Theater-Schnappschuss

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Abends in Zürich so gegen 18.30 Uhr am Hechtplatz.

Das Theater am Hechtplatz spielt zur Zeit dieIMG_9413 Sterbekomödie „Exit Retour“. Es war eine schöne sonnige Abendstimmung vorm Theater. Die Menschen haben es genossen beim Apéro zu sitzen oder zu flanieren.

Ich war verliebt in diese schöne Stimmung an diesem Platz.

 

 

Zufällig in Zürich

Diese Tage zufällig im kleinen Park vor dem Museum für Gestaltung gesessen. Hab auf jemanden gewartet.

Dabei entdeckte ich, dass das Museum für Gestaltung neu eröffnet hat. Plakate informierten über die neuen Ausstellungen. Am Freitag treffe ich meine Freundin aus Coachingtagen und wir werden bei einer Führung dabei sein. Ich freue mich drauf.

Ein Buchtipp und ein Rondell verwoben mit einer kreativen Schreibidee.

IMG_9282Wird Alister Cox das Schiff erreichen, das ihn nach England zurückbringen soll?

Wieviele Jahre war er in der Verbotenen Stadt um die geheimnisvolle Uhr zu bauen?

Alister Cox, Uhrmacher und Automatenbauer aus London und Herr über mehr als neunhundert Feinmechaniker, Juweliere, Gold- und Silberschmiede, stand an der Reling des Dreimasters Sirius und fror trotz der strahlenden Morgensonne, die bereits hoch über die Hügel von Háng zhou gestiegen war und die Nebel über dem schwarzen Wasser verrauchen ließ.

Der Kaiser würde mit An glückliche Tage verbringen.
Wird Alister Cox das Schiff erreichen, das ihn nach England zurückbringen soll?
Die Engländer freuen sich mit gemischten Gefühlen auf ihre Heimreise.
Das Segelschiff würde Tee laden und übers Meer nach England bringen. 

Aber wie eine von einem Allmächtigen beschützte Arche Noah voll metallener Wundertiere – aus Silber und Gold geschmiedete und mit Juwelen besetzte, rad-schlagende Pfaue, mechanische Leoparden, Affen und silberhaarige Polarfüchse, Eisvögel, Nachtigallen und Chamäleons aus vergoldetem Kupferblech, die ihre Farben von Rubinrot zu tiefstem Smaragdgrün wechseln konnten – war die Sirius nicht hinabgefahren zum Grund, sondern hatte nach langwierigen Reparaturarbeiten an feindseligen Küstenstrichen wieder Segel gesetzt und Kurs genommen auf ein verheißungsvolles, von einem Gottkaiser beherrschtes Land.

Wird Alister Cox das Schiff erreichen, das ihn nach England zurückbringen soll?
Der Kaiser würde mit An glückliche Tage verbringen.

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Anhalten. Schauen. Hören. Best pic #13 Taiwan

IMG_9090An einem Bahnübergang der Schmalspurbahn, die hinaufführt zum Alishan dem höchsten Punkt unserer Reise, fotografierte ich diese Schilder.

Simon, unser Guide, erklärte uns die 3 roten chinesischen  Zeichen:

Anhalten – Schauen – Hören: ting (2. Ton) – kan (1. Ton) – ting (1. Ton)

So einfach und so wichtig! 🙂

Dies ist mein letztes Foto aus Taiwan. Morgen fliegen wir nach Hongkong.

Fasten?! Die Lunchbox und der Donut.

IMG_9081Wann würde ich in Deutschland oder in der Schweiz auf die Idee kommen aus einem Blechnapf zu essen?

Never!

Wenn man in China in ländlichen Gebieten unterwegs ist und mittags Hunger hat dann ist es wirklich das Leckerste was man bekommen kann – verglichen mit den vielen Garküchen am Straßenrand.

Diese Lunchbox gab es auf dem Weg zum Alishan im kleinen Städtchen Fenchihu. Und ich habe das erste Mal eine aus Blech vor mir gehabt, sonst aus Pappe.

Dies ist die vegetarische Variante mit einem Stück eingelegten Seitan. Es versteckt sich weiter Gemüse, Reis, eingelegter Ingwer, Pilze, Wasserspinat, Bambus … Sehr lecker, sehr schmackhaft, sehr sättigend. Für Fleichesser gibt es Schweine- und Hühnchenfleich.

In Fenchihu hält die Schmalspurbahn, die derzeit leider nicht fährt wegen Reparaturarbeiten. Man steigt hier gern aus, verweilt eine oder zwei Stunden, schlendert durch den touristischen Ort oder läuft den kleinen Rundweg. Touristen wandern hier IMG_9089wohl auch längere Strecken. Wir waren etwas 1,5 Stunden zur Mittagszeit dort und haben nach dem leckeren Reisgericht noch einen köstlichen frisch gebackenen Donut gefuttert, der mitten auf dem Land unter einer Zeltplane zubereitet wurde. Wie die Fliegen kamen die Menschen an diesen einsamen Ort, einem hübschen Garten mit ein paar Stühlen und Tischen aufgestellt. Die kleine Outdoor-Bäckerei hatte gut zu tun. Ein köstlicher süßer Duft zog übers Land.

Meine Freundin meinte wir wären wohl auf Schlemmerfahrt. Ja, kann man so sagen. Wobei ich wirklich auch faste finde ich. Und so eine Blech-Lunchbox gehört ja wohl auch eher in die Fastenecke: Einfach, karg, wesentlich. Mal vom Donut abgesehen ;-).

Flarf #2: Malen am Alishan

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Die spontanen Begegnungen in Taiwan sind und waren für mich die berührendsten Momente während unserer Reise. Sie machen mich sehr froh. Heute morgen schlenderte ich an den Nachbarhotels in Alishan Stadt vorbei und entdeckte diesen Mann, der ganz einfrig malte und sich gar nicht beirren ließ. Er hatte sich vor einem der Hotels mit seiner Staffelei postiert und eingerichtet. Er malt die Bergkulisse und den Torbogen zum Hotelbereich.

Die Kinder bei meinem Lehrer Li sind dagegen ganz brav, aber müssen unentwegt irgendwelche Stillleben zeichnen oder malen.

Ich selbst war auf dem Weg zum Aussichtspunkt an dem ich gestern Abend ein nebelverhangenes Foto vom Berg knipste. Heute morgen strahlte die Sonne vom Himmel und es begann ein glasklarer Tag.

Creamy malted milkshake, high mountain grass. Like melting Brie or fresh vegetables dipped in virgin olive oil.

Diesen Schnappschuss wollte ich mir nicht entgegen lassen.

…. fertig gestellte Laterne gereicht und ich sollte nun eine Blume darauf malen und die chinesischen. Zeichen für „Ich liebe Taiwan“ daneben schreiben.

In meinem ersten Flarf hab ich erklärt wie es geht … es macht sehr viel Spaß.