Klimafasten 1. Woche. Anders kochen.

csm_klimafasten2017_postkarte_3c668719edDiese Woche will ich mit Euch über diese erste Woche laut denken. Anders kochen sollen wir. Achtsamer sein für das was wir einkaufen und essen.

Lies mal.

  • Zeit nehmen zum selber kochen und genießen, dazu auch Freunde einladen oder in der Gemeinde eine Reste-Kochaktion organisieren.
  • den Lebensmitteln auf den Grund gehen. Erfahren Sie, woher die Lebensmittel kommen, z.B. der Fisch, der Honig, die Mohrrübe und welche Geschichte in ihnen steckt.
  • sich informieren über die Aktion „Mitnehmen statt wegwerfen! Für eine neue Restaurantkultur“. www.zugutfuerdietonne.de
  • sich über den Nachhaltigen Warenkorb informieren und als App nutzen.
    www.nachhaltiger-warenkorb.de
  • in das Büro oder zum Ausflug nur selbst zubereitete Snacks mitnehmen.
  • mit Kindern Kräuter in einen Topf aussäen.
  • einen Umweg zum Bio- oder Weltladen gehen und dort einkaufen.

Was davon spricht dich an? Was willst Du ausprobieren?

Ich tue vieles von dem was hier steht schon. Nur ein Beispiel: wenn ich frischen Fisch oder tiefgekühlte Krabben einkaufe: Mein Mann ist immer sehr verblüfft was da alles auf der Verpackung steht und worauf ich achte, was ich kaufe und was nicht. Oder Honig auch mit dem Gütesiegel „Bio“: sehr interessant von wo auf der Welt dieser Honig in unseren Laden gekommen ist.

Ich werde mal in diese App klicken mit dem „nachhaltigen Warenkorb“. Meinem Mann habe ich angeboten: Stullen mit Liebe zuzubereiten, die er dann im Office bzw. im Bistro verspeist. Abends koche ich für uns … sonst koche ich nämlich mittags für mich allein. Immer wieder dachte ich mal an einen Mittagstisch für die Nachbar*innen oder die Selbständigen in Richterswil. Ich lass mal im Kopf „schwappen“.

Und Du so? Ich schmeiß das Blogstöckchen.

3 Gedanken zu „Klimafasten 1. Woche. Anders kochen.

  1. Liebe Petra Schuseil,
    bei diesem Beitrag kommt mir wieder eine Studie in den Sinn, nach der jede Person, pro Jahr ca. 80kg Lebensmittel in den Müll wirft. Ich kann das so gar nicht nachvollziehen, denn wenn ich entsprechend meines Bedarfes einkaufe, dann verbrauche ich die Nahrungsmittel auch zeitnah. Zu schauen, woher die einzelnen Produkte kommen und mit welchen Inhalts- oder Zusatzstoffen sie versehen sind, ist auch immer wieder interessant, aber auch erschreckend. Deshalb kaufe ich schon seit längerer Zeit gerne direkt auf dem Bauernhof bzw. im Hofladen ein. Eier und Gemüse frisch von glücklichen Hühnern und vom Feld. Kürzlich bekam ich verschiedene Honigsorten von einem Imker aus dem Umland geschenkt. Es ist also durchaus möglich sich mit einheimischen und wenig belasteten Lebensmitteln zu versorgen, mit denen sich leckere Gerichte zaubern lassen.

    An dieser Stelle das Thema „Anders kochen“ erneut anzustoßen finde ich sehr schön. Es kann gar nicht oft genug darüber gesprochen werden, denn die Müllquote im Bereich Nahrungsmittel ist einfach „ungesund“.

    Mit herzlichen Grüßen Heike Barz-Lenz

    Gefällt 1 Person

    • Hallo liebe Heike Barz-Lenz,
      ja Mensch, dieses Wegwerfen von Lebensmitteln ist ja noch mal eine große Baustelle und Projekt.
      Mir fällt dazu ein, dass ich mal in der SonntagsFAZ las, dass jemand sämtliche Schalen von Karotten oder Kartoffeln auch noch verarbeitete … beispielsweise als Chips.

      Schön von Ihnen zu lesen … 🙂 … so ein Honig vom Inker um die Ecke, das ist klasse.
      Herzlicher Gruß. Petra

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