Ankommen im Herbst #1

IMG_6662Müde heimgekommen vom langen Reisetag.
Über sieben Stunden durchgeschlafen. Tief und fest.
Das eigene Bett schön und kuschelig.

Heimkommen:
den morgendlichen Milchkaffee und das Müsli genießen.
Den samstäglichen Bauernmarkt besuchen
die Bio-Bauern begrüssen
ich freue mich über Kürbis, Rüben, Sauerkraut,
Topinambur und Kurkuma.
Sogar Ingwer gibt’s aus heimischer Erde: sieht so anders aus.

Bei Karin und Werner die Bio-Eier und das Brot besorgt.
Lange nicht da gewesen.

Am Käsestand lockt leckerer Parmiggiano.
Zwei Birnen lachen mich gegenüber an und wollen von mir mitgenommen werden.

Schön wieder hier zu sein.

Schnell noch beim Claro und im Bühl-Laden den Kopf reinstrecken.
Ach, die Rustico-Gipfeli nicht vergessen aus der Bäckerei.

Im kleinen Park eine Runde drehen.
5 Minuten mit der S13 den Berg hochfahren.
Mein Hackenporsche rollt den Berg wieder hinunter.

Herbstliches Lauch auf der Straße, an meinen Schuhen …
von der Terrasse zusammengekehrt in der Grünen Tonne.

Ich denke an die warmen Sonnenstrahlen der letzten Wochen …
fühle die frische kühle Luft an meiner Haut, atme tief ein und aus.
Ich habe eine lange wärmende Hose und dicken Pullover an.
Ein Schal wärmt meinen Hals. Die dicke Jacke musste her.

Die Welt ist nun herbstlich-nass. Es schimmert immer noch grün, gelb und rot.
Das Grau mit seinen kahlen Ästen hat sich noch nicht ganz durchgesetzt.

Den Augen fehlt das Blau von Meer und Himmel und Pool.
Endlich mal wieder Walken mit den Stöcken.
Im Wald wurde ein Fuchs aufgescheucht.
Schnell war er weg.

Heute ist der 11.11.
Faschingsbeginn, St. Martin
und Räbenchilbi hier im Ort.

Wesentlich werden heißt für mich schon seit längerer Zeit:
Morgenseiten schreiben … und seit der schönen Schreibreise das Exzerpt daraus formulieren. Den Untertitel meines Blogs werde ich nun entsprechend ändern.

 

2 Gedanken zu „Ankommen im Herbst #1

    • Morgän, liebe Elke,
      Über Heimat hab ich viel nachgedacht und in meinem Leben schon viel darüber geheult weil ich sie vermisse, nicht kannte …. whatsoever.
      In der Schweiz mich heimatlich fühlen ist echt ein gutes Zeichen :-).

      Deine Einladung nehm ich gern an … es wird evtl. etwas dauern … ich guck mal in deinen Blog.
      Schönen Sonntag.
      Petra

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