Wenn Lärm stinkt …

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Dieses Plakat ist mir in den letzten Tagen in unserem Ort Richterswil aufgefallen. Mal hing es dort, mal woanders. Und es machte etwas in meinem Kopf – aber erst als meine Ohren absolute Stille hörten. Ja, das gibt es immer wieder hier in unserem Ort. Das war schon beim ersten Besuch so als wir hier nach einer neuen Bleibe suchten. Es fiel mir sofort auf, weil sich bei Stille mein ganzer Körper entspannt und diese Ruhe förmlich über alle Poren aufsaugt.

Heute überlegte ich also, weil es einen Moment lang an der Hauptstraße sehr still war: Wenn Lärm stinkt, wie riecht dann die Ruhe? Dazu werde ich poetisch schreiben am Tag gegen Lärm, am Mittwoch, dem 25. April. Hast du es gewusst, dass es solch einen Tag gibt? Ich nicht. Ich fand Informationen zum Plakat im Netz. Et voilà. Weiterlesen

Ein Buchtipp und ein Rondell verwoben mit einer kreativen Schreibidee.

IMG_9282Wird Alister Cox das Schiff erreichen, das ihn nach England zurückbringen soll?

Wieviele Jahre war er in der Verbotenen Stadt um die geheimnisvolle Uhr zu bauen?

Alister Cox, Uhrmacher und Automatenbauer aus London und Herr über mehr als neunhundert Feinmechaniker, Juweliere, Gold- und Silberschmiede, stand an der Reling des Dreimasters Sirius und fror trotz der strahlenden Morgensonne, die bereits hoch über die Hügel von Háng zhou gestiegen war und die Nebel über dem schwarzen Wasser verrauchen ließ.

Der Kaiser würde mit An glückliche Tage verbringen.
Wird Alister Cox das Schiff erreichen, das ihn nach England zurückbringen soll?
Die Engländer freuen sich mit gemischten Gefühlen auf ihre Heimreise.
Das Segelschiff würde Tee laden und übers Meer nach England bringen. 

Aber wie eine von einem Allmächtigen beschützte Arche Noah voll metallener Wundertiere – aus Silber und Gold geschmiedete und mit Juwelen besetzte, rad-schlagende Pfaue, mechanische Leoparden, Affen und silberhaarige Polarfüchse, Eisvögel, Nachtigallen und Chamäleons aus vergoldetem Kupferblech, die ihre Farben von Rubinrot zu tiefstem Smaragdgrün wechseln konnten – war die Sirius nicht hinabgefahren zum Grund, sondern hatte nach langwierigen Reparaturarbeiten an feindseligen Küstenstrichen wieder Segel gesetzt und Kurs genommen auf ein verheißungsvolles, von einem Gottkaiser beherrschtes Land.

Wird Alister Cox das Schiff erreichen, das ihn nach England zurückbringen soll?
Der Kaiser würde mit An glückliche Tage verbringen.

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Buchtipp #15/12 … weniger Haben mehr Sein

Weil wir uns seit Petras Überlegungen zu Erich Froms Haben oder Sein das Buch wieder vorgeknöpft haben, hier nun eines aus jüngeren Tagen. Es erschien im Januar 2014.

9783426786369.jpg.33159938.jpgConstanze Köpp hat das Buch geschrieben: aufgeräumt leben. Der Untertitel: Warum weniger Haben mehr Sein ist.

Interessant, dass es mir beim Aufräumen in die Hände fiel. Denn genau darum geht es mir zur Zeit: Das Haus aufräumen, alles Unnütze weggeben, das ZUVIEL wegwerfen oder weitergeben …. Mehr Sein wäre doch cool?! Und das in den eigenen vier Räumen.

Nun können wir natürlich Petras Resümee Nr. 3 durchlesen … da ist dann Erich Fromm nicht mehr ganz so leicht zu verstehen. Geht mir jedenfalls so. Dann doch vielleicht eher in dieses Buch von Frau Köpp spicken. Ich gebe zu, ich habe nur gespickt. Ich habe es nämlich meinem Mann geschenkt: er sammelt nämlich gern ;-).

Dennoch. Ich hab für diesen Artikel mehr gespickt: Es geht vor allem darum, die eigene Wohnung/das Haus unter die Lupe zu nehmen. Sie beginnt ihr Buch mit der Frage: Welche Bedeutung hat ein Zuhause? Und mir gefällt einer ihrer Sätze, die sie auf Seite 17 schreibt: „Da wird für andere und weniger für sich gestaltet und designt“. Es geht also um das SEIN in den eigenen vier Wänden. Und wie soll das aussehen? Was macht mein Zuhause für mich authentisch so dass ich mich sauwohl fühle und „einfach sein“ kann?

Hier kannst Du Dich beim Knaur-Verlag informieren.

Die Autorin ist Wohnberaterin und hat ihr Unternehmen „Wohnkosmetik“ getauft.

Was denkst Du? Ich bin sehr froh dass mich dieses Buch wieder „erwischt“ hat. Es bestätigt meinen Weg … ich möchte mich in meinem/unserem Haus von Ballast befreien und es mir noch schöner machen … z.B. alle Souvenirs in einen großen Karton packen und dann das leere Regal genießen.

 

Haben oder Sein 1?*

Über „Ruhrköpfe“ bin ich auf Petras Blog gekommen. Sie fragt: Hast Du mal das Buch „Haben oder Sein“ von Erich Fromm gelesen?
Ja!
Ich habe? / hatte es sogar in zweifacher Ausfertigung im Buchregal.

Diese Erinnerung gefällt mir und passt in die stille und nachdenkliche Zeit.

da sein im Netz

(For visitors speaking English below)

Kennt Ihr das Buch „Haben oder Sein“ von Erich Fromm? Obwohl es  schon 1976 erschienen ist, hat es von seiner Aktualität nichts eingebüßt. So wurde es auch nach dem Jahr 2000 schon mehrmals neu aufgelegt! Habt Ihr’s jemals gelesen?

In dieses Buch habe ich mich immer wieder vertieft, fand es immer wieder spannend und dieses Mal machte mich ein Beitrag von Gerda Kazakou wieder darauf aufmerkasam. Ich möchte nun hier einige Gedanken für mich festhalten und mit Euch teilen. Einverstanden?

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Wenn frau nur noch in Elfchen denkt #1

Was ist ein Elfchen? Nein, kommt nicht von Elfe, wie ich bisher dachte (und werde immer noch ganz rot). Während unserer kreativen Schreibreise habe ich genau aufgepasst: 11 (geschrieben ELF) Worte, genauestens arrangiert und schon ist es geschrieben, das Elf-chen. Mit meinen Mitbloggerinnen habe ich vereinbart, „wenn Euch ein Elfchen einfällt, schickt es mir, dann poste ich es gerne in diesem Dezember“. Als Adventskalendertürchen. Mal sehen, was passiert.

Wenn frau wie ich nur noch in Elfchen denkt dann schreibt sie diese ständig in ihr Heft. Das ist schön und ist eine neue Qualität.

Ich habe wie immer die Morgenseiten geschrieben und freue mich gerade sehr über die weiße klirrende Winterlandschaft draußen. Der Dezember hat begonnen und die Adventszeit. Das lädt mich ein dieses Elfchen zu veröffentlichen:

Dezember
letzter Monat
Wehmut und Freude
gleichzeitig in meinem Herzen
warten

Ich wünsche Euch von Herzen einen guten Start in den Dezember und in die Adventszeit. Mit diesen kommenden vier Wochen sind ja unendlich viele Gefühle, Erinnerungen, Vorhaben verbunden. Macht was draus. Seid aufmerksam. Macht auch mal ne Pause. Schick mir ein Elfchen! Schönen Freitag. Apropos. Frisch entdeckt bei Wortgeflumsel: der Freitags-Füller von Barbara. Noch eine Möglichkeit sich schreibend die Zeit zu vertreiben.

Und: ich hab den Blogger-Adventskalender bei Wortgeflumselkritzelkram entdeckt, die auch dabei sein wird.

So, jetzt haben wir eigentlich schon genug zu tun mit Lesen und Schreiben … 😉

Zufall: Faber-Castell #7 Gozo

index Auf Zypern fand ich in der Hotel-Bibliothek das Buch von Asta Scheib über Ottilie von Faber-Castell. Es hat mich neben den vielen Krimis und Romanen, die in den Regalen standen, am meisten angesprochen. Ein alter Schinken, vergilbte Seiten. Dennoch. Dieses Buch sollte meine Urlaubslektüre werden. Der Roman ist 1998 erschienen. In 2015 fand eine Lesung mit der Autorin Asta Scheib statt, nämlich an einem Ort, in dem Ottilie und auch ihre Tochter öfters ihre Urlaubstage verbrachten: im Schloss Appelhof.

Im Hotel dann auf Gozo/Malta angekommen finde ich in der Briefmappe und beim Telefonblock schwarze Bleistifte von Faber-Castell mit dem Hotellogo drauf. Wenn das mal kein schöner Zufall ist. Ich hätte niemals darüber geschrieben. Aber ein Bleistift von Faber-Castell ist schon etwas Besonderes.

Mit dem kritzelte ich dann in mein Notizbuch die Morgenseiten:

Faber-Castell Bleistifte im Hotelzimmer
mit dem Logo der Hotelgruppe.
Faber-Castell eine Familiendynastie.
Lustig: ich lese die Geschichte der Ottilie Faber-Castell,
die das Imperium ihres Opas als Erbin übernahm und erfolgreich weiterführte.
Bleistifte in sechs-eckiger Form, mit oder ohne Noppen,
von schwarz bis grau bis bunt,
in verschiedenen Härte- und Weichheitsgraden.
Weltweit zu haben.

Zum Schreiben, Malen und Skizzieren, mit oder ohne Radiergummi am Ende.
Ein Radiergummi der wirklich fein ausradiert.

Eine Erfolgsgeschichte.
Eine Familiengeschichte.

Hier kannst Du Dich übers Buch informieren und dann bei deinem Lieblingsbuchladen bestellen.