Eine andere Zeitrechnung beginnt

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zeitlos. natürlich gewachsen.

Heute war Winston-Tag.
Winston ist der Labrador mit dem ich freitags raus gehe.
Der Familienhund einer Freundin

Ab heute zähle ich die Tage anders.
Mich interessiert wieviele Tage bis zur Grenzöffnung verbleiben.
Das Datum, das ich jetzt ersehne:
Von heute an noch 32 Tage. Dann ist Montag, 15. Juni.

Die Grenzen aus der Schweiz nach Deutschland und Österreich werden ohne Kontrollen geöffnet und ich muss dann auch nicht in Heimquarantäne.

Ich hoffe auf eine flache Infektionskurve, damit dies wahr wird.

Ich glaube daran, dass Atemschutzmasken wirken, wenn sie alle tragen.
Die Idee: ich schütze nicht mich sondern die anderen, die in meine Nähe kommen.
Nicht umsonst tragen in Asien alle eine Maske.
Es gehört zu ihrem Alltag dazu.

Seit langem war ich das erste Mal wieder in Zürich unterwegs.
Atemschutzmaske wird in der Schweiz nur empfohlen,
wenn man mit Zug, Bus oder Tram fährt.
Ich staune, wer alles keine Atemschutzmaske trägt.
Als gäbe es keinen Virus. 
Bei uns ist es kalt und regnerisch.
Ich sehe, dass es in Frankfurt heut schön sonnig war mit blauem Himmel.
Davon können wir hier am See nur träumen.
Aber ich will mich nicht beklagen: was hatten wir einen schönen warmen April!

Die Tage fliegen dahin.
Ich kann den Moment manchmal festhalten.
Dann schnauf ich tief ein und aus.
Freue mich an dem satten frischen Grün in der Natur.
Weiterhin gehe ich täglich meine Runde drehen.
Ich koche, kaufe ein, pflege den Garten, übertreibe es nicht mit Hausarbeit.

Unter der Maske schwitze ich.
Meine Nase bedecke ich fest, damit die Brillengläser nicht beschlagen.
Klappt nicht immer gut.
Ich komme den Menschen manchmal unbedacht nah und kassiere böse Blicke.
Tut mir leid, wollt ich nicht.

Und dann wird Montag, der 15. Juni sein.
Wo fahre ich zuerst hin? Wen will ich zuerst besuchen?
Darf ich zu meiner Mutter ins Wohnen Plus?
Darf ich mit ihr zum Lieblingsitaliener essen gehen?
Setzen wir uns raus auf die Bank mit zwei Meter Distanz zwischen uns?
Egal. Es wird gut sein.
Wir skypen jeden Tag.

Eine andere Zeitrechnung in meinem Leben:
Seit 21. März bin ich RINGANA Frischepartnerin.
Es ist lustig in diesem Netzwerk zu sein. Ich fühle mich lebendig und mitten drin.
Ich kommuniziere, netzwerke, bilde mich weiter, werde unterstützt, unterstütze andere,
informiere und und und … es passieren Dinge im Kontakt mit anderen, die sind einfach wunderschön und so überraschend.

Ich fühle mich so leicht wie der Maiwind 😉 und stolperte eben über diesen Spruch von Pippi Langstrumpf.

Das habe ich vorher noch nie gemacht,
deswegen bin ich völlig sicher,
dass ich es schaffe.

 

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