Ein neuer Lebensabschnitt

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Für meine Mutter hat ein neuer Lebensabschnitt begonnen durch einen schweren Schlaganfall. Ich war viele Tage in Bad Kreuznach und denke:

Alles hat seine Zeit und es kommt immer anders als man denkt. Meine Schwester hat mir geschickt:

Was glücklich macht

Den Mut nicht verlieren, sondern stets den nächsten Schritt wagen. Die Hände nicht in den Schoß legen, sondern dem Glück entgegenhalten. Den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern lebenslustig der Sonne hinhalten. Die Gedanken nicht um das mögliche Schlimme kreisen lassen, sondern an das Gute glauben. Den Blick nicht neidvoll auf andere richten, sondern mit jedem Atemzug Dankbarkeit in sich wachsen lassen. Den Schwierigkeiten nicht zu viel Gewicht verleihen, sondern mit Wundern rechnen. Sich nicht selber klein machen, sondern sich geliebt und gesegnet fühlen.

Claudia Peters

Jetzt ist wesentlich „da zu sein“, meiner Mutter nah zu sein. Aber auch die Sonne zu tanken, das Freibad zu genießen, spazierenzugehen, Freundinnen zu treffen. Ich grüße Euch von einem Kurztrip aus Frankfurt. Ich werde wenig Zeit haben zu schreiben, zu kommentieren, zu bloggen …

Theater-Schnappschuss

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Abends in Zürich so gegen 18.30 Uhr am Hechtplatz.

Das Theater am Hechtplatz spielt zur Zeit dieIMG_9413 Sterbekomödie „Exit Retour“. Es war eine schöne sonnige Abendstimmung vorm Theater. Die Menschen haben es genossen beim Apéro zu sitzen oder zu flanieren.

Ich war verliebt in diese schöne Stimmung an diesem Platz.

 

 

Zufällig in Zürich

Diese Tage zufällig im kleinen Park vor dem Museum für Gestaltung gesessen. Hab auf jemanden gewartet.

Dabei entdeckte ich, dass das Museum für Gestaltung neu eröffnet hat. Plakate informierten über die neuen Ausstellungen. Am Freitag treffe ich meine Freundin aus Coachingtagen und wir werden bei einer Führung dabei sein. Ich freue mich drauf.

Gelandet im Aquarium

Tausendmal dran vorbei gelaufen.
An der Unterführung im Bahnhof Burghalden.
Eine Schulklasse hat Tiere an die Mauern gemalt.

Ich empfand sie das erste Mal fotogen und schön.
Wie im Aquarium kam ich mir vor.

So fröhlich und so frei die schwimmenden Fische an der Wand.

Ich lande nach langer Reise und anscheinend einem anderen Blick
im Alltag mit meinen Terminen und wöchentlicher Routine.

Anhalten. Schauen. Hören. Best pic #13 Taiwan

IMG_9090An einem Bahnübergang der Schmalspurbahn, die hinaufführt zum Alishan dem höchsten Punkt unserer Reise, fotografierte ich diese Schilder.

Simon, unser Guide, erklärte uns die 3 roten chinesischen  Zeichen:

Anhalten – Schauen – Hören: ting (2. Ton) – kan (1. Ton) – ting (1. Ton)

So einfach und so wichtig! 🙂

Dies ist mein letztes Foto aus Taiwan. Morgen fliegen wir nach Hongkong.

Fasten?! Die Lunchbox und der Donut.

IMG_9081Wann würde ich in Deutschland oder in der Schweiz auf die Idee kommen aus einem Blechnapf zu essen?

Never!

Wenn man in China in ländlichen Gebieten unterwegs ist und mittags Hunger hat dann ist es wirklich das Leckerste was man bekommen kann – verglichen mit den vielen Garküchen am Straßenrand.

Diese Lunchbox gab es auf dem Weg zum Alishan im kleinen Städtchen Fenchihu. Und ich habe das erste Mal eine aus Blech vor mir gehabt, sonst aus Pappe.

Dies ist die vegetarische Variante mit einem Stück eingelegten Seitan. Es versteckt sich weiter Gemüse, Reis, eingelegter Ingwer, Pilze, Wasserspinat, Bambus … Sehr lecker, sehr schmackhaft, sehr sättigend. Für Fleichesser gibt es Schweine- und Hühnchenfleich.

In Fenchihu hält die Schmalspurbahn, die derzeit leider nicht fährt wegen Reparaturarbeiten. Man steigt hier gern aus, verweilt eine oder zwei Stunden, schlendert durch den touristischen Ort oder läuft den kleinen Rundweg. Touristen wandern hier IMG_9089wohl auch längere Strecken. Wir waren etwas 1,5 Stunden zur Mittagszeit dort und haben nach dem leckeren Reisgericht noch einen köstlichen frisch gebackenen Donut gefuttert, der mitten auf dem Land unter einer Zeltplane zubereitet wurde. Wie die Fliegen kamen die Menschen an diesen einsamen Ort, einem hübschen Garten mit ein paar Stühlen und Tischen aufgestellt. Die kleine Outdoor-Bäckerei hatte gut zu tun. Ein köstlicher süßer Duft zog übers Land.

Meine Freundin meinte wir wären wohl auf Schlemmerfahrt. Ja, kann man so sagen. Wobei ich wirklich auch faste finde ich. Und so eine Blech-Lunchbox gehört ja wohl auch eher in die Fastenecke: Einfach, karg, wesentlich. Mal vom Donut abgesehen ;-).