Buchtipp: Dort von Niko Stolberg

Dort-Front-CoverAuf den ersten Roman von Niko Stoifberg wurde ich in der Tageszeitung „Am Anfang war der Tod“ aufmerksam. Im Züritipp las ich dann einen Veranstaltungstipp: Buchvernissage und Lesung mit dem Autor in meiner Lieblingslocation KOSMOS. Da war ich nicht aber ich bestellte das Buch in meiner Leihbücherei als Neuanschaffung.

Das Buch habe ich zügig durchgelesen und war über den Schluss erstaunt. Es hatte etwas Mystisches und Surreales. Gerade letzteres zieht sich durch den Roman. Am Anfang passiert also gleich ein Mord. Sebi die Hauptfigur im Roman, schubst ein Kind in den See … um das Glück zu finden. Auf jeden Fall um Lydias Aufmerksamkeit zu suchen.

Interessant finde ich dass der Autor im Laufe der Geschichte Menschenfiguren vorstellt, vor denen man erstmal erschreckt. Diesen Menschen gibt der Autor übrigens einen Namen, eine Art Spezies wird definiert mit Gruppennamen. Sehr interessant betitelt – da muss man ja erstmal drauf kommen. Und damit fängt dann auch eine spannende gruselige Geschichte an. Hier dachte ich: Jetzt hör ich auf, das kann ich zumindest nachts nicht lesen. Das verfolgt mich. Aber ich habe weitergelesen auch nachts. Ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht und wie sich die Fäden zusammenknüpfen.

Langweilig war mal eine Konversation zwischen einem dieser Figuren und Sebi, dem Ich-Erzähler. Es war ein Gemisch aus Englisch und Deutsch. Für meinen Geschmack etwas zu lang. Hier besteht meiner Meinung nach die Gefahr als Leser*in auszusteigen.

Happy-End? Ja vielleicht mit einem großen Fragezeichen.

Hier gibt es zu Buch und Autor mehr Infos.

 

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