Kunst im Artpark: Outdoor Painting

 

Endlich wollten wir uns mal blicken lassen bei Kunst und Musik und Gespräch. Leider war niemand da wegen der Chilbi im Ort (Kirmes).

Ich habe die Künstlerin Marlise Rüegg gefragt ob ich die Fotos veröffentlichen darf. Von den etwa 12 Exponaten ist dies mein Lieblings-Kunstwerk.

Ein bisschen naive Malerei? Expressionistisch auf jeden Fall. Großflächig und schöne bunte Sommerfarben. Ich habe Badekappen gesehen, könnte man jetzt infrage stellen. Man beachte auch die davor stehende Bank: wie ein Spiegel trifft man hier drei Köpfe wieder. Und wenn man genau hinschaut dann sind es drei ganz andere Köpfe, die sich gegenseitig betrachten.

Auf jeden Fall gefällt es mir sehr, vor allem wie das Sonnenlicht durch das Blattwerk der Bäume helle Farbtupfer setzt, das macht das Gemälde besonders schön und luftig.

Marlise Rüegg zeigt auf ihrer Homepage die Entstehung des Werkes und Impressionen vom „Art-Gelände“.

Sommerabend mit Brombeer- und Minzeeis

Es war Chilbi am Horn in Richterswil.
Und eigentlich wollten wir zu Musik und Kunst im Artpark.
Niemand war da nur wir zwei. Wegen Chilbi abgesagt.
Welches Outdoor-Gemälde hat Dir am besten gefallen?
Mal sehen ob mir die Künstlerin erlaubt, meine Fotos hier zu veröffentlichen.

Also sind wir einmal über den Chilbi-Platz gelaufen.
Der Renner wie jedes Jahr: herrlich leckere Dim Sum von den Asiaten aus Nepal.
Wir sind dennoch vorbeigezogen an der langen Schlange
und haben den Duft von gebratenen Mandeln, Bratwurst und Raclette in der Nase gehabt.

Nix wie zu unserem Eismann ins Dorf.
Hurra. Er hat offen und wir bestellen unsere Lieblingseissorten.
Die Eiskugeln, die sich mein Mann wählte, gefallen mir farblich.
Gleich mal ein Foto knipsen. Als Hintergrund passt das neue Hemd farblich wunderbar. Weiterlesen

Die Katze im Himbeerbeet

 

Wenn es sich die Katze im Himbeerbeet gemütlich macht und ich nur einen Meter von ihr entfernt am Tisch sitze und Morgenseiten schreibe … tja dann muss ich ja ein Elfchen komponieren.

Schwarz-weiß
im Himbeerbeet
getupft und gemütlich
sie vertraut mir offensichtlich
Katzenträume

Welch ein Wunderwerk der Natur

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Diese wunderbaren Pflanzen mit ihren prächtig-strahlenden Blüten stehen beim Nachbarn im Garten. Dieses leuchtende Violett und der gelbe zarte Blütenfädenkranz. Unglaublich schön!

Ich wünsche euch einen wunderschönen und guten Start in den Tag.

Meisenheims Altstadt: kuschelig eng

Letzte Woche habe ich in Meisenheim übernachtet. Ein nettes Dorf mitten in der Pampa von Rheinland-Pfalz mit einer hübschen Altstadt. Mein Hotel war mittendrin. Links vom Haus eine Gasse, rechts davon auch. Ein schmaler Dorfbach plätscherte mittig durch die Straße. Man grüßt sich „uff de Stroß“. Moije … oder so ähnlich. Auf jeden Fall heimischer Dialekt.

Ins Tagebuch geschrieben dort:

In Meisenheim stehen die Häuser eng aneinander. Nachts im anderen Haus gegenüber wird der Staubsauger angeworfen, dass es mich aus dem Bett wirft. Hört sich an wie ein Laubstaubsauger. Es dröhnt minutenlang.

Ein Hotelgast, der vorm Hotel unter meinem Zimmer raucht und telefoniert – so gegen 23 Uhr – spricht ins Handy: „Ein Flugticket muss man sich nicht unbedingt buchen für dieses Kaff Meisenheim“.

Unfreiwillig lausche ich frühmorgens einem Gespräch, Weiterlesen

Ein neuer Lebensabschnitt

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Für meine Mutter hat ein neuer Lebensabschnitt begonnen durch einen schweren Schlaganfall. Ich war viele Tage in Bad Kreuznach und denke:

Alles hat seine Zeit und es kommt immer anders als man denkt. Meine Schwester hat mir geschickt:

Was glücklich macht

Den Mut nicht verlieren, sondern stets den nächsten Schritt wagen. Die Hände nicht in den Schoß legen, sondern dem Glück entgegenhalten. Den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern lebenslustig der Sonne hinhalten. Die Gedanken nicht um das mögliche Schlimme kreisen lassen, sondern an das Gute glauben. Den Blick nicht neidvoll auf andere richten, sondern mit jedem Atemzug Dankbarkeit in sich wachsen lassen. Den Schwierigkeiten nicht zu viel Gewicht verleihen, sondern mit Wundern rechnen. Sich nicht selber klein machen, sondern sich geliebt und gesegnet fühlen.

Claudia Peters

Jetzt ist wesentlich „da zu sein“, meiner Mutter nah zu sein. Aber auch die Sonne zu tanken, das Freibad zu genießen, spazierenzugehen, Freundinnen zu treffen. Ich grüße Euch von einem Kurztrip aus Frankfurt. Ich werde wenig Zeit haben zu schreiben, zu kommentieren, zu bloggen …