Die Liebe im „Das Magazin“ von Elke Heidenreich

ma1718_fro_1_web„Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen“ 1. Korinther 13, Vers 13).

Das Magazin ist die Wochenendbeilage des Tagesanzeigers am Samstag.

10 Frauen schreiben über die Dinge des Lebens. Auf dem Cover sieht man Hazel Brugger, bekannte Schweizer Künstlerin und Kolumnistin. Was soll uns ihr Gesichtsausdruck auf dem Cover sagen?

Die Geschichte von Elke Heidenreich habe ich zuerst gelesen.

Elke Heidenreich hat einige Verse aus Liebesgedichten aufgeschrieben, die ich hier vorstelle. Sie klärt uns auf über die Liebe, dass die Leidenschaft bald vergeht, wenn man zu viel erwartet ….deshalb sei Schubert zitiert: „Die Liebe liebt das Wandern, Gott hat sie so gemacht – vom einen zu dem anderen“.

Teil der Liebe ist für Elke Heidenreich: „suchen, sehnen, hingehen, mutig sein, sich darauf einlassen, auf der anderen Seite dann im Dunkeln stehen – nichts bereuen, aber die Traurigkeit bleibt, die Einsamkeit bleibt.“

Goethe: „Ich ging, du standst und sahst zur Erden,/Und sahst mir nach mit nassem Blick:/Und doch, welch Glück, geliebt zu werden“/Und lieben, Götter, welch ein Glück!“

Mörike weiss: „Die Liebe, sagt man, steht am Pfahl gebunden,/geht endlich arm, zerrüttet, unbeschuht;/dies edle Haupt hat nicht mehr, wo es ruht..“IMG_4091-1

Rilke dichtet: „immer wieder, ob wir der Liebe Landschaft auch kennen/ und den kleinen Kirchhof mit seinen klagenden Namen / und die furchtbar verschweigende Schlucht, in welcher die anderen / enden: immer wieder gehen wir zu zweien hinaus / unter die alten Bäume, lagern uns immer wieder / zwischen die Blumen, gegenüber dem Himmel“.

und zuguterletzt (es sind noch einige andere schöne Liebesverse zu lesen) von Robert Walser: „Liebe ist ein zu schönes Wort, als dass ichs leichtsinnig in den Mund nähme; ich möchte, was es bedeutet, lieber nur empfinden …“

Elke Heidenreich beendet ihren schönen Artikel so: „… die Liebe bleibt, arm, zerrüttet, unbeschuht. Macht nichts. Hauptsache, man hat sie gründlich kennen gelernt, gelebt, man hat sich satt geliebt“.

Bei all dem, als ich es las und jetzt schrieb, hab ich an die wunderbare Schreiberin 2017_19-17_1_einsChristiane in Hamburg gedacht, die wöchentlich mit 3 Worten kleine Geschichten schreibt und dazu einlädt, es ihr nachzumachen: meine Wörter, die ich ihr hiermit fürs nächste Mal vorschlage:

Liebe * Grabstein * unbeschuht …. und ich schreibe dann mit.

Holldrijo. Liebt Euch satt! Ich würde es wie die wunderbare Elke Heidenreich sagen: „Einzelne Lieben funkeln wie kostbare Perlen, und ich trage unsichtbar um meinen Hals die wunderbarste Perlenkette, aufgefädelt aus dem, was war“. Sie hat mit 15 das erste Mal geliebt und geküsst. Einen Musiker …

ich war 13 beim ersten Kuss … und Du wie alt warst Du?

(zu den anderen Frauen im Das Magazin komme ich peu à peu).

2 Gedanken zu „Die Liebe im „Das Magazin“ von Elke Heidenreich

  1. Liebe Petra, danke fürs Verlinken und für die Wortspende! Leider kann ich deine Worte nicht so einfach für die nächste Woche nehmen, da existiert eine Liste, die ein paar Wochen umfasst und verfolgt werden will. Soll ich deine wunderschönen Worte einfach ans Ende dieser Liste setzen, oder soll ich nochmals bei dir anklopfen, wenn ich wieder neue Wortspender/-innen suche – weil vielleicht würdest du ja dann ganz andere Worte auswählen wollen?
    Und danke für den Link! Über Elke Heidenreich bin ich auf die Webseite des Magazins gegangen und habe gerade begeistert einen Text von Federica de Cesco entdeckt, zu deren Fans ich gehörte und vielleicht ja immer noch gehöre …
    Liebe Grüße
    Christiane

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