Buchtipp: PeaceFood von Ruediger Dahlke

peace-foodIch klicke gerade durch den aktuellen Newsletter der Newslichter und finde Ruediger Dahlkes Buch PeaceFood, das schon eine Weile in meinem Regal steht.

Ich werde die nächsten Tage wieder mal reinlesen, weil ich merke, dass mir zu viel Milch im Milchkaffee nicht gut tut. Wobei ich nur morgens einen Milchkaffee trinke, also ist das gar nicht der Rede wert weil ich auch meine, das was der Seele gut tut, tut einfach gut. Ich will mich nicht „diätmäßig“ kasteien. Aber ich bin „fremdgegangen“, hab die letzten Tage auch mal nachmittags einen Capuccino geschlürft und da steckt ja weiß Gott auch viel Milch drin. Auch wenn es jeweils Bio-Milch ist. Da steckt so viel Gutes drin, was der Körper eigentlich gar nicht benötigt, denn es ist ja fürs Kälbchen gedacht, das prächtig gedeihen soll.

Ich merke meinem Körper und Magen sofort an, wenn ihm etwas zuviel wird. Dann gibt es leckere Kräutertees anstatt. Und Reistage sind gut, um den Körper und Magen zu entlasten.

Also. Ich spicke jetzt mal wieder ins Buch rein. Den nachfolgenden Satz finde ich sehr gut und deshalb stelle ich Euch das Buch jetzt vor. Es geht nämlich ums wesentlich werden, wenn wir einen klaren Kopf behalten (wollen)!

Wer gesünder isst und klarer denkt, kommt auch ökologisch auf bessere und inspirierende Ideen. Der vierte Buchabschnitt bringt einen bunten Strauß von Möglichkeiten, sein eigenes Leben durch einfache Tricks gesünder, glücklicher und damit auch erfolgreicher zu gestalten. Quelle: Newsletter-Artikel: Peace-Food – Verzicht auf Fleisch und Milch heilt

 

Gelateria di Berna: Schlange stehen

IMG_6497Über die „Gelateria di Berna“ hörte ich: da musst Du Schlange stehen. Sogar „Das Magazin“ hat letzten Samstag drüber geschrieben. Meine Frankfurter Bekannte schwärmte in höchsten Tönen, die erst kürzlich dort mit ihrer Tochter Eis schleckte.

Heute wollte ich es wissen! Ich bin so neugierig geworden und hatte Lust auf einen kleinen Nachmittagsausflug in die Stadt. Mein Zug hielt am Bahnhof Wiedikon und ich war mitten im trubeligen Quartier 4. Mein Navi leitete mich zum Brupbacher Platz.

Ein lauschiges Plätzchen mit Tischen und Bänken unter IMG_6501den Bäumen erwartete mich. Und da ist das „Glacégeschäft“. „Swiss made Eis“ kann man schlecken und dann auch noch soooo preiswert für Schweizer Verhältnisse. Also, ich glaube das ist der wahre Grund, warum die Leute hier Schlange stehen. Denn die Eistüte, die ich erst kürzlich in der City kaufte mit 2 Kugeln Eis drauf, kostete 7 Franken oder doch 7,50 Franken? Ich weiß es gar nicht mehr genau. Hab es jedenfalls nicht laut weitergesagt.

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leckere kreative Sorten .. was nehm ich bloß?

Jetzt kann ich aber laut verkünden: Hey Leute, ich musste nicht Schlange stehen am frühen Nachmittag und bekam zwei Bällchen aufs Cornet für 3 Franken 50. Ja wo gibt es denn so was. Und dann diese vielen köstlichen Sorten!! Weiterlesen

Selbstgemachte Marmelade löffelweise essen

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HInter unserem Haus haben wir über die gesamte Länge 3 Reihen Himbeersträucher im Garten übernommen. Das Beste überhaupt in unserem Garten! Himbeeren! Kindheitserinnerungen werden wach: die Nachbarsfamilie zwei Häuser weiter, sie hatten fünf Kids in unserem Alter und einen riesigen Garten: mit Spielgeräten UND HIMBEEREN! Wir durften manchmal welche zupfen, wir, die Nachbarskinder. Ich erinnere mich so gerne: wie die süßen Früchte in meinem Mund herrlich schmeckten. Überhaupt dieses Zarte dieser Frucht!

Nun haben wir also in Richterswil jeden Sommer Himbeeren. Und dieses Jahr habe ich meine Reisezeit so gelegt, dass ich von Anfang an dabei bin, wenn sich die Früchte rot färben und immer größer werden. Es ist eine Pracht. Mein Mann klettert fleißig die kleine Anhöhe hoch, morgens UND abends. Einige Früchte sind jetzt tief gefroren für unsere Stammgäste im August oder Freunde, die wir noch erwarten. Marmelade hab ich auch schon gekocht, mal mit Körnchen, mal ohne. Dazu wird die Marmeladenmasse durch das feine Sieb gestrichen. Es gibt ja nichts Einfacheres als Marmelade kochen. Früchte in den Topf und den Gelierzucker dazu, 4 Minuten heiß kochen lassen und dann in die Gläser abfüllen. Fertig.

Einem Bekannten schenkte ich jetzt eines meiner kostbaren und leckeren Erzeugnisse, ich gebe zu, er bekam ein kleines Glas. Ich fragte ihn, ob er Himbeermarmelade mag, was er nickend bejahte. Er schleckt jetzt löffelweise daraus … und meinte: Sie hatten da Ihren Aufkleber drauf: „wesentlich werden“. Genauso ist das mit der Marmelade: die köstliche Frucht zur Marmelade gekocht, kein Geschnörkel dran, nur die Früchte und der Zucker: kann man nur mit dem Löffel essen und auf der Zunge zergehen lassen.

🙂

Und du so? Magst Du Himbeeren? Himbeermarmelade mit oder ohne Körnchen? Ich mag die mit Körnchen und bin glücklich wie sonst was :-))).

 

In Bad Kreuznach (in der alten Heimat) unterwegs

Letzte Woche habe ich in Bad Kreuznach meine Mutter besucht.

Zuerst traf ich aber meine „alte Freundin“, die seit Jahren in Neuseeland lebt (ca. eine Autostunde entfernt von Auckland). Ich werde sicher den Reisebericht im alten Blog finden. Ich hatte über das Eco Village geschrieben. Sie war in der Heimat, weil sie sich um ihre 98-jährige Mutter kümmern musste.

IMG_5758Nun also trafen wir uns in unserer „alten Heimat“ Bad Kreuznach und sind durchs Salinental spaziert. Wir sind an den Salinen vorbeigegangen. Das ist für mich Heimat: diese salzig-frische Salinenluft! Die liebe ich. Dann atme ich tief ein und aus.

Außerdem sind wir am Freibad IMG_5755vorbeigekommen, das sich gerüstet hat für die kommende Freiluftsaison. Wir beide haben es geliebt, als junge Frauen unsere 1000 Meter zu schwimmen in diesem herrlichen 50-Meter-Becken. Davor waren wir meist joggen oder im Fitness-Studio.

Jaja. Ich war (und bin es immer noch) extrem sportlich engagiert.

Dann sind wir noch an dem Haus vorbeigekommen, das meine Eltern Anfang 1970 eröffnet hatten als Hotel-Restaurant Salinental. Weiterlesen

Klimafasten 6. Woche: Einkehr

IMG_5591In dieser sechsten Fastenwoche werden wir eingeladen uns Momente der Entschleunigung und Orte der Einkehr zu schenken.

Fasten heißt inne halten und zur Ruhe kommen.

In dieser Woche wird vorgeschlagen …

  • Tagebuch schreiben: Wo stehe ich, wohin gehe ich…
  • Spaziergänge unternehmen: alle Sinne schärfen.
  • einen Tag ohne Handy und Internet leben.
  • den Ort der Ruhe in meiner Wohnung schöner gestalten.
  • Orte der Einkehr und Ruhe aufsuchen und dort verweilen: z.B. meine Taufkirche, ein Kloster (www.orden-online.de), eine Bank im Wald, den Lieblingsplatz meiner Jugend.
  • Gott für die Schöpfung danken, z.B. mit Morgen- und Abendgebeten.
  • Initiativen und Projekte besuchen, die anders leben und neue Wege gehen. www.solidarische-landwirtschaft.org
    http://anstiftung.de/urbane-gaerten
  • lesen statt fernsehen oder am PC sitzen.

Die Quelle dieser Ideen findet Ihr bei Klimafasten.

Vieles davon tue ich bereits: Tagebuch schreiben zum Beispiel, jeden Tag gehe ich raus in die Natur. Einen ganzen Tag ohne Handy und Internet hab ich schon lange nicht mehr erlebt. „Man“ – ich bin ja schon ein bisschen bescheuert … weil ständig erreichbar.

Den Lieblingsplatz meiner Jugend aufsuchen? hmmm … hatte ich einen? Mal überlegen. Auf jeden Fall habe ich vor einigen Tagen an diesem kleinen Weiher dieses Foto geschossen.

Du?

Klimafasten 5. Woche

csm_klimafasten2017_postkarte_3c668719edViele private und institutionelle Geldanleger – darunter auch Kirchen investieren neuerdings Geld in Energiesparprojekte oder erneuerbare Energien. „FossilFree“ heißt diese Bewegung.

Hab ich noch nie gehört „FossilFree“. Wir werden eingeladen, anders mit unserem Geld umzugehen. Gutes Thema!

In dieser Woche …

die eigene Geldanlage überprüfen: Wie geht meine Bank mit den Sparguthaben um? Was macht meine Versicherung mit den Rücklagen?
www.urgewald.org: „Ist meine Bank ein Klimakiller?“

den Wechsel zu einer anderen Bank prüfen, die ihre Geldanlagen an ökologischen und ethischen Kriterien orientiert.
Infos: www.zukunft-einkaufen.de: „Geld kann duften“, www.ecoreporter.de, www.suedwind-institut.de

informieren, ob Sie Geld bei einer regionalen Bürger-Energiegenossenschaft anlegen können, die die Energiewende mit dem Ausbau der erneuerbaren Energie voranbringt.

informieren, wie Sie mit Ihren Rücklagen armen Menschen weltweit eine Chance geben können, sich wirtschaftlich zu entwickeln. www.oikocredit.de

mit Spenden weltweit Klimagerechtigkeit fördern. www.brot-fuer-die-welt.de

beschließen, den CO2-Ausstoß der nächsten Flugreisen zu kompensieren.
www.klima-kollekte.de

Ja, es gibt viel zu tun … uff … ich spende immer wieder kleine Beträge, die Klimakollete für die nächste FLugreise hatte ich schon mal im Blick, hab ich glaub ich bezahlt?, muss ich checken … und mit meinem Mann übers Geldanlegen reden. Auf geht’s.

Blaue Flecken garantiert. #Selbstverteidigung ausprobiert

image2Letzten Samstag war ich von 10 bis 18 Uhr im Basiskurs für Selbstverteidigung im KRAV Maga Center Frankfurt bzw. Offenbach.

Vor einigen Monaten las ich ein interessantes Interview bzw. Artikel über Beate Bechmann, die zusammen mit ihrem Mann, das Center leitet.

Das wollte ich mal ausprobieren, so einen Selbstverteidigungskurs. Der erste und letzte liegt sicher 25 Jahre zurück. Gesagt, getan: ich hab mich zum Basiskurs angemeldet. Max. 30 Teilnehmer*innen konnten sich anmelden. Mit der Anmeldebestätigung erhielt ich einige Informationen zum Training: „bitte lange Hose, Shirts mit Ärmel, wer hat kommt mit Hallenschuhen oder diversen Körperschonern, Piercings bitte abkleben“. Das angehängte PDF sollte ich unterschrieben mitbringen: Hierin erklärte ich mich damit einverstanden, dass ich allein verantwortlich bin für meine Gesundheit und das Center keine Haftung übernimmt bei Verletzungen. Außerdem sollten Fingernägel kurz sein, damit man seinen Trainingspartner nicht verletzt und überhaupt stand da übersetzt, ich übertreibe jetzt stark: „wir hoffen, dass Sie am Abend nach dem Training immer noch gesund sind“.

Oh!

Ok. Ich hab hin und her überlegt … dachte mir, mein Körper ist zwar sportlich fit, aber doch zart besaitet. Kneifen wollte ich. Hab mich mit einer Freundin beraten: „ich geh besser auf eine Wanderung und genieße den sonnigen Tag“. Mein Mann empfehl mir abzusagen. Der Süße!

Nein, ich war nicht beim Wandern. Mutig bin ich in die „Höhle des Löwen bzw. der Löwin“. Ich erbat mir, dass ich „Nein sagen möchte“ Weiterlesen