Gelateria di Berna: Schlange stehen

IMG_6497Über die „Gelateria di Berna“ hörte ich: da musst Du Schlange stehen. Sogar „Das Magazin“ hat letzten Samstag drüber geschrieben. Meine Frankfurter Bekannte schwärmte in höchsten Tönen, die erst kürzlich dort mit ihrer Tochter Eis schleckte.

Heute wollte ich es wissen! Ich bin so neugierig geworden und hatte Lust auf einen kleinen Nachmittagsausflug in die Stadt. Mein Zug hielt am Bahnhof Wiedikon und ich war mitten im trubeligen Quartier 4. Mein Navi leitete mich zum Brupbacher Platz.

Ein lauschiges Plätzchen mit Tischen und Bänken unter IMG_6501den Bäumen erwartete mich. Und da ist das „Glacégeschäft“. „Swiss made Eis“ kann man schlecken und dann auch noch soooo preiswert für Schweizer Verhältnisse. Also, ich glaube das ist der wahre Grund, warum die Leute hier Schlange stehen. Denn die Eistüte, die ich erst kürzlich in der City kaufte mit 2 Kugeln Eis drauf, kostete 7 Franken oder doch 7,50 Franken? Ich weiß es gar nicht mehr genau. Hab es jedenfalls nicht laut weitergesagt.

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leckere kreative Sorten .. was nehm ich bloß?

Jetzt kann ich aber laut verkünden: Hey Leute, ich musste nicht Schlange stehen am frühen Nachmittag und bekam zwei Bällchen aufs Cornet für 3 Franken 50. Ja wo gibt es denn so was. Und dann diese vielen köstlichen Sorten!! Weiterlesen

Athen

Die Stadt ist engmaschig. Man lebt sehr nah. Wahrscheinlich kann man sich gegenseitig in die Wohnzimmer schauen. Das muss man mögen. Die Einwohnerzahlen variieren. Einmal heißt es 4 Millionen, dann wieder 6 Millionen. Also irgendwo in der Mitte wird es stimmen.

 

Ich mag die Stadt, ich mag die Sprache. Ist ein Versuch wert, dort mal im Herbst, Winter oder Frühling einige Tage länger zu verweilen. Ist auf jeden Fall näher als Hongkong und eine gute Alternative finde ich. Heiße trockene Sommer (anstatt feucht-heiße Sommer in HK). Kühlere Winter.

Hier kann man einen interessanten Artikel online lesen. Athen ist das neue Berlin.

Von Athen lernen

Da ist doch mal eben mein Text verschwunden mit all den Fotos und Links und Informationen! Uff. Zunächst werde ich den Text einstellen … und die Fotos folgen sukzessive … und die Links dazu auch … viel Spaß beim Lesen:

IMG_6413Warst Du schon einmal in Athen? Hast Du schon einmal die Documenta besucht? Für mich war beides die Premiere. Ich war 4 Tage und 3 Nächte in Athen. Letzte Woche bin ich dienstags hingeflogen und Freitagabend war ich zurück. Ich las im Feuilleton der SonntagsFAZ eigentlich ein negatives Resümee zum Start der Documenta14. Ich war neugierig und buchte meinen Flug und ein schönes Zimmer in einem Hotel unterhalb vom Lycabettus Hill.

1955 fand die erste Documenta in Kassel statt. Die 14. also eröffnete in Athen und wird in Kassel weitergeführt. Auch das ist eine Premiere: die Kunstausstellung wird erstmalig in zwei verschiedenen Städten gezeigt und startete vor einigen Wochen in Athen. Eine geteilte Kunstausstellung. Die Documenta ist die weltweit bedeutendste Kunstreihe von Ausstellungen für zeitgenössische Kunst und dauert jeweils 100 Tage. Sie findet alle 5 Jahre statt. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung: Von Athen lernen. Weiterlesen

Einmal im Leben sollte man …

IMG_6359… auf der Akropolis gewesen sein?!

In meinem Dumont-Führer steht: „Einmal im Leben darf man auf der Akropolis gewesen sein“ – dann aber besser gleich morgens um acht. Da sieht man dann mehr Säulen als Menschen.

Gesagt getan. Meine Freundin Lucia und ich waren um 7 Uhr beim Frühstück mit herrlichstem Blick auf die Akropolis. Um 8.20 Uhr kauften wir unsere Tickets am Schalter. Wir waren jetzt schon nicht die Ersten … aber als wir gegen 10.30 Uhr das Gelände verließen waren dann schon sehr viele Besucher unterwegs.

Architektonisch ebensfalls ein MUSS: Das Akropolis Museum mit seiner außergewöhnlichen Terrasse.

 

Mittwochs geh ich jetzt mit Winston los

IMG_5851Früher bin ich mit unserem Riesenschnauzer Akki durch das Salinental – zwischen Bad Kreuznach und Bad Münster – gelaufen.

Heute in Richterswil darf ich mir mittwochs Winston schnappen und laufe mit ihm eine Stunde durch den Wald. Ich werfe den Ball, den er mir immer und immer wieder vor die Füsse wirft, damit ich ihn gleich wieder im hohen Bogen wegschleudere. Er rennt und hechelt und kann nicht genug davon bekommen.

Mir macht dieser Hund so eine Freude. Ich bin höchst amüsiert, wie er sich über diesen Spaziergang freut. Er läuft durch das nasse hohe Gras und freut sich anscheinend, wie die kühlen Regentropfen auf seinem Fell landen. Auf jeden Fall frisst er genüsslich dieses nasse Gras. Schmatz. Schmatz.

Heute ist er dann – ich staunte nicht schlecht – direkt in eine Schlamm-Wasserpfütze gelaufen und hat sich wie ein Schwein darin gesuhlt. Was ein Vergnügen das gewesen sein muss. Ich genieße derweil die schöne Aussicht. Heute morgen war ein schöner kühler prachtvoller Vormittag.

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In Bad Kreuznach (in der alten Heimat) unterwegs

Letzte Woche habe ich in Bad Kreuznach meine Mutter besucht.

Zuerst traf ich aber meine „alte Freundin“, die seit Jahren in Neuseeland lebt (ca. eine Autostunde entfernt von Auckland). Ich werde sicher den Reisebericht im alten Blog finden. Ich hatte über das Eco Village geschrieben. Sie war in der Heimat, weil sie sich um ihre 98-jährige Mutter kümmern musste.

IMG_5758Nun also trafen wir uns in unserer „alten Heimat“ Bad Kreuznach und sind durchs Salinental spaziert. Wir sind an den Salinen vorbeigegangen. Das ist für mich Heimat: diese salzig-frische Salinenluft! Die liebe ich. Dann atme ich tief ein und aus.

Außerdem sind wir am Freibad IMG_5755vorbeigekommen, das sich gerüstet hat für die kommende Freiluftsaison. Wir beide haben es geliebt, als junge Frauen unsere 1000 Meter zu schwimmen in diesem herrlichen 50-Meter-Becken. Davor waren wir meist joggen oder im Fitness-Studio.

Jaja. Ich war (und bin es immer noch) extrem sportlich engagiert.

Dann sind wir noch an dem Haus vorbeigekommen, das meine Eltern Anfang 1970 eröffnet hatten als Hotel-Restaurant Salinental. Weiterlesen