Ausstellung Geschlechterkampf im Frankfurter Städel

Als ich in Frankfurt ankam begegneten mir auf meinem Weg Plakate zur Ausstellung „Geschlechterkampf“ im Städel. Ich buchte mir ein Ticket für die Ausstellung mit Führung für 13 Uhr.

geschlechterkampf_staedel_10Eine gute Stunde wurden wir über zwei Etagen geführt und informiert über die Exponate aus einer Zeitspanne von 100 Jahren, ca. 1850 – 1950. Also relativ junge Kunst.

Links die mordlüstige Kindfrau ist das Titelbild zur Ausstellung. „Sie“ von Gustav Adolf Mossa: Sie sitzt auf toten nackten Männern, die sie entweder mit dem Dolch, einer Pistole oder der Giftkapsel ermordet hat. Sie trägt die Mordinstrumente um den Hals. Aus ihrem Schoß schaut eine schwarze Katze, ein früheres Symbol für „die gefährliche Frau, das Böse in ihr“.

Dieses Gemälde fällt sozusagen „aus der Kunst“. Die Figur zeigt keine Göttin oder andere bekannte Person aus der Geschichte. Sie ist eine erfundene Figur des Künstlers, der damit seinen eigenen Kunstweg geht und ihn ausdrückt. Dieses Unschuldige einerseits, und die Drallheit des Körpers irritieren und interessieren gleichzeitig.

Es gibt ein Digitorial um sich auf die Ausstellung und auch auf dieses Exponat vorzubereiten.

Noch bis 19. März.

 

Ein Gedanke zu „Ausstellung Geschlechterkampf im Frankfurter Städel

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s