Schwerhörigkeit – nicht ganz Ohr?

61382D4B-340C-4798-9C01-2C570C9470D3Schwerhörig: schwer hören oder schlecht hören oder
nicht so gut hören. Nicht mehr ganz Ohr sein.

Kellner: Was möchten Sie zu Ihrem Rumpsteak trinken?
Sie: Ist das Rumpsteak ein großes Stück Fleisch? Ja, gerne mit Kartoffeln.
Der Kellner antwortet entsprechend und fragt erneut:
Was möchten Sie denn dazu trinken?
Sie: Ja, ich esse es gern medium gebraten.
Der Kellner fragt zum dritten Mal nun etwas lauter:
Was möchten Sie denn gern dazu trinken?
Und bekommt nun eine Antwort.

Unter Hörverlust (Hypakusis, auch Hypoakusis) versteht man einen teilweisen oder vollständigen Verlust des Hörvermögens. Die Ausprägung der Störung kann von leichter Schwerhörigkeit bis zur Gehörlosigkeit reichen und vielfältige Ursachen haben. Nach einer Untersuchung 2017 sind in Deutschland etwa 16 % der erwachsenen Gesamtbevölkerung (18 Jahre und älter) nach der Klassifikation der Weltgesundheitsorganisationschwerhörig. Naturgemäß steigt der Anteil Schwerhöriger mit zunehmendem Alter. (Quelle: Wikipedia)

Ich kenne mittlerweile vier Schwerhörige und erhalte öfters als Antwort:

Häää?
Wie bitte?
Waaaas?

Drauf erzähle ich ein zweites Mal, wiederhole das Gesagte.
Mal freundlich. Mal weniger freundlich.

Doch! Ich habe Verständnis. Weiterlesen

Sylt – Tag 4

IMG_1626.JPGSo eine Stille habe ich schon lange nicht mehr „gehört“.

Ich lerne nette andere Urlauber*innen kennen.
Sie kommen seit Jahren hierher. 1 bis 2 mal im Jahr.

Ich habe mir alles Mögliche vorgestellt wie es sein würde hier auf Sylt.

So wunderschön jedenfalls nicht und auch nicht so eiskalt.
Es war wirklich eiskalt heut. Blauer Himmel. Strahlende Sonne.
Ich trug Zwiebellook, warme dicke Winterjacke, Mütze, Schal.

Es war schön so eingemummelt zu sein.
Rund um’s Hörnumer Kap entdeckten wir „Kuchenformen“ aus Beton über den Strand verteilt. Sie schützen die Insel. Tetrapode heißen die Ungetüme.

Samstagmorgen: Zeit haben

FA109C20-AAC4-4E12-90CD-B0CCAC86D431„Lernen Zeit zu haben“
lese ich gerade in meinem Fastenbüchlein „Wandeln“.

Zeit für …

Lernen …

Ich atme tief aus.
Ich lasse los.
Zeit haben am Samstag für …
… alles Mögliche.

Ich höre dem Frühling zu: Vogelgezwitscher, Hundebellen, Gartenarbeiten.
Die Hühner in Nachbars Garten sind auch wieder da.

Weiterlesen

Geige, Akkordeon, Kontrabass = Trio Noanca

Figurentheater 007.JPG

Von Andreas geschickt, der meinen Post entdeckte. Mit seinem OK hier zu sehen.

Das erste Mal in Ravensburg im Figurentheater gesessen.
Wobei ich die Stadt ja ewig kenne.
Endlich mal Zeit für die Kunst!
Wird aber auch Zeit!

So gemütlich war es da!
Platz für vielleichtsechzig Menschen.
Alle so 55 plus.
Wir hörten einen Musikreigen aus der ganzen Welt.
Chansons aus Frankreich.
Folkloretänze aus Osteuropa.
Klezmer. Tango. Milonga.
Schottisches und Schwedisches.

Auf der Bühne stand ein offener alter Koffer.
Ein Garderobenständer an dem auch drei Strohhüte hingen.
Ein alter orientalischer Teppich war ausgelegt.

Darauf:
Trio Noanca: zwei Männer, eine Frau.
Gehörten auf den Teppich, sozusagen zum „Mobiliar“.
Noanca – das sind Norbert, Andreas und Carmen.
So natürlich und so authentisch = so sympathisch!
Weiterlesen

Flanieren in Ravensburg

IMG_1317IMG_1320Bin in Ravensburg.
Auf neuen Spuren unterwegs.
Mal nicht nur entlang der Einkaufsszenerie.

Alte Wege neu bespielen.
Ich sehe bunte Dächer
als wäre es das erste Mal.

Premiere aber im Kunstmuseum.
Interessante Künstlerin:
Martha Jungwirth mit Panta Rhei.

Lese ins Buch „Flâneuse“ rein
und fühle mich mit der Autorin verbunden
an Orten, in denen ich auch schon war:
Paris, London, Tokio.
Nach Tokio wollte sie gar nicht …
so wie ich nicht unbedingt in die Schweiz wollte.
Alle anderen finden es aber toll
nur sie nicht.

IMG_1330Deshalb leben im Hier und Jetzt.
Neue Ziele definieren und neue Wege gehen.
Egal wo.

Neue Ideen entwickeln fürs Reisen und das Schlendern.

Saß morgens das erste Mal im Café Glücklich ..
… und war glücklich.

IMG_1327

WhatsApp? Ich gehe raus.

WhatsApp.
What’s up?
Ich mache mit. Na klar.
Jetzt will ich hier raus.
Was mach ich also draus?
Hat ne Weile gedauert
bis ich merkte ich bin ausgepowert.
Mist, es piept und tönt
ich muss schnell lesen
und im zwei-Finger-Modus
Antworten klöppeln.
Natürlich sofort.

Schreiben, lesen,
lesen, schreiben.
Erstmal Ton aus.
Was war gewesen? Weiterlesen

Die Katze im Schnee

img_1183

…. und schon wieder über den Hühnern
auf dem Zaundach liegend.

Ob sie von gestern träumt?
Als sie behaglich in der Sonne schlummerte?

Es muss ihr heut eindeutig zu kalt gewesen sein.

Dennoch zauberte es mir wieder Zärtlichkeit ins Herz :-).

Bibber-schnurr.