Geige, Akkordeon, Kontrabass = Trio Noanca

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abends in RV

Das erste Mal in Ravensburg im Figurentheater gesessen.
Wobei ich die Stadt ja ewig kenne.
Endlich mal Zeit für die Kunst!
Wird aber auch Zeit!

So gemütlich war es da!
Platz für vielleicht sechzig Menschen.
Alle so 55 plus.
Wir hörten einen Musikreigen aus der ganzen Welt.
Chansons aus Frankreich.
Folkloretänze aus Osteuropa.
Klezmer. Tango. Milonga.
Schottisches und Schwedisches.

Auf der Bühne stand ein offener alter Koffer.
Ein Garderobenständer an dem auch drei Strohhüte hingen.
Ein alter orientalischer Teppich war ausgelegt.

Darauf:
Trio Noanca: zwei Männer, eine Frau.
Gehörten auf den Teppich, sozusagen zum „Mobiliar“.
Noanca – das sind Norbert, Andreas und Carmen.
So natürlich und so authentisch = so sympathisch!
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Flanieren in Ravensburg

IMG_1317IMG_1320Bin in Ravensburg.
Auf neuen Spuren unterwegs.
Mal nicht nur entlang der Einkaufsszenerie.

Alte Wege neu bespielen.
Ich sehe bunte Dächer
als wäre es das erste Mal.

Premiere aber im Kunstmuseum.
Interessante Künstlerin:
Martha Jungwirth mit Panta Rhei.

Lese ins Buch „Flâneuse“ rein
und fühle mich mit der Autorin verbunden
an Orten, in denen ich auch schon war:
Paris, London, Tokio.
Nach Tokio wollte sie gar nicht …
so wie ich nicht unbedingt in die Schweiz wollte.
Alle anderen finden es aber toll
nur sie nicht.

IMG_1330Deshalb leben im Hier und Jetzt.
Neue Ziele definieren und neue Wege gehen.
Egal wo.

Neue Ideen entwickeln fürs Reisen und das Schlendern.

Saß morgens das erste Mal im Café Glücklich ..
… und war glücklich.

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WhatsApp? Ich gehe raus.

WhatsApp.
What’s up?
Ich mache mit. Na klar.
Jetzt will ich hier raus.
Was mach ich also draus?
Hat ne Weile gedauert
bis ich merkte ich bin ausgepowert.
Mist, es piept und tönt
ich muss schnell lesen
und im zwei-Finger-Modus
Antworten klöppeln.
Natürlich sofort.

Schreiben, lesen,
lesen, schreiben.
Erstmal Ton aus.
Was war gewesen? Weiterlesen

Die Katze im Schnee

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…. und schon wieder über den Hühnern
auf dem Zaundach liegend.

Ob sie von gestern träumt?
Als sie behaglich in der Sonne schlummerte?

Es muss ihr heut eindeutig zu kalt gewesen sein.

Dennoch zauberte es mir wieder Zärtlichkeit ins Herz :-).

Bibber-schnurr.

Hexenschuss

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abends in Frankfurt vorm Städel

Was will mir mein Hexenschuss sagen,
den ich seit einigen Tagen mit mir trage
im unteren Rückenbereich
es quietscht in den Knochen und ächzt
warum will sie mich plagen diese Hexe
gleich geh ich los und erschiesse sie.

Es ist aber auch verhext.
Fröhlich in Frankfurt von Termin zu Termin
und von Freundin zu Freundin
und von Museum zu Museum
und von Café zu Café

und und und …

ging am Donnerstagmorgen innerhalb von fünf Minuten gar nix mehr.
Uäääääh.
Ich notierte in mein Buch: Weiterlesen

Eine zufällige Begegnung mit „dem Waschküchenschlüssel“

der-waschkuechenschluessel-9783257216332Gestern ist mir was Lustiges passiert!

Ich sitze in der Straßenbahn und erzähle meinem Mann wie es mir nach einem Gespräch mit der Vermieterin geht, die eine Traumwohnung in Zürich zu vergeben hat. Es ging um die Waschküche:

  • die wir nach 21 Uhr nicht mehr nutzen sollten: das „Schwingen“ also Schleudern wird sie stören, weil sie im ersten Stock die Vibrationen aus dem Keller spürt.
  • in der die Wäsche „sorgfältig“ aufgehängt werden soll und nicht wie ein anderer junger Mieter es tut: kreuz und quer über die Leine geworfen.
  • unsere Waschmaschine und Tumbler von der Vermieterin gleich mitgenutzt wird, wenn sie ihre Maschine schon mal anwirft (da ihr zwei Wohnungen im Haus gehören, gehören ihr auch die beiden Waschmaschinen und zwei Tumbler); natürlich kann man alles klären und locker miteinander umgehen.

Tja, ich hörte mich wohl leicht zerzaust an ob dieser Eindrücke, denn es waren noch viel mehr außerhalb der Waschküche 😉 … und meine mir völlig unbekannte aber sehr sympathische Sitznachbarin meinte zu mir: Es gibt ein Buch das heißt: der Waschküchenschlüssel. Ob ich es kenne? Darin wird über die Schweizer Kultur der Waschküche auf ironische Weise geschrieben. Wir haben uns dann noch eine Weile unterhalten über die eine oder andere Schweizer Eigenart und uns köstlich amüsiert. Sie ist übrigens Bürgerin mit zwei Pässen, aus Italien und der Schweiz.

Ja, was soll ich sagen? Da war ein fröhliches Happy End … die Wohnung haben wir schweren Herzens abgesagt. Zu viel Konfliktpotential liegt nicht nur in der Waschküche ;-).

Hier kannst Du Dich über das Buch informieren; es gibt auch eine Hörprobe.

Kunst im Artpark: Outdoor Painting

 

Endlich wollten wir uns mal blicken lassen bei Kunst und Musik und Gespräch. Leider war niemand da wegen der Chilbi im Ort (Kirmes).

Ich habe die Künstlerin Marlise Rüegg gefragt ob ich die Fotos veröffentlichen darf. Von den etwa 12 Exponaten ist dies mein Lieblings-Kunstwerk.

Ein bisschen naive Malerei? Expressionistisch auf jeden Fall. Großflächig und schöne bunte Sommerfarben. Ich habe Badekappen gesehen, könnte man jetzt infrage stellen. Man beachte auch die davor stehende Bank: wie ein Spiegel trifft man hier drei Köpfe wieder. Und wenn man genau hinschaut dann sind es drei ganz andere Köpfe, die sich gegenseitig betrachten.

Auf jeden Fall gefällt es mir sehr, vor allem wie das Sonnenlicht durch das Blattwerk der Bäume helle Farbtupfer setzt, das macht das Gemälde besonders schön und luftig.

Marlise Rüegg zeigt auf ihrer Homepage die Entstehung des Werkes und Impressionen vom „Art-Gelände“.