Ein unerwarteter Vormittag auf der Au in Wädenswil

Als ich mit meinem eBike los fuhr, realisierte ich, dass die Batterie gar keinen Kontakt hatte. Sie zeigte nicht an wie schnell ich unterwegs war und das Bike zog auch nicht richtig an beim Fahren. Ich strampelte mir ganz schön einen ab bis mir die Beine weich wurden. Ich wischte über die Kontakte der Batterie, schob sie wieder auf die Halterung und nun zischte ich los mit eBike-Kraft.

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Ein Dada-Text zum Bauhaus

Ein Resultat des Schreib-Workshops ist ein Dada-Text zum Bauhaus.

Angetan hat mir – ein Zufall – Anni Albers! Sie war die Nachfolgerin der ersten und einzigen Meisterin Gunta Stölzl. Anni Albers hat in der Weberei mit ihren Studentinnen neue Stoffe entwickelt. Sie war für die Weberei verantwortlich, in der Vorhänge, Teppiche, Tischdecken, Handtücher oder Schals gewoben wurden. Neue Muster wurden entwickelt, Farben gemischt und Stoffe gefärbt. Unsere Aufgabe war es, ein visuelles Gedicht/Text zu schreiben. Ich habe eines der Muster genommen und es für einen visuellen Text genutzt.

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Lesetipp: Irgendwann wird es gut. Von Joey Goebel. Kurzgeschichten.

Schon gewusst? Ich hab es ja nicht so mit Kurzgeschichten. Obwohl ich die abc.etüden mitschreibe. Jetzt wieder. Das Schreiben für Christianes abc.etüden ist immer wieder eine kleine Herausforderung für mich. Nicht wegen der 300 Wörter sondern wegen der Geschichte, die erzählt werden will.

Meistens schreibe ich drauf los und meistens ist es ganz passabel. Die innere Schreibkritikerin verdreht selbstverständlich oft die Augen und ist nie zufrieden. Was’n Stress! Deshalb hab ich mich zu einem Workshop angemeldet bei Peter Ackermann zum Thema „von der Idee zur eigenen Kurzgeschichte“.

Ich sagte ihm kürzlich: wenn ich nach dem Workshop „einfach“ schreibe, ohne Stress und Anstrengung, dann hat sich die Reise nach Cornwall gelohnt. Mit Peter war ich im Val Fex letzten Herbst. Hab ich darüber hier geschrieben? Ich habe ne ganze Menge gutes Rüstzeug auf den Weg bekommen, um besser zu schreiben. Ich war sehr beflügelt. Das wünsche ich mir für die Kurzgeschichten auch. Außerdem freue ich mich tierisch auf Cornwall. Da war ich noch nie.

Warum ich so weit aushole?

In einem Kommentar meiner abc.etüde „Strom sparen“ hab ich letztens erwähnt, dass ich die Idee vom „sich aufgeilenden Typen“ aus einem Buch habe.

Dieses Buch bzw. die Geschichte, die ich darin gelesen hatte, will ich euch kurz vorstellen. Die Geschichte fand ich nämlich gähnend langweilig. Das Buch wurde so vorgestellt, als wenn diese Kurzgeschichten nun das Beste dieses Autors sind, nachdem er vier Romane geschrieben hatte. Ich bekam das Buch übrigens geschenkt während des Eincheckens in einem Lieblingshotel im Engadin. Ich hatte mich sehr darüber gefreut.

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Orthodoxer Ostersonntag mit Kaffeezeremonie

Heute spät und auch verspätet und kurz vor Etüdenschluss – noch meine Antwort für Christiane zum Osterfest unserer Nachbarn aus Eritrea.

Wir wurden letzten Sonntag bei unseren Nachbarn zum orthodoxen Osterfest eingeladen. Es gab für Eritrea typische Festtagsgerichte. Eine Pfanne mit Schaffleisch, Karotten und Kartoffeln. Außerdem lecker gewürztes Hühnchenfleisch. Dazu Salat und ein luftiges Fladenbrot. Normalerweise würde man damit die Speisen aufnehmen oder die Soße auftunken und anstatt eines Löffels zum Mund führen. Es schmeckte köstlich.

Die Hausherrin bereitete danach akribisch den Festtagskaffee zu. Wir fühlten uns sehr geehrt, denn sonst kommt auch bei ihnen die schnelle Kaffeemaschine zum Einsatz. Die für uns zelebrierte Kaffeezubereitung dauerte einfach eine Weile länger. Auf einem wie ein Puppenherd aussehendem Kocher wurden die grauen Kaffeebohnen geröstet. Es knackte, Röstschwaden zogen durch die Wohnung und es duftete aromatisch. Danach wurden die abgekühlten Bohnen gemahlen, in einem braunen Gefäß das Pulver mit Wasser vermischt und dann auf der Herdspirale aufgekocht. Es kam eine Prise Ingwerpulver hinein. Die Mokkatässchen wurden gefüllt, mit oder ohne Zucker.

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Bin regelmäßig in Bad Kreuznach bei Muttern

der Kreuznacher Kornmarkt belebt wie nie

Mit meiner Mutter wollte ich gestern gemütlich Kaffee trinken in unserem Lieblingscafé. Sie erzählte mir, sie hätte einen Zahnarzttermin mit Zähne ziehen und so. Na gut. War ich mal wieder in meiner schönen Heimatstadt und habe meiner Mutter an der Seite gestanden: eingekauft, sie hingebracht zum Zahn-Doc und wieder abgeholt, Taxi gefahren und sicher zurück in ihre Wohnung gebracht.

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Wesentlich werden. Die Uhr tickt.

Timo Klostermeier  / pixelio.de  

Für meine Jahrescollage 2021 habe ich ein Foto ausgewählt, das eine silberne Taschenuhr zeigt mit einer silbernen Kette. Ich habe ganz intuitiv gewählt und mich gefragt, für was steht denn jetzt die Uhr?

Ich merke, die Tage rasen dahin. Ein begonnener Tag neigt sich durch die frühe Dunkelheit schnell dem Ende zu. Das fällt mir auf und gefällt mir nicht so sehr. Bin aber guter Dinge :-). Außerdem lese ich in der letzten Zeit Todesanzeigen. Mich erschrecken vor allem die plötzlichen Tode bei jungen Menschen oder Frauen in meinem Alter. Da bleibt plötzlich das Herz stehen.

Ich bin dankbar, dass ich 62 Jahre bin und immer noch atme, gesund bin und mich jeden Tag des Lebens erfreue. Aber es könnte auch anders sein. Dann würde ich ja nichts mehr davon merken. Ich weiß. Aber wer mich gut kennt und mich auch im Totenhemd-Blog verfolgt, der weiß, dass ich nach dem Motto lebe: Wenn nicht jetzt wann dann das Leben genießen und leben? Und vor allem ist mir meine Endlichkeit bewusst. Ich lebe mit dieser Gewissheit, dass „da vorne“ der Tod winkt. Findest Du schrecklich, dass ich es so ausdrücke? Ist aber so. Egal ob ich 65, 80 oder 100 werde. Es winkt ;-).

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Heute ist Montag, 20. April: „ja ebbe“

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Heut morgen beim Walk geknipst. Jetzt sind sie nackt die Schafe, gestern noch im Schafspelz.

Heute ist Montag.
Vorletzte Aprilwoche.
#coronatag shutdown #36
#Frühlingstag #32
Ein Tag für kleine Glücksmomente.

Vorhin beim Walk traf ich zuerst „meinen“ Lieblingshund Winston mit dem „Frauchen“.
Ein kurzweiliger Plausch machte mich froh.
Später dann die Schafe mit diesem Blick, den ihr von anderen Fotos kennt.
Sie könnten es schlechter haben … jetzt sind sie nackt ohne Schafspelz.

Nächste Woche beginnt eine neue Zeitrechnung: Weiterlesen

Heute ist Montag 6. April

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gestern Morgen beim Spazierengehen

Guten Morgen.

Es wird eine kurze Woche.

Was erledige ich heute?
Was diese Woche?
Es wird empfohlen den Ostereinkauf gut zu planen, damit nicht ALLE im Laden sind.

Seit Tagen habe ich einen dumpfen Kopfschmerz, den hatte ich noch nie „so“.
„Etwas“ stresst mich. Weiterlesen