Die letzten Dinge – das was übrig bleibt

Das Thema „Die letzten Dinge“ veröffentliche ich jetzt mal in meinem Wesentlichwerden-Blog, weil mir vor allem auch die Kommentare der Leser*innen wichtig sind.

Wesentlich werden heißt für mich im Laufe des Älterwerdens seine Sachen zu reduzieren. Das gefällt nicht jedem. Vor allem meiner Mutter nicht die jetzt in einer kleineren Wohnung lebt mit den wesentlichsten Sachen aus der vorher größeren Wohnung.

Ins Grab nimmt man nichts mit wie wir wissen … also wie lebt man? Als wäre man unsterblich und lebt mit „vielen Sachen“ oder bereitet man sich darauf vor, dass man eines Tages die Welt verlassen muss?

Ich bin ja für die Reduktion von Hab und Gut im Laufe des Älterwerdens.

Und Du?

Totenhemd-Blog

Im Friedhof Forum in Zürich wird am kommenden Donnerstag die Ausstellung „Die letzte Ordnung“ eröffnet. Untertitel: Tote hinterlassen Dinge.

1533825628884 Das Foto hab ich von hier: https://www.stadt-zuerich.ch/prd/de/index/bevoelkerungsamt/FriedhofForum/veranstaltungen/vernissage_die-letzte-ordnung.html

Als ich das Foto mit den gestapelten Handtüchern sah gab es einen Flash: es hätte aus dem Schrank meiner Mutter geknipst sein können. Ich habe vor wenigen Wochen ihre Wohnung (zu ihren Lebzeiten) aufgelöst. Sie hatte einen schweren Schlaganfall und lebt nun in einem kleinen Appartement „WohnenPlus“.

Ich wollte sowieso zum Thema bloggen,

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Eine zufällige Begegnung mit „dem Waschküchenschlüssel“

der-waschkuechenschluessel-9783257216332Gestern ist mir was Lustiges passiert!

Ich sitze in der Straßenbahn und erzähle meinem Mann wie es mir nach einem Gespräch mit der Vermieterin geht, die eine Traumwohnung in Zürich zu vergeben hat. Es ging um die Waschküche:

  • die wir nach 21 Uhr nicht mehr nutzen sollten: das „Schwingen“ also Schleudern wird sie stören, weil sie im ersten Stock die Vibrationen aus dem Keller spürt.
  • in der die Wäsche „sorgfältig“ aufgehängt werden soll und nicht wie ein anderer junger Mieter es tut: kreuz und quer über die Leine geworfen.
  • unsere Waschmaschine und Tumbler von der Vermieterin gleich mitgenutzt wird, wenn sie ihre Maschine schon mal anwirft (da ihr zwei Wohnungen im Haus gehören, gehören ihr auch die beiden Waschmaschinen und zwei Tumbler); natürlich kann man alles klären und locker miteinander umgehen.

Tja, ich hörte mich wohl leicht zerzaust an ob dieser Eindrücke, denn es waren noch viel mehr außerhalb der Waschküche 😉 … und meine mir völlig unbekannte aber sehr sympathische Sitznachbarin meinte zu mir: Es gibt ein Buch das heißt: der Waschküchenschlüssel. Ob ich es kenne? Darin wird über die Schweizer Kultur der Waschküche auf ironische Weise geschrieben. Wir haben uns dann noch eine Weile unterhalten über die eine oder andere Schweizer Eigenart und uns köstlich amüsiert. Sie ist übrigens Bürgerin mit zwei Pässen, aus Italien und der Schweiz.

Ja, was soll ich sagen? Da war ein fröhliches Happy End … die Wohnung haben wir schweren Herzens abgesagt. Zu viel Konfliktpotential liegt nicht nur in der Waschküche ;-).

Hier kannst Du Dich über das Buch informieren; es gibt auch eine Hörprobe.

Bienen im Winter und ein Feiertag mit Verspätung

Natalies Artikel über die Bienen einerseits und Lichtmess andererseits gefällt mir sehr. Deshalb reblogge ich ihre sehr lesenswerte Geschichte.

Zufälligerweise bin ich vorhin an einem gross angelegten Bienenhotel vorbeispaziert. Hätte ich von dem zarten Anklopfbrauch gewusst hätte ich es einmal sanft probiert anzuklopfen.
Lichtmess gehört irgendwie ä zu meiner Weihnachtszeit dazu die hiermit endgültig vorbei ist. Schön dass Natalie darauf eingegangen ist.

Ab jetzt dürfen weitreichende Entscheidungen getroffen werden, die vorher im Winterschlaf dümpelten.

Fundevogelnest

Das Peinliche vorweg: Ich war bis gerade eben überzeugt, der katholische Feiertag Maria Lichtmess, den in meinem Umfeld kein Mensch kennt oder gar feiert, sei heute, also am 4. Februar. Nachschlagend stelle ich nun fest, Maria Lichtmess war vorgestern, am 2. Februar, vierzig Tage nach Weihnachten. Wieder was gelernt, auch dass der berühmte Murmeltiertag auf dieses Datum fällt.

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Aufforderung zum Tanz | Weihnachts-/Neujahrsetüden

Christiane hat noch eine schöne Neujahrsetüde geschrieben, die ich hier jetzt rebloggen darf, denn ich werde jetzt keine mehr schreiben. Hab immer mal überlegt rund um die Wunderkerze, aber Christianes Geschichte ist so richtig schön, weil sie nämlich weiter unten den Tanzsprung wagt zu dem Tänzer Sergei Polunin, dem ich hier das erste Mal begegne (obwohl ich mir den Kinofilm „Dancer“ längst anschauen wollte). Ihr habt also das Vergnügen zu lesen, ein schönes Tanzvideo zu schauen und die Musik „Take me to church“ zu hören – und dann auch noch mehr darüber zu lesen und euch zu informieren. Yeah. Nehmt Euch Zeit!