Ein Fotoprojekt: B wie Bahnwaggon

Woche zwei für das Foto-ABC-Projekt bei wortman.

Ich habe wirklich schöne und wie ich finde interessante Blickwinkel und Objekte fotografiert während meines letzten Frankfurt-Aufenthaltes. Dieser bemalte Bahnwaggon steht am Offenbacher Hafenviertel – hier ist ein neues Wohnquartier entstanden – von mindestens drei Stadtarchitektinnen, die einen Award gewonnen haben, umgesetzt. Ich war neugierig auf das Offenbacher Stadtviertel am Main und wollte es mir unbedingt anschauen. Dieser bunte Bahnwaggon ist eine Art Kaffeestube gleich beim „urban gardening“. Davor laden Holztische und Bänke zum Verweilen ein. Im Sommer wahrscheinlich. Als wir unterwegs waren war es eisig kalt und hier um den Waggon alles ausgestorben.

B wie (ausrangierter bunter) Bahnwaggon.

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Hexenschuss

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abends in Frankfurt vorm Städel

Was will mir mein Hexenschuss sagen,
den ich seit einigen Tagen mit mir trage
im unteren Rückenbereich
es quietscht in den Knochen und ächzt
warum will sie mich plagen diese Hexe
gleich geh ich los und erschiesse sie.

Es ist aber auch verhext.
Fröhlich in Frankfurt von Termin zu Termin
und von Freundin zu Freundin
und von Museum zu Museum
und von Café zu Café

und und und …

ging am Donnerstagmorgen innerhalb von fünf Minuten gar nix mehr.
Uäääääh.
Ich notierte in mein Buch: Weiterlesen

Ein Foto-Projekt: A wie Austernbar

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Bei wortgeflumselkritzelkram hab ich eben über dieses Projekt gelesen, das im Blog von wortman vorgestellt wird.

Das Alphabet wird Buchstabe für Buchstabe fotografisch dargestellt. Das heißt, Woche 1 beginnt mit „A wie …“ (Apfel, Affe, Ahornbaum – eurer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt) und endet mit Woche 29 und „Ü wie …“ (überfällig, Überfall, Überweisung etc.).

Das Projekt finde ich lustig. Fotos mag ich gern knipsen und ich werde sicher immer was finden von Woche zu Woche und ich bin auch nicht allzu streng mit mir und der Zeit ;-).

Ich war die letzten vierzehn Tage in Frankfurt und habe viele Fotos unterwegs geknipst. Unter anderem war ich in der Kleinmarkthalle und war erstaunt was da zur Mittagszeit los war. Proppenvoll war es da. Zu meiner Freundin sagte ich: Weiterlesen

Lotte Laserstein: Ausstellung im Städel Frankfurt

IMG_1088Es gibt so Momente …

Gestern informierte ich mich in der Zeitung darüber was so los ist in Frankfurt zwischen den Jahren. Kino, Theater, Museen … und entdeckte Lotte Lasersteins Ausstellung im Städel. Es zog mich regelrecht. Der Untertitel der Ausstellung heißt: Von Angesicht zu Angesicht. Auf der Website entdeckte ich das Leitfoto der Ausstellung, das ich vorhin an der Außenfassade des Städel fotografierte, als ich das Museum verließ.

Ein sehnsüchtiger Blick. Ein roter Kirschmund. Ich klemmte mir den Audioguide auf die Ohren und hörte die tolle Stimme von Meret Becker, die durch die Ausstellung „führte“.

Allein das ist schon bemerkenswert: Die Malerin Lotte wurde 94 Jahre alt! 1898 geboren und 1993 gestorben. Was mich wohl noch zu ihr zog und faszinierte? Sie ist in der Zeit groß geworden als meine Oma väterlicherseits aufwuchs. Ich habe sie nie kennengelernt weil sie so früh und jung gestorben ist. Sehnsucht ist ein Gefühl, das sich in meiner Familie häufig einstellte und spürbar war.

Die Künstlerin hat also den 1. Weltkrieg als Kind miterlebt und im zweiten Weltkrieg wurde ihre Kunst ziemlich schnell als „entartete Kunst“ definiert, weil Weiterlesen

Ein Gruß aus Bad Kreuznach

 

Hallo aus Bad Kreuznach. Einem Bekannten habe ich erzählt, dass ich mit jungen 20 Jahren in diesem alt ehrwürdigen Haus gearbeitet habe. Vor 40 Jahren gehörte es der Steigenberger Hotelkette an. Das war einmal. Dieses geschichtsträchtige Haus beeindruckt mich jedes Mal, wenn ich dran vorbei spaziere. Ich bin immer ein bisschen sprachlos und auch stolz gleichzeitig, dass ich hier 3 Jahre gearbeitet habe. Als Empfangs-, Bankett- und Direktionssekretärin.

Hier in diesem Haus wurde Geschichte geschrieben. Weiterlesen

Das Stippe in Ravensburg

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Ravensburg ist immer eine Reise wert.
In nur zwei Stunden bin ich da.
Mit der Bahn dauert es drei Stunden.
Die sind aber schnell überwunden
wenn ich lese oder schreibe … übers Stippe, meinem Lieblingslokal.

Hier treff ich meine Sippe
meistens ist es voll und gut besucht
dann krieg ich noch den letzten freien Tisch
und bestelle mir Fisch
aus den dortigen Gewässern
mit Salat oder Gemüse.
Auf jeden Fall ist es immer lecker
und ich genieße und
schlecke fast den Teller. Weiterlesen

Mein erster Besuch einer Poetry Slam Veranstaltung #poetryslam

Hier und Heute will ich schreiben
was ich erlebte auf der Bühne
und nicht übertreiben.
Die 20. deutschsprachige Meisterschaft
im Poetry Slam findet derzeit in Zürich statt.

Im Pfauen war ich, der Schauspielhausbühne
ach, was waren sie so kühn
und charmant
so ulkig und so pikant
so jung und so natürlich
manchmal auch figürlich.

Aber nochmal von vorne.
Im Foyer galt es
ein Gedicht zu texten
mit 12 Worten in drei Zeilen.
Ich tüftelte und schob die Worte
bis ein Liebesgedicht entstand
für den geliebten Mann, der da hinten stand.
Er war dabei und wir waren zwei.

Der Saal war voll
die Stimmung gut
das Schaulaufen der Poesie
wird moderiert von Simon Chen
Poetry Slammer und Kabarettist.

Und gleich ging’s los mit ihm
und wir waren mittendrin im Slam Weiterlesen