Gedankensplitter zum Aschermittwoch

4E36BFAB-4207-4C41-B714-6C3F51EF2612_1_201_aAschermittwoch also.

40 Tage bis Ostern.

Die Vierzig ist magisch lese ich.

Fasten. Fastenzeit. Verzicht.

Etwas weglassen oder etwas anders machen oder etwas hinzunehmen, etwas Neues wagen, den Blickwinkel verändern.

Keine Schoko? Kein Alkohol? Kein Fleisch?
Keine Zigaretten?

Dafür: Vegan? Low-carb? Veggie? Tees oder Fruchtsäfte? Spaziergänge?

Mal nicht reisen im März? Hier bleiben und schauen was passiert?

Neugierig sein und bleiben.

Ich räume auf und miste meinen Büroschrank aus und staune über mich und meine Zeit als Coach in Frankfurt. Was ich alles auf die Beine gestellt habe! Lebenstempo-Coaching. Genius-Impulseabende. Klüngelabende. Afterwork-Impulseabende. Bin stolz drauf. Auf meine Erfahrungen will ich nicht verzichten. Mit 60plus andere Farben ins Logo nehmen. Dachte ich.

Grün. Blau. Freiheit. Ich muss nix mehr. Einfach nur Sein.

Abends eine Stunde im Buch lesen.

Auf Nachrichten verzichten?

Sich vom TV berieseln lassen ist schon auch eine Sucht, oder? Doris Dörrie fordert uns auf über Sucht zu schreiben, über das was wir gar nicht lassen können, worauf wir nicht verzichten wollen. Da hatte ich die Fastenzeit schon im Blick.

Abends eine Stunde im Buch lesen und vielleicht manchmal auf die Nachrichten verzichten.

Aschermittwoch also.

40 Tage Zeit um etwas anders zu machen.

9 Gedanken zu „Gedankensplitter zum Aschermittwoch

  1. Danke für diesen Beitrag. Er gefällt mir gut, weil für mich Fastenzeit nicht ausschließlich Verzicht heißt – oder, vielleicht genauer, auch aus Routinen ausbrechen und etwas anders tun, ist ja letztlich auch irgendwie Verzicht.
    Herzliche Grüße und eine spannende Fastenzeit
    Judith

    Gefällt 3 Personen

  2. Verzichten möchte ich nur bedingt, aber anders – vielleicht etwas ungewöhnlich, fernab der normalen Gewohnheiten – das klingt doch spannend. Vielleicht wird das auch nach der Fastenzeit etwas Wertvolles.

    Liebe Grüße
    Anna-Lena

    Gefällt 2 Personen

  3. Diesen Lebensrückblick finde ich sehr interessant. Das darf doch nicht alles in der Schublade verschwinden? Aufräumen, ja das ist der Anließ, daß ich nun seit knapp 1 Jahr im Internet bin. Das könnte nun meine neue „Sucht“ geworden sein. Aber ich sage doch lieber : Freude! Doch wäre die Freude noch größer, wenn ich wüßte, ob alle mich auch finden können: bei Reader bei WordPress. Es ist jedenfalls für mich ein Neuanfang, also,auch ein Wechsel meiner bisherigen Gewohnheiten. Alles Gute! Ich finde es schön, dies hier zu lesen. Es gibt so viele gute Ansätze. Und eigentlich arbeitet jeder auf seinem Gebiet für ein größeres Ganzes. Dies „Ganze“ wie ein Ideal vor uns aufleuchten zu sehen, das gibt uns Schwung und macht Freude.

    Gefällt 1 Person

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