Meisenheims Altstadt: kuschelig eng

Letzte Woche habe ich in Meisenheim übernachtet. Ein nettes Dorf mitten in der Pampa von Rheinland-Pfalz mit einer hübschen Altstadt. Mein Hotel war mittendrin. Links vom Haus eine Gasse, rechts davon auch. Ein schmaler Dorfbach plätscherte mittig durch die Straße. Man grüßt sich „uff de Stroß“. Moije … oder so ähnlich. Auf jeden Fall heimischer Dialekt.

Ins Tagebuch geschrieben dort:

In Meisenheim stehen die Häuser eng aneinander. Nachts im anderen Haus gegenüber wird der Staubsauger angeworfen, dass es mich aus dem Bett wirft. Hört sich an wie ein Laubstaubsauger. Es dröhnt minutenlang.

Ein Hotelgast, der vorm Hotel unter meinem Zimmer raucht und telefoniert – so gegen 23 Uhr – spricht ins Handy: „Ein Flugticket muss man sich nicht unbedingt buchen für dieses Kaff Meisenheim“.

Unfreiwillig lausche ich frühmorgens einem Gespräch, das im gegenüberliegenden Haus geführt wird, das Fenster sperrangelweit geöffnet. Was kann MANN bloß in der Früh um halb sechs schon alles „ver“zählen, frage ich mich. Ich drücke meine Ohrstöpsel tiefer in die Ohren und versuche weiterzuschlafen.

Tja. Meisenheim muss man mögen und Gott sei Dank sind die Geschmäcker verschieden.

Über das schöne Hotel Meisenheimer Hof schreibe ich ggfs. noch im Pausenorte-Blog. Und hier kannst Du über Meisenheim nachlesen.

 

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