Gelateria di Berna: Schlange stehen

IMG_6497Über die „Gelateria di Berna“ hörte ich: da musst Du Schlange stehen. Sogar „Das Magazin“ hat letzten Samstag drüber geschrieben. Meine Frankfurter Bekannte schwärmte in höchsten Tönen, die erst kürzlich dort mit ihrer Tochter Eis schleckte.

Heute wollte ich es wissen! Ich bin so neugierig geworden und hatte Lust auf einen kleinen Nachmittagsausflug in die Stadt. Mein Zug hielt am Bahnhof Wiedikon und ich war mitten im trubeligen Quartier 4. Mein Navi leitete mich zum Brupbacher Platz.

Ein lauschiges Plätzchen mit Tischen und Bänken unter IMG_6501den Bäumen erwartete mich. Und da ist das „Glacégeschäft“. „Swiss made Eis“ kann man schlecken und dann auch noch soooo preiswert für Schweizer Verhältnisse. Also, ich glaube das ist der wahre Grund, warum die Leute hier Schlange stehen. Denn die Eistüte, die ich erst kürzlich in der City kaufte mit 2 Kugeln Eis drauf, kostete 7 Franken oder doch 7,50 Franken? Ich weiß es gar nicht mehr genau. Hab es jedenfalls nicht laut weitergesagt.

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leckere kreative Sorten .. was nehm ich bloß?

Jetzt kann ich aber laut verkünden: Hey Leute, ich musste nicht Schlange stehen am frühen Nachmittag und bekam zwei Bällchen aufs Cornet für 3 Franken 50. Ja wo gibt es denn so was. Und dann diese vielen köstlichen Sorten!! Weiterlesen

Mein Date mit Waldi

 

img_6028Einmal in meinem Leben wollte ich eine Kuh melken. Ich habe es getan.

Es war so ein schöner Tag. Einen der glücklichsten Momente seitdem ich hier in der Schweiz lebe habe ich letzte Woche verbracht. Meine Freundinnen Annegret und Maria hatte ich dazu eingeladen.

Ich habe dazu im Totenhemd-Blog geschrieben, weil dieser Herzenswunsch auf meiner sogenannten Löffelliste stand. Bevor ich sterbe, will ich …. eine Kuh melken.

Lest selbst.

Mittwochs geh ich jetzt mit Winston los

IMG_5851Früher bin ich mit unserem Riesenschnauzer Akki durch das Salinental – zwischen Bad Kreuznach und Bad Münster – gelaufen.

Heute in Richterswil darf ich mir mittwochs Winston schnappen und laufe mit ihm eine Stunde durch den Wald. Ich werfe den Ball, den er mir immer und immer wieder vor die Füsse wirft, damit ich ihn gleich wieder im hohen Bogen wegschleudere. Er rennt und hechelt und kann nicht genug davon bekommen.

Mir macht dieser Hund so eine Freude. Ich bin höchst amüsiert, wie er sich über diesen Spaziergang freut. Er läuft durch das nasse hohe Gras und freut sich anscheinend, wie die kühlen Regentropfen auf seinem Fell landen. Auf jeden Fall frisst er genüsslich dieses nasse Gras. Schmatz. Schmatz.

Heute ist er dann – ich staunte nicht schlecht – direkt in eine Schlamm-Wasserpfütze gelaufen und hat sich wie ein Schwein darin gesuhlt. Was ein Vergnügen das gewesen sein muss. Ich genieße derweil die schöne Aussicht. Heute morgen war ein schöner kühler prachtvoller Vormittag.

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Klimafasten 5. Woche

csm_klimafasten2017_postkarte_3c668719edViele private und institutionelle Geldanleger – darunter auch Kirchen investieren neuerdings Geld in Energiesparprojekte oder erneuerbare Energien. „FossilFree“ heißt diese Bewegung.

Hab ich noch nie gehört „FossilFree“. Wir werden eingeladen, anders mit unserem Geld umzugehen. Gutes Thema!

In dieser Woche …

die eigene Geldanlage überprüfen: Wie geht meine Bank mit den Sparguthaben um? Was macht meine Versicherung mit den Rücklagen?
www.urgewald.org: „Ist meine Bank ein Klimakiller?“

den Wechsel zu einer anderen Bank prüfen, die ihre Geldanlagen an ökologischen und ethischen Kriterien orientiert.
Infos: www.zukunft-einkaufen.de: „Geld kann duften“, www.ecoreporter.de, www.suedwind-institut.de

informieren, ob Sie Geld bei einer regionalen Bürger-Energiegenossenschaft anlegen können, die die Energiewende mit dem Ausbau der erneuerbaren Energie voranbringt.

informieren, wie Sie mit Ihren Rücklagen armen Menschen weltweit eine Chance geben können, sich wirtschaftlich zu entwickeln. www.oikocredit.de

mit Spenden weltweit Klimagerechtigkeit fördern. www.brot-fuer-die-welt.de

beschließen, den CO2-Ausstoß der nächsten Flugreisen zu kompensieren.
www.klima-kollekte.de

Ja, es gibt viel zu tun … uff … ich spende immer wieder kleine Beträge, die Klimakollete für die nächste FLugreise hatte ich schon mal im Blick, hab ich glaub ich bezahlt?, muss ich checken … und mit meinem Mann übers Geldanlegen reden. Auf geht’s.

Klimafasten 4. Woche

csm_klimafasten2017_postkarte_3c668719edWir starten in die vierte Fastenwoche.

In dieser Fastenaktion des Klimafastens geht es in dieser Woche um „weniger Energie“. Wir lesen: Wärme und Strom machen das Leben angenehm. Das können wir ausprobieren:

auf elektrische Geräte verzichten und z.B. den Kuchenteig mit der Hand kneten.

die Wäsche mit 30°C statt 40°C waschen und das Eco-Programm wählen.

mit einem Raumthermometer die Zimmertemperatur im Blick haben. Mit einem Grad weniger ist es oft ebenso behaglich.
www.verbraucherzentrale.de/arten-von-thermostaten

prüfen, ob die Heizung regelmäßig gewartet wird. Installateure stellen
die Steuerung optimal ein und prüfen, ob Heizungspumpen effizient laufen.

Stromfresser im Haushalt aufspüren und herausfinden, wie man Haushaltsgeräte sparsamer betreiben kann.
www.umweltbundesamt.de/publikationen/energiesparen-im-Haushalt

Gedanken machen, ob ein Neukauf elektrischer Geräte ansteht. Wenn ja, auf www.ecotopten.de die klimafreundlichsten auswählen.

lieber im Café oder Restaurant Platz nehmen und Terrassen mit Heizpilzen meiden.

Wenn ich das so lese, dann machen mein Mann und ich das schon ganz gut. Hier in der Schweiz ist der Strom beispielsweise ab 20 Uhr wochentags bzw. samstags ab 13 Uhr preiswerter. Dann wasche ich die Wäsche … meistens im kurzen Programm.

Wir waschen auch viel mit der Hand ab, Töpfe und so.

Und du so?

Klimafasten 2. Woche: Anders unterwegs sein

csm_klimafasten2017_postkarte_3c668719edDie zweite Fastenwoche hat begonnen. Heute will ich wieder mit Euch laut denken.

Wir werden eingeladen anders unterwegs sein.

Für unseren täglichen Weg zur Arbeit, den Brötchenkauf beim Bäcker, für den Gottesdienst oder Konzertbesuch, die „Taxi-Dienste“ für unsere Kinder, für Freizeit und Reisen nutzen wir häufig das Auto. Wenn wir diese Wege mit Bus oder Bahn, Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen, ist das aktiver Klimaschutz, bringt Entschleunigung und tut der Gesundheit gut.

In dieser Woche … lest mal hier.

Sehr viel davon tue ich bereits: ich verzichte aufs Autofahren, fahre mit dem Nahverkehr und dem ICE. Ich gehe gern zu Fuß. Die letzten 3 Punkte sprechen mich am meisten an:

  • ein E-Bike ausleihen und ausprobieren.
    Das wollte ich schon längst machen. Denn hier in Richterswil ist ja überall Hanglage. Bin ich die ersten Monate noch wie ein junges Reh die Berge hoch und runter geradelt, hab ich so langsam die Nase voll von der Anstrengung. Jaja, ich war noch nie eine fahrradfahrende Bergziege. Das überlasse ich meinem Mann.
  • vorausschauend und langsamer Autofahren, das schont Nerven und spart Sprit. www.vcd.org/themen/auto-umwelt/spritsparen/
    Mein Mann macht das gut. Er stellt „speed control“ ein und fährt meistens ein langsames Tempo und spart damit ordendlich Sprit. Nicht zu vergessen, dass es der Umwelt gut tut.

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Klimafasten 1. Woche. Anders kochen.

csm_klimafasten2017_postkarte_3c668719edDiese Woche will ich mit Euch über diese erste Woche laut denken. Anders kochen sollen wir. Achtsamer sein für das was wir einkaufen und essen.

Lies mal.

  • Zeit nehmen zum selber kochen und genießen, dazu auch Freunde einladen oder in der Gemeinde eine Reste-Kochaktion organisieren.
  • den Lebensmitteln auf den Grund gehen. Erfahren Sie, woher die Lebensmittel kommen, z.B. der Fisch, der Honig, die Mohrrübe und welche Geschichte in ihnen steckt.
  • sich informieren über die Aktion „Mitnehmen statt wegwerfen! Für eine neue Restaurantkultur“. www.zugutfuerdietonne.de
  • sich über den Nachhaltigen Warenkorb informieren und als App nutzen.
    www.nachhaltiger-warenkorb.de
  • in das Büro oder zum Ausflug nur selbst zubereitete Snacks mitnehmen.
  • mit Kindern Kräuter in einen Topf aussäen.
  • einen Umweg zum Bio- oder Weltladen gehen und dort einkaufen.

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