Ich bin im Vor-ruhe-stand

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Foto: von Bianca auf Zypern fotografiert

Seit einiger Zeit antworte ich, wenn ich gefragt werde: „Und was tust Du so?“

Ich bin im Vorruhestand.

Yes!
Was heißt eigentlich „im Vorruhestand sein“?
Vor-Ruhe-Stand?
Ruhen?
Stehen?
Stillstand?
Vor der Rente.
Also, bei Google finde ich das.
Mein halbes Leben war ich fest angestellt.
Das andere halbe Leben selbständig.
Der Begriff Vorruhestand ist also für mich „sinnvoll anwendbar“.
Auch interessant, welch anderen Lesestoff ich entdecke:
Von „Schlupfloch“, bis „Fluch“ und „es lohnt sich“ schreiben FAZ, DIE ZEIT oder FOCUS.

Ich bin im Vorruhestand.
Ich arbeite nicht mehr.
Ich blogge nur noch und führe einen Haushalt.
Ich kann mich jetzt um das kümmern, was in meinem Leben zu kurz kam.
Seitdem ich 14 bin arbeite ich: Dienstleisterin durch und durch.
Der Gast war immer König.
Also pi mal Daumen 44 Jahre gearbeitet.

Mir als Selbständige den Vorruhestand leisten.
Ein Geschäft aufgeben.
Die letzten Rechnungen schreiben.
DIe Tür abschließen.
Domains still legen.

Sich aufs Wesentliche konzentrieren.
Was kam zu kurz?

„Noch einmal ist alles offen“, schreibt Coenen-Marx in ihrem Buch.
Oder auch: „Gott schickt nicht in Rente“.

Ich fühle mich wie ein Drachen im Wind über dem Meer.

3 Gedanken zu „Ich bin im Vor-ruhe-stand

  1. Pingback: Die nachberufliche Phase: wie zwischen den Jahren | Wesentlich werden

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