Wenn die Katze in Nachbars Garten … kleine Sommerschreibübung

Meine Morgenseiten lesen sich heute so, die ich mit Stichworten aus dem Internet schmücke: Die beiden Suchworte: „Katze“ und „Pflegedienstleistung“.

Ich beobachte die schwarze Nachbarskatze wie sie mit den tiefhängenden Kiwi-Blättern in unserem Garten spielt. Vielleicht fühlt sie sich von ihnen gestreichelt.

Wieder eine scheinbar ausgesetzte Katze im Garten  Guten Morgen, zum drittenmal haben wir innerhalb von 5 Jahren eine scheinbar ausgesetzte Katze im Garten Wir haben sie bereits länger bei uns in der Siedlung beobachtet, bei …

Vorher hat sie allerdings im Nachbarhaus in die offene Haustür reingelugt, ob sie es wohl wagen könnte einzutreten. Sie hat sich nicht gewagt.

Tiere im Altersheim sind eine Bereicherung – wenn die Betreuung … An die 30 begeisterte Heimleiterinnen und Pflegedienstleiter haben sich von ihr informieren lassen, wie sie am besten vorgehen, … in einen Topf zu füllen und die Katze dann sich selber zu überlassen», sagt die Fachfrau. «Das Wohl des Tiers muss an obers –

Dann doch lieber die Kiwiblätter umspielen.

🙂 Schöne Sommertage noch.

Sommerliche Elfchen

OlivenbäumchenOlivenbäumchen
in Bad Kreuznach
vermisst die Sonne
ich denke an Zypern
Vorfreude

***

Eisvogel
flitzt vergnügt
über der Wasseroberfläche
ich bin ganz entzückt
schillernd-türkisfarben

***

(Diese) Sommermorgenluft
taufrisch belebend Weiterlesen

…. mit dem Rollator direkt in die Pflege „spaziert“

Da rollt meine Mutter mit dem Rollator von der REHA direkt in die Kurzzeitpflege.
Ob das „Wohnen plus“ klappt? Welcher Pflegegrad wird festgestellt?
Mit dem Rollator spazieren gehen aber kognitiv geschwächt sein. Mist!

Meine Mutter jubiliert nicht! „Was eine Scheiße“, spricht der langjährige Hausarzt ihr aus der Seele.

Der Boden ist ihr unter den Füßen genommen – im wahrsten Sinne des Wortes.
Trotz Schlaganfall können viele Ressourcen mobilisiert werden.
Mobile REHA ist möglich. In Bewegung bleiben.

Heute habe ich verschiedenste Behördengänge erledigt.
Was ein Lebensumbruch und ich an ihrer Seite! Ich denke „Gott sei Dank“.

Der frühe Morgenspaziergang auf Kreuznachs Roseninsel tat gut und war erfrischend.
Ein Eisvogelpärchen beobachtet. Es leuchtete hell-türkis Weiterlesen

Mich trifft der Schlag? – kreative Schreibübung

IMG_9461Ihr erinnert Euch? Auf Zypern haben wir diese kreative Schreibübung gemacht und reihum eine Frage mit einer Frage „beantwortet“. Ich hab heut morgen einfach eine Frage nach der anderen angereiht in mein Notizbuch, weil mir der Sinn danach stand.

Wenn mich der Schlag trifft?
Dann kann ich es nicht fassen?
Bin ich fassunglos?
Wann bin ich fassungslos? Weiterlesen

Stille riecht. Heute ist Tag gegen Lärm.

2018_taggegenlaerm_Plakat_A3_de

Das Plakat kann man bestellen: http://www.laerm.ch

Vorgestern bloggte ich über „Lärm stinkt“ und überlegte mir, wenn Lärm stinkt dann riecht die Stille wie?

Stille riecht

wie Frühlingsferien
orange, gelb und hellgrün

wie ein Schmetterlingsschlag
zartviolett

nach Wind
Seewind oder Landwind

wie Landregen, sattgrün
nach frisch gemähtem Gras

unverkennbar, unerwartet
manchmal ungehört und unerhört.

Stille macht mich glücklich, ich blähe die Nüstern.

Fortsetzung abc etüden 16/18: Der Plan

2018_16_2_zweiAll ihre Kraft und Zorn strampelte sie in das Fitnessgerät, sie hätte sich am liebsten in Luft aufgelöst. „Ich will nix mehr denken und fühlen“, sprach es in ihr, während sie wie eine Besessene trainierte.

Nach einer knappen halben Stunde wurde sie ruhiger.

Schwanger“ zeigte der Teststreifen vorhin auf dem Klo, sie hätte schreien können. Was wäre, wenn sie Michael das Baby unterjubeln würde? Dazu müsste sie ihn allerdings bald verführen, sie wusste, dass er ein Auge auf sie geworfen hatte.
Sie spürte, dass es ihr bei ihm gut gehen würde. Dann wäre endlich Schluss mit Jürgen.
Wenn der Plan aufginge, würde sie außerdem Notenblatt für Notenblatt schreddern und die Akkordeonproben sausen lassen.

Sie würde sich auf ihre Singstimme konzentrieren und Weiterlesen

Überfordert – abc etüden 16/18

2018_16_2_zweiSie konnte sich beim besten Willen nicht auf das Notenblatt konzentrieren.

Sie fühlte sich so hilflos und überfordert, weil die anderen Mitspielerinnen flink die Tasten spielten und gleichzeitig rasend schnell die Bassknöpfe drückten.

Ihre Lehrerin hatte sie in die Konzertgruppe gesteckt, weil sie im Einzelunterricht brillierte und jetzt war klar, in der Akkordeonkonzert-gruppe kam sie nicht mit.

Sie war völlig konsterniert und hätte heulen können. Sie würde es nicht schaffen, dieses Tempo mitzuhalten. In vier Wochen schon sollte das Konzert gespielt werden.

Nach der Probe lief sie sofort ins Studio, sie musste ihren Frust abtrainieren. Weiterlesen