Unterwegs mit Laubgebläse und mehr

D882B25D-93E9-444F-B77C-FDAB49DC110CFrüher

als Laub noch zusammengeharkt wurde

schauten die Menschen freundlicher.

Und ich auch.

Ich halte mir die Ohren zu und entkomme

bis zur Eisbahn am Bahnhof.

Mich empfängt laute Tanzmusik.

Der Güterzug nach Deutschland donnert an mir vorbei.

Endlich kann ich in den Zug einsteigen.

mein Gegenüber telefoniert ….

wo sind meine Ohrstöpsel, die mir meine Freundin geschenkt hat?

…. aaaaah … gedämpfte Töne dringen an mein Ohr.

Ich wünsch euch ein ruhiges Wochenende.

Der schöne 22. Oktober (4), was ich alles NICHT gemacht habe

IMG_7350Nach einem Gedicht von Tomas Brosch, dessen Gedicht heißt: „Der schöne 27. September“ und so beginnt:

Ich habe keine Zeitung gelesen.
Ich habe keiner Frau nachgesehn.
Ich habe den Briefkasten nicht geöffnet.

Ich habe keinen Stein ins Rollen gebracht.

Toll, dachte ich mir! Das macht Spaß! In diesem Sinne haben wir gedichtet und es war so befreiend und so leicht, darüber nachzudenken, was ich ALLES NICHT gemacht habe. Gestern haben wir einen Sonntagsausflug zu meinem Lieblingsplatz auf Zypern unternommen: Links fahrend im Auto haben wir den Tag in Pissouri Beach und Village verbracht.

Der schöne 22. Oktober

Meine geliebte Sonntagszeitung habe ich nicht gelesen.
Ich hatte keine Angst im Auto links zu fahren.
Ich habe über nichts nachgedacht.
Ich habe mir die Wimpern nicht getuscht
und die Lippen nicht rot gefärbt.
Vorm Frühstück war ich nicht erst schwimmen.
Ich habe abends den Laptop nicht noch einmal eingeschaltet
und keine Zeile geschrieben oder Mails beantwortet.
Ich habe mich nicht angestrengt,
meine Freude einfach für mich behalten.

 

#Löffelliste: auf dem Weg nach Paris

1185133_cms2image-fixedwidth-640x0_1ocjkf_krw9zv

Archivbild / Keystone/EPA/ Will Oliver Quelle

Da wir es ja grad mit der Löffelliste haben: ich mache es wahr: ich bin grad im TGV von Zürich nach Paris unterwegs und werde mir morgen die Ausstellung von David Hockney anschauen im Centre Pompidou.

Ich freue mich wie Bolle 🙂 (denn, pssst, morgen hab ich Geburtstag: der letzte 50er vorm runden Geburi nächstes Jahr ).

Ich werde morgen am frühen Nachmittag dort eintreffen und um 17 Uhr wird eine Führung in Englisch durch die Ausstellung stattfinden.

David Hockney in London bzw. Paris

Der Sinn des Lebens?

Gestern im Fastenkalender.

Foto: Ich sehe eine Couchlandschaft. Kissen. Eine Wolldecke. Ein Hund liegt da gemütlich und schaut. Rechts eine Kommode. Die Lampe ist eingeschaltet. Über der Couch an der Wand hängen zwei Hirschgeweihe. Bunte Luftballons an den Geweihästen. Vor dem Sofa rechts ein runder heller Couchtisch, die Fernbedienungen fürs Fernsehen, eine Schüssel mit Knabberzeug, links an der Couch ein kleiner Tisch. Ein Handy wird aufgeladen.

Elke Heidenreich’s Zitat ist zu lesen:

Der Sinn des Lebens kann doch nicht sein,
eine aufgeräumte Wohnung zu hinterlassen.

Ganz nach „Freitags ein dyadisches Zwiegespräch“ …

Sag mir: Hat sie recht?

Sag mir: Was ist der Sinn des Lebens?

Sag mir, was wäre Un-Sinn?

Werde ich heute im Sonntags-Zwiegespräch mit meinem Mann sinnieren.

Schönen Sonntag!

 

Ingrid und ich -zwei Kriegsenkel lernen sich persönlich kennen

img_5364Ingrid Meyer-Legrand, die Autorin des Buches „Die Kraft der Kriegsenkel“, das ich hier im Blog bereits ausführlich vorgestellt habe, und ich haben uns letztes Wochenende persönlich kennengelernt. Es fand die Tagung der Kriegsenkel im Taunus statt.

Vor 10 Jahren in Hong Kong haben wir einen gemeinsamen Online-Workshop bei Monika Birkner mitgemacht. Dieser Workshop war super. Viele Teilnehmer*innen aus diesem etwa 8-wöchigen Kurs hatten eine intensive Zeit miteinander und sind nach wie vor im Kontakt.

Ingrid und ich – es fühlte sich so an wie es ist: wir kennen uns schon ewig. Wir sind Freundinnen geworden. Das ist sehr schön. Ingrid machte mir ein Kompliment: ich sei so wohlwollend :-). Da hüpfte mein Herz.

Ein typisches Kriegsenkelthema Weiterlesen

Der „Grüne Star“ im Home-Office – zum zweiten

img_3952Anknüpfend an meinen ersten Artikel zum Thema „Grüner Star“ weiß ich inzwischen, dass die Diagnose Glaukom eine psychosomatisch anerkannte Krankheit ist.

Da staunst Du sicher wie ich Bauklötze! In den letzten Monaten habe ich mich intensiv mit meinem Augenlicht beschäftigt und einiges unternommen, um den Augeninnendruck zu senken. Dazu gehört, dass ich regelmäßig Tropfen träufel. Ein erhöhter Augeninnendruck schädigt den Sehnerv. Wenn es blöd kommt, kann man erblinden.

Psychosomatisch anerkannt? Was heißt das eigentlich? Gar nicht so ohne, was da alles zu finden und zu lesen ist: Lebensumbrüche, die einem schwer fallen, Druck den man sich macht, Heimat verlieren, Tod von Angehörigen …. ich sag Euch!

Ich habe aus allem den Druck rausgenommen. Auch darüber habe ich geschrieben. Wesentlich für mich ist aber auch, dass ich mich um technisches Equipment gekümmert habe. Angeschafft habe ich eine externe Tastatur für meinen Laptop und ein Gestell, mit dem der Laptop auf Augenhöhe eingestellt werden kann. Des weiteren hab ich jetzt eine PC-Brille auf der Nase.  Weiterlesen

Frankfurt mitten in Europa

IMG_5277.JPG

Ein Schnappschuss auf Frankfurts Skyline vom Eisernen Steg mit der Europafahne am Brückenpfeiler. Über die Sterne, die hier umgeknickt nicht zu sehen sind will ich jetzt nicht tiefer sinnieren.

Auf jeden Fall gefällt mir die Initiative #pulseofeurope. Jeden Sonntag um 14 Uhr wird demonstriert für EUROPA.

Alle Infos unter http://www.pulseofeurope.eu