Der Sinn des Lebens?

Gestern im Fastenkalender.

Foto: Ich sehe eine Couchlandschaft. Kissen. Eine Wolldecke. Ein Hund liegt da gemütlich und schaut. Rechts eine Kommode. Die Lampe ist eingeschaltet. Über der Couch an der Wand hängen zwei Hirschgeweihe. Bunte Luftballons an den Geweihästen. Vor dem Sofa rechts ein runder heller Couchtisch, die Fernbedienungen fürs Fernsehen, eine Schüssel mit Knabberzeug, links an der Couch ein kleiner Tisch. Ein Handy wird aufgeladen.

Elke Heidenreich’s Zitat ist zu lesen:

Der Sinn des Lebens kann doch nicht sein,
eine aufgeräumte Wohnung zu hinterlassen.

Ganz nach „Freitags ein dyadisches Zwiegespräch“ …

Sag mir: Hat sie recht?

Sag mir: Was ist der Sinn des Lebens?

Sag mir, was wäre Un-Sinn?

Werde ich heute im Sonntags-Zwiegespräch mit meinem Mann sinnieren.

Schönen Sonntag!

 

Ingrid und ich -zwei Kriegsenkel lernen sich persönlich kennen

img_5364Ingrid Meyer-Legrand, die Autorin des Buches „Die Kraft der Kriegsenkel“, das ich hier im Blog bereits ausführlich vorgestellt habe, und ich haben uns letztes Wochenende persönlich kennengelernt. Es fand die Tagung der Kriegsenkel im Taunus statt.

Vor 10 Jahren in Hong Kong haben wir einen gemeinsamen Online-Workshop bei Monika Birkner mitgemacht. Dieser Workshop war super. Viele Teilnehmer*innen aus diesem etwa 8-wöchigen Kurs hatten eine intensive Zeit miteinander und sind nach wie vor im Kontakt.

Ingrid und ich – es fühlte sich so an wie es ist: wir kennen uns schon ewig. Wir sind Freundinnen geworden. Das ist sehr schön. Ingrid machte mir ein Kompliment: ich sei so wohlwollend :-). Da hüpfte mein Herz.

Ein typisches Kriegsenkelthema Weiterlesen

Der „Grüne Star“ im Home-Office – zum zweiten

img_3952Anknüpfend an meinen ersten Artikel zum Thema „Grüner Star“ weiß ich inzwischen, dass die Diagnose Glaukom eine psychosomatisch anerkannte Krankheit ist.

Da staunst Du sicher wie ich Bauklötze! In den letzten Monaten habe ich mich intensiv mit meinem Augenlicht beschäftigt und einiges unternommen, um den Augeninnendruck zu senken. Dazu gehört, dass ich regelmäßig Tropfen träufel. Ein erhöhter Augeninnendruck schädigt den Sehnerv. Wenn es blöd kommt, kann man erblinden.

Psychosomatisch anerkannt? Was heißt das eigentlich? Gar nicht so ohne, was da alles zu finden und zu lesen ist: Lebensumbrüche, die einem schwer fallen, Druck den man sich macht, Heimat verlieren, Tod von Angehörigen …. ich sag Euch!

Ich habe aus allem den Druck rausgenommen. Auch darüber habe ich geschrieben. Wesentlich für mich ist aber auch, dass ich mich um technisches Equipment gekümmert habe. Angeschafft habe ich eine externe Tastatur für meinen Laptop und ein Gestell, mit dem der Laptop auf Augenhöhe eingestellt werden kann. Des weiteren hab ich jetzt eine PC-Brille auf der Nase.  Weiterlesen

Frankfurt mitten in Europa

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Ein Schnappschuss auf Frankfurts Skyline vom Eisernen Steg mit der Europafahne am Brückenpfeiler. Über die Sterne, die hier umgeknickt nicht zu sehen sind will ich jetzt nicht tiefer sinnieren.

Auf jeden Fall gefällt mir die Initiative #pulseofeurope. Jeden Sonntag um 14 Uhr wird demonstriert für EUROPA.

Alle Infos unter http://www.pulseofeurope.eu

Buchtipp: Die leblose Gesellschaft von Jeanette Hagen

51-vxv6jdol-_sx314_bo1204203200_Jeanette Hagens Buch ist angekommen. Es liegt hier, dass ich es lese. Bevor ich es lese, will ich aber noch einen zweiten Gedanken zu Ingrid Meyer-Legrands Buch „Die Kraft der Kriegsenkel“ verfassen. Den hab ich schon vorformuliert, will nur noch ins Reine geschrieben und gepostet werden.

Die beiden Bücher ergänzen sich, deshalb erwähne ich Ingrids Buch hier.

Auf dem Buchdeckel lesen wir: „dabei blickt die Autorin auf die bis heute nicht vollzogene Aussöhnung mit unserer nationalsozialistischen Vergangenheit und erkärt die immer wiederkehrenden Wirkmechanismen von abgespaltenen Gefühlen“. Ich als Kriegsenkelin bin sehr gespannt auf Jeanettes Buch.

Dass sich politisch einiges tut, sehen wir. Dass wir uns nun auch in den Städten zusammen tun um für Frieden und Europa zu demonstrieren, das freut mich sehr und ich weiß, dass es auch Jeanette freut. Endlich sind wir „aufgewacht“.

Aber jetzt erstmal Buch lesen. Ich melde mich nach der Lektüre.

Bei amazon könnt Ihr schmökern oder beim Europaverlag und beim Lieblingsbuchhändler/in bestellen.

Hier meine Buchsprechung: Kraft der Kriegsenkel.

 

Lieblingsplatz in der Lieblingsstadt

 

Seit gestern Abend bin ich in Frankfurt, meiner Lieblingsstadt.

Lieblingsstadt deshalb, weil ich mich hier auskenne. Mehr oder weniger. Innerhalb von fünf Jahren hat sich auch hier viel verändert. Neue Geschäfte und luxuriöse Schaufenster sind dazu gekommen. Es wird abgerissen und neu aufgebaut. Die Innenstadt, also der historische Kern rund um den Römer hat ein neues Gesicht bekommen und ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Einer meiner Lieblingsorte ist das Café Metropol am Dom. Da stand ich eben vor der Tür. Hier wird die nächsten 4 Wochen renoviert (ahaaaa wieder eine Veränderung).

Jetzt sitze ich im Imori Café, bei den japanischen Ladies. Hier trinke ich gern einen hausgemachten frisch gebrühten Chai Latte mit separat gereichter geschäumter Milch …. und je nachdem lockt mich die Tarte au citron mit cremiger Haube.

Heute habe ich mich für einen Schokoladenkuchen entschieden, der mit Sahne eingehüllt war … lecker :-).

In welcher Lieblingsstadt ist dein Lieblingsplatz? Verrätst du es mir?