Bei uns gibt’s heut Hühnchen

IMG_7947Um genauer zu sein, gibt es bei mir heut Suppenhühnchen. Ich liege in diesem Winter zum zweiten Mal erkältet flach. Schnief. Schneuz. Scheibe.

Dennoch muss die gute Seele ja was essen. Etwas Nahrhaftes. Zum Päppeln. Also. Das Huhn von meinem Lieblingsbiobauernhof taute ich auf und schwimmt jetzt im Suppentopf. Ich musste ja doch mal nachschauen, welche Zutaten in den Topf dazugegeben werden. Gemüse war klar, klein geschnippelt, aber je nach Gusto kann man grüne Stengel wie Petersilie oder Thymian dazugeben, vor langer langer Zeit kochte ich mal mit meiner Freundin Annegret eine asiatische Hühnerbrühe mit Zitronengras, also Ingwer hab ich jetzt zum Beispiel drin und die Zwiebel wird mit der Schale hineingegeben für die goldige Farbe. Der Schaum, der sich bildet wird von Zeit zu Zeit abgeschöpft.

Will man zartes Fleisch kommt das Huhn in das kochende Wasser.
Will man eine kräftige Brühe, Weiterlesen

Katze-Christbaumkugel

Gestern beim Bummel durch die Stadt entdeckt. Kriegt meine Freundin mit Katze für ihren Weihnachtsbaum. Das erzählte ich Christiane im Blog, die wegen der Katze eben keinen Baum mehr aufstellt.

Gepostet für Christiane die zu den Weihnachts- /Neujahrsetüden einlädt.

Darauf ein Elfchen:

Katze-Christbaumkugel
kugelig rund
dekoriert den Weihnachtsbaum
Wo ist die Katze?
Miau!

Weggebeamt #17/12

IMG_7837.JPG

Weihnachtsmärkte sind ja eigentlich solala.
Meistens schmeckt der Glühwein nach Tetrapak, also schrecklich.
Gestern dann auf’m Zürcher Weihnachtsmarkt während der Regen tropfte.
Ich gebe zu: es war köstlich.

Zur Vorspeise gabe es tibetische Teigtaschen, also Dumplings.
Gefüllt mir leckeren Köstlichkeiten und scharfer Soße.
Danach fanden wir indische Spezialitäten:
Samosas und Pakoras mit Mintsoße.

Und dann explodierte eine wunderbare Gewürzmischung auf meiner Zunge
und beamte mich direkt nach Discovery Bay (DB), Hongkong, zum Plaza.
In DB haben wir drei Jahren gewohnt. Und auf dem Plaza war immer was los!
Sehen und gesehen werden, Freunde treffen … outdoor food und Bier genießen.
Auf diesem Plaza sind sicher dreißig, vielleicht fünfzig Tische mit Stühlen fest installiert.

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Ein-fach SEIN zum dritten(?) #12/12

Ein-fach SEIN.
Einfach so.
Im Nachthemd schreibend.
Laptop auf dem Schoß.
Draußen schneubelt es Schneeflocken.
Der Weihnachtsstern leuchtet noch im dunklen Morgenlicht.

Ein-fach SEIN.
Ohne anerkennenden Blick.
Ohne Resonanz.
Ohne ein Augenzwinkern, ohne ein Lächeln.
Ohne etwas zu wollen und zu bezwecken.

Einfach so.
Das muss man erstmal aushalten.

Wer ist „man“? Ich.

 

Sein – Gedanken #8/12

Ich dachte ich hätte schon mal über das „einfach SEIN“ nachgedacht hier im Blog. Hab ich anscheinend nicht. Nachdem Petra in ihrem Blog das Buch „Haben oder SEIN“ von Erich Fromm aus dem Regal gekramt und daran erinnert hat, beschäftigt es mich. Es ist eine interessante Diskussion zu Petras Blogartikel entstanden. Ich denke weiter nach:

Einfach SEIN, dann denkt/grübelt man nicht mehr nach sondern macht nur noch. Die Stellschrauben des Lebens lösen: „die wesentlichen Dinge kannst Du nicht machen sondern nur empfangen“. Auf Empfang sein heißt, auf Zeichen achten. Sie hören, riechen, schmecken. Einfach sein: Schneeflocken beobachten und dem Regen Aufmerksamkeit schenken, das Herz schlagen hören, die Begegnungen des Tages willkommen heißen. Zuhören. Empfänglich sein meint, den Wind zu spüren und die klare Luft zu atmen. Wahr-nehmen, dass man (gut) lebt. Das Leben ist ein Geschenk.

Vom Neffen die Lieblingsmusik zugespielt bekommen per Spotify oder wie heut morgen ein Mantra empfangen und hören. Das nächste Mal begleite ich ihn zum Yoga. Er hat schon so oft gefragt.

Fromm meint, man solle seinen Fähigkeiten und Tugenden gemäß leben. Muss man diese erst bewusst kennen? Oder tut man von Anfang an das Richtige? Ist es nicht auch ein Lernen und Bewusst-werden? Eine Frage des Alters? Weiser werden? Wesentlich werden?

In der Genius-Coachingarbeit, die ich jahrelang praktiziert habe, ging es genau darum: den eigenen Lebensweg mit Entscheidungen, Erfahrungen und Talenten unter die Lupe zu nehmen und daraus DEN Genius zu formulieren, der es auf den Punkt bringt, die Lebensfäden bündelt und die Frage beantwortet: Wie bin ich für andere und für mich ein Geschenk auf dieser Welt? Weiterlesen