Ich verkaufe jetzt Naturkosmetik

Doch doch ich lebe noch. Und ich schreibe wenigstens meine Morgenseiten, die auch mal zu Abendseiten werden. Einen Schreibworkshop im Wallis hatte ich gebucht, dann aber wegen Corona abgesagt.

Seit langem hatte ich mal wieder Muße im Hintern und habe über meine Zeit als selbständige Partnerin bei RINGANA gebloggt. Das ist, was mich die letzten Monate umtreibt und glücklich macht.

Hier entlang.

 

Der letzte Tag im Mai geht zu Ende

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Pfingstsonntag ist heute.
31. Mai 2020.
Noch 15 Tage bis die Grenzen offiziell öffnen nach Deutschland, Österreich, Frankreich.
Noch 20 Tage zum Sommerbeginn: 20. Juni 2020 um 23.44 Uhr beginnt der Sommer.
Der meteorologische Sommerstart ist morgen am 1. Juni.

Im letzten Post ersehnte ich den 15. Juni um endlich wieder nach Deutschland reisen zu können. Kurz darauf wurde entschieden, dass man zu Familienfesten nach Deutschland fahren darf. Wir fuhren tatsächlich wegen einem lang geplanten Familienfest in die Heimat. Wir waren die Überraschungsgäste. 🙂 Weiterlesen

Eine andere Zeitrechnung beginnt

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zeitlos. natürlich gewachsen.

Heute war Winston-Tag.
Winston ist der Labrador mit dem ich freitags raus gehe.
Der Familienhund einer Freundin

Ab heute zähle ich die Tage anders.
Mich interessiert wieviele Tage bis zur Grenzöffnung verbleiben.
Das Datum, das ich jetzt ersehne:
Von heute an noch 32 Tage. Dann ist Montag, 15. Juni.

Die Grenzen aus der Schweiz nach Deutschland und Österreich werden ohne Kontrollen geöffnet und ich muss dann auch nicht in Heimquarantäne.

Ich hoffe auf eine flache Infektionskurve, damit dies wahr wird.

Ich glaube daran, dass Atemschutzmasken wirken, wenn sie alle tragen.
Die Idee: ich schütze nicht mich sondern die anderen, die in meine Nähe kommen.
Nicht umsonst tragen in Asien alle eine Maske.
Es gehört zu ihrem Alltag dazu.

Seit langem war ich das erste Mal wieder in Zürich unterwegs.
Atemschutzmaske wird in der Schweiz nur empfohlen,
wenn man mit Zug, Bus oder Tram fährt.
Ich staune, wer alles keine Atemschutzmaske trägt.
Als gäbe es keinen Virus.  Weiterlesen

Gedankensplitter Fastenzeit 2

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in netter Gesellschaft

Ja, ich esse und trinke ganz normal weiter.
Manchmal anders.
So wollte ich das ja.

Hab mir einen Gemüsehobel gekauft
mit dem man ganz ganz feine dünne Scheiben
schaben kann.

Ein Hauch von Gemüse.
Man kann fast durchgucken.

Ausprobiert:
Kartoffelchips und Gemüsechips zubereiten.
Sie waren nicht wirklich knackig-knusprig.
okeee … zweiter Versuch.

Ein neues Rezept ausprobiert mit Ingwer und Knoblauch und Miso und Sojasoße und süßem japanischem Reiswein.
Ein herrlicher Duft zog durch die Küche.

Im Fastenwegweiser kam die Frage auf:

Was wolltest du schon immer mal machen?
Beispiele sind aufgeführt:
Influencerin werden, ein Buch schreiben,
im Standkorb auf Helgoland schlafen …

Ich überlege immer noch.

Ich las im Wochenend-Magazin, Weiterlesen

Gedankensplitter Fastenzeit 1

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Lieblingscafé in Ravensburg

Erste Woche nach Aschermittwoch.
Schon.
Es begleitet mich Aprilwetter. Von Frühling bis Winter.
Von Sonne bis Schnee.
Mal lese ich im Fastenführer „Wandeln“
mal nicht … wo steckt er eigentlich?
wo hab ich zuletzt darin gelesen? wann?

Donnerstag mal wieder Auto gefahren
über Bregenz nach Ravensburg
(wollte mal für mich sein anstatt im Zug mit vielen)

Freitagabend anderes gegessen
bei meiner Schwester
„gevespert“ mit Fisch und Weißkrautsalat vom Bio-Markt.

Eine andere Zahnarztpraxis ausprobiert
fürs professionelle Zahncleaning
da kriegt man immer schon ne Menge mit
wie man so „behandelt“ wird
laute Radiomusik empfing mich an der Anmeldung (uää)
das Ultraschallgerät das den Zahnstein entfernt
knarzte altertümlich (uääää)
kaltes Wasser an den Zahnhälsen gab mir den Rest (uäääää).

Sonntagmorgen raus aus dem Kuschelbett
statt Frühstück in den gemütlichen Federn
mit dem Zug (!) nach Zürich Weiterlesen

Peter Bichsel in der Sendung „Druckfrisch“ und in Wädenswil

Peter Bichsel hab ich heut in der Mediathek in der Sendung „Druckfrisch. Neue Bücher mit Denis Scheck“ vom 23. Februar gehört und gesehen. So ab Minute 16:30 bekommen wir den Autor zu sehen und er beginnt uns ein Gedicht vorzutragen. Dieses Gedicht hat etwas: ein alter Mann, er schaut müde, der eigentlich uninteressant erscheint, ihn überhaupt zu erwähnen oder zu beschreiben mit seinem grauen Hut, seinem grauen Jackett, seinem langen grauen Mantel … so gewöhnlich, so alltäglich, er fällt gar nicht auf … dessen weiße Hemdkragen zu weit sind.

Es inspiriert mich dieses Gedicht aber auch Peter Bichsel, ein Schweizer, wie er da sitzt und spricht übers Hochdeutsch und seinen Wein trinkt … als wenn er sich selbst in dem Gedicht sieht. Es geht auch ums Älterwerden und wir hören, dass die schönste Zeit in seinem Leben zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr war.

47004Peter Bichsel feiert im März seinen 85. Geburtstag und es erscheint ein neues Buch von ihm. Eine Sammlung seiner Kolumnen, die er unter anderem im Tagesanzeiger seit 1975 veröffentlicht hat. Beat Mazenauer hat sie in diesem Band versammelt – und einige erzählerische Erkundungen aus dieser Zeit dazugestellt. Weiterlesen

Gedankensplitter zum Aschermittwoch

4E36BFAB-4207-4C41-B714-6C3F51EF2612_1_201_aAschermittwoch also.

40 Tage bis Ostern.

Die Vierzig ist magisch lese ich.

Fasten. Fastenzeit. Verzicht.

Etwas weglassen oder etwas anders machen oder etwas hinzunehmen, etwas Neues wagen, den Blickwinkel verändern.

Keine Schoko? Kein Alkohol? Kein Fleisch?
Keine Zigaretten?

Dafür: Vegan? Low-carb? Veggie? Tees oder Fruchtsäfte? Spaziergänge?

Mal nicht reisen im März? Hier bleiben und schauen was passiert?

Neugierig sein und bleiben.

Ich räume auf und miste meinen Büroschrank aus und staune über mich und meine Zeit als Coach in Frankfurt. Was ich alles auf die Beine gestellt habe! Weiterlesen

Schreib über Sucht. 2. Teil

leben-schreiben-atmen-9783257070699Mir ist noch ein Thema zur Sucht eingefallen. Ich finde es ziemlich blöd an mir, dass ich manchmal der Fernsehseriensucht verfalle. Ich mag wirklich gute Krimis oder Thriller. Richtig gute kommen öfters aus Schweden und sind mehrteilig. Ich mag aber auch die aktuellen Folgen von „Bad Banks“. In FRANKFURT gedreht!! Wenn ich mich recht erinnere, hat mir jemand erzählt (oder ich hab es gelesen), wie schwierig es war, das Appartement zu finden bzw. zu nutzen, in dem die Hauptdarstellerin Jana wohnt. Was eine coole Wohnung!

Zunächst schimpfte ich so vor mich hin im Beisein meines Mannes. „Wir müssen was anderes machen abends als Serien gucken“. Ein bisschen wollte ich ihm in die Schuhe schieben, dass wir Serien gucken. Er versteht mein Anliegen. Klar könnten wir tanzen oder essen gehen … Weiterlesen

Morgenseiten werden auch mal Abendseiten

Der Schnee in Oberstaufen war ein Geschenk!
So sehe ich das.
Ein Geschenk dieser knirschende Neuschnee, den ich vermisste und es nicht wusste.
Die ersten Wochen im Januar war hier oben schönstes sonniges Wetter.
Mit mir kam der Neuschnee.
Ist doch schee!

Morgenseiten beim Frühstück.
Es war herrlich.
Ich war mit wenigen Gästen allein im Raum.
Ich genoss die Stille.
Schönster Platz im Raum: fast ein kleines Séparée nur für mich. Weiterlesen

Tage wie diese. Grelle Sonne. Schnee. Nebel.

Regelmäßig donnerstags will ich über „einen Tag wie diesen“ schreiben. Es wird auch mal Freitag werden, so wie heute, wenn ich donnerstags keine Zeit hatte mich an den Laptop zu setzen. Gestern hätte ich also „gestern“ gesagt … weil sich beide Tage unterschiedlicher nicht hätten zeigen können. (Vorgestern also) morgens um 7.45 Uhr saß ich schon im Zug um mit meiner Freundin in die Berge zu fahren – in die Sonne, den Schnee und den blauen Himmel. Ich war im Wintergebiet Melchsee-Frutt. Das erste Mal. Meine Anreise dauerte zwei Stunden über Luzern nach Stans.

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Was ein herrlicher Tag! Diese Energie hier oben ist unglaublich! Meine Freundin und ich haben den Tag sehr genossen. Über zehn Kilometer sind wir einen Winterwanderweg gestapft. Das war ganz schön anstrengend. Der Schnee war weich. Ich dachte öfters: „Jetzt wirst du alt“. Ich war ganz schön aus der Puste! Wir waren nicht allein hier oben. Wir trafen auf andere Spaziergänger, Schneeschuhwanderer, Weiterlesen