein warmer goldener Schein erfreut
und mein Herz wärmt. Weiterlesen