Vor dem Winter

Freund*innen
in Zypern
genießen Sonne Meer
Ich bleibe mal zuhause
freue mich mit 💚🐬

Wesentlich werden

die Liegestühle Bye bye bis zum nächsten Jahr 🙂

… letzten Samstag in Zypern geschrieben … die letzte Schreibaufgabe mit dem Titel: Vor dem Winter … mit der Frage: Wie war es? Was nimmst Du mit und packst du ein?

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Vor dem Winter
den Sommer verlängert.
Nun kann ganz behende
der Winter eingeläutet werden.
Dazwischen aber noch acht Wochen Herbst.
Wie ein Eichhörnchen flink sammle ich selbst
alles gut in meinen Rucksack ein:

0eb6d102-956c-4ca4-8897-05e775beab73.jpegHeiße Tage im See
Und noch mehr heiße Tage am Stück
die kein Ende nehmen wollten.
Rote Himbeeren, bunte Eiskugeln und
süße Weintrauben genascht
die von den heimischen Weinreben.

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Heike: bergmutig sozusagen

Heike ist wie ich auf dem Weg immer wesentlicher zu werden und Prioritäten zu setzen … hier ein kleines Prosastück von ihr.

Totenhemd-Blog

von Heike geknipst

Als ich Heikes Foto sah, sagte ich zu ihr, das muss eine Postkarte werden. Erst als sie erklärte, da hängt ein Spinnennetz mit Regentropfen, erklärte sich diese prickelnde Aufnahme von selbst. Wir haben Heike mit unserer Blogaktion inspiriert mitzuschreiben, deshalb einfach mal so zwischendurch – wie ein Regentropfen in unsere Textreihe eingefädelt.

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(von Heike) Prolog: Mit Leidenschaft blicke ich über den Tellerrand, um zu lernen. Seitdem mein Professor für Politische Theorie, Ullrich Druwe [nur wegen ihm interessierte ich mich für sein Fachgebiet; er war es auch, der mich mein Faible für Neurobiologie erkennen ließ] uns Studenten vor gut 30 Jahren aufmerksam machte, was sich aus Kinofilmen und Romanen über Politik lernen lässt. Ein Aha-Erlebnis. Mauerfall für horizonterweiternde Ausflüge in fremde Themengebiete. Meine Bloggerfreundin Petra hat zu einer November-Aktion im Totenhemd-Blog eingeladen. Heute geht’s in die Poesie.

Hier lest Ihr in Heikes Blog weiter.

Heike und ich…

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Franke, Bähnk, Raatz: Geschenkte Zeit

Guten Morgen an diesem Sonntag,
geschenkte Zeit! So manche Freundin hätte gern mehr Zeit. Ich bin zufrieden mit meiner.

Diesen individuell zu gestaltenden Kalender habe ich gerade auf dem Blog von Belana, Pilgerin zwischen den Wegen, entdeckt. Den schaue ich mir gleich mal näher an … ich benutze seit 2 Jahren den Kalender von KLARHEIT, der mir sehr gut gefällt.

Wie Ihr seht hatte ich eine lange Sommerpause … dies ist der Auftakt für weitere Posts und Artikel für den Endspurt des Jahres. Endspurt? 😉

Pilgerin Belana Hermine

Geschenkte Zeit – Ein spirituelles Tagebuch

  • Heike Franke, Wiebke Bähnk, Georg Raatz
  • Gütersloher Verlagshaus, 23. Mai 2022
  • Gebundene Ausgabe, 384 Seiten
  • 18,00 € (D), 18,50 € (A)
  • ISBN 978-3-579-07471-9

Inhalt

Auf sechs Seiten am Anfang des Buches wird der Zweck dieses Tagebuchs erläutert. Es wird der mögliche Umgang damit erklärt, wie man sich ein Ritual schaffen kann, um regelmäßig mit dem Buch zu arbeiten und wie man sich – trotz des nicht fixen Kalendariums – Sonn- und Feiertage markieren kann (dazu gibt es zwei Blätter mit Stickern, die in einer Tasche im hinteren Buchdeckel stecken).

Hauptteil des Buches sind natürlich die Tagebuchseiten. Ich habe sie nicht gezählt, aber es sollen 365 sein, also ausreichend für ein Jahr. Für jeden Tag gibt es eine Seite mit den immer gleichen sieben Fragen. Zuerst stehen die drei Fragen für den Morgen. Es folgen ein Spruch für den Tag sowie die vier Fragen für…

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Gestern im Jazz im Palmengarten

Endlich … nach Corona … zum 64. Mal fand Jazz im Palmengarten statt. Von denjenigen, die immer dabei sind, sehnsüchtig erwartet. Ich war schon lange nicht mehr dabei und war gespannt auf die „Oldies“, die mit mir älter geworden sind. Und ja, sie waren wohl fast alle wieder da. Ich sah Fältchen und graue Haare, Männer mit Haarband, wenig jüngere Leute. Natürlich wurde wieder gepicknickt. Es waren aber in alt bekannter Tradition der Äppelwoi- und Bratworscht-Stand offen.

Den Auftakt machte das Thärichens Tentett mit dem neuen Album „No Half Measures, u.a. mit einem Sänger, der mir gut gefallen hat. Schlank. Lange Arme, schmale Hände, das schwarze Shirt etwas zu kurz an den Armen … ein bissel Comedian :-). „Was Thärichen damit meint, wird am besten im Arrangement von „Paperback Writer“ klar, bei dem aus dem Intro des Beatles-Originals ein eigener wiederkehrender Teil wird“.

Wir hörten außerdem ein Stück, das in den Totenhemd-Blog gehört: Ich hab dir heut ein Grab gekauft. Ganz schön toll und morbide.

Ein Elfchen ist eben entstanden.

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Im Süden – Bilder eines guten Jahres. Von Lutz Prauser

Lutz hat mir sein neuestes Fotobuch geschenkt: Im Süden – Bilder eines guten Jahres. Ich hatte in seinem Blog darüber gelesen und wollte rebloggen von da. Nun reblogge ich vom Totenhemd-Blog, wo er regelmäßig als Autor mitschreibt.
Momentaufnahmen der Schönheit sehen wir in seinem Buch. Viel zu oft gehen wir an schönen Dingen vorbei ohne sie wirklich wahrzunehmen. Aber wenn wir mit allen Sinnen das Schöne in uns aufnehmen oder fotografieren, dann erfüllt uns das. Lutz ist das mit seinen Fotos sehr gelungen.

Totenhemd-Blog

Zugegeben – es fällt mir ein wenig schwer, Werbung in eigener Sache zu machen, ist diese doch zumeist gekoppelt mit viel Lob über sich selbst und Eigenlob hat bekanntlich einen etwas herben Geruch. Andererseits gehört Trommeln nun mal zum Geschäft, und wer viel Geld in ein (semi)professionelles und kommerzielles Projekt steckt, möchte natürlich am Ende des Tages nicht auf allen Kosten sitzen bleiben. Darum erlaube ich mir mit Petras Zustimmung ein wenig Werbung in eigener Sache.
Nicht für mich, aber für mein jüngstes Projekt: Das Buch Im Süden – Bilder eines guten Jahres.

Stammleser*innen wissen, dass ich oft und gerne mit der Kamera unterwegs bin, gern und viel fotografiere, das eine oder andere vorzeigbare Bild sammelt sich so auf meiner Festplatte. Eigentlich zu schade, um es dort als Datei sein Dasein fristen zu lassen und hochmotiviert durch Reaktionen in den sozialen Medien auf diverse Fotos ist daraus die Idee entstanden…

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Der Versuch: See u in another life

Christiane hat zu ihrer letzten abc.etüde vor der Sommerpause eingeladen mit Wörtern gespendet von onlybatscanhang.

„See u in another life“, verabschiedete sich Harald von Juliane, die am Hafenquai zurückblieb. Er stieg die Steinstufen hinunter ins Wasser. Der 72-jährige trug seine blau gepunktete Badehose und kraulte Richtung offenes Meer. Es war stürmisch und ungemütlich draußen. Das Meer hatte etwa 14 Grad. Sie dachte wehmütig an ihren gestrigen Abend im Hotel bei „duck breast“ als Vorspeise und „catch of the day“ als Hauptgang. Der Seeteufel war auf den Punkt gegart, dazu wurden Brokkoli und Kartoffeln serviert. Harald hatte ihr gesagt, es würde ihr letzter Abend und Liebesnacht werden.

Er wolle nicht mehr leben, sagte er ernst. Er würde einfach aufs offene Meer hinaus schwimmen. „Juliane, der Lungenarzt gibt mir ein halbes Jahr. Ich will nicht leiden, auch wenn ich in den letzten Wochen gut betreut würde. Ich habe Angst. Außerdem glaube ich an die Wiedergeburt. Ich werde bei Gott antanzen und ihm über mein bewegtes Leben erzählen. Wenn ich Glück habe, komme ich in den Himmel als Koch. Ich werde dir dann ein Zeichen senden“.

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Fotoeindrücke aus Cornwall

Ich war während der ersten heißen Hitzetage vorletztes Wochenende in Cornwall und hab gefroren. Es war luftig-frisch und regnerisch. Während der letzten Woche wurde das Wetter dann immer schöner und wärmer.

Von der Schreib- und Genussreise mit Peter Ackermann bin ich zurück, organisiert von Baumeler Reisen. Es war eine bunte Woche mit Ausflügen, schönem Essen, Schreibeinheiten, englischer tea time mit scones, einer Küstenwanderung und auch freier Zeit.

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Short storys schreiben in Cornwall. Heute am 18. Juni gehts los

Peter Ackermann wird die Schreibreise in Cornwall, nämlich ganz konkret in Lizard Point, leiten. Unser Thema: Kurzgeschichten schreiben. Es kam ein Umschlag mit Fragen zu meinen Erwartungen und was ich gerne schreibe oder lese. Der Text auf dem Umschlag groß geschrieben, „Schliesse die Augen …“ klingt doch schon mal sehr vielversprechend.

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Die Bewerbung

Schreibeinladung abc.etüden

Christiane hat zur nächsten Schreibrunde eingeladen und wieder schöne Fotoentwürfe entwickelt. Bei Yachtclub musste ich natürlich gleich an die schönen Segelschiffe hier auf dem Zürichsee denken. Los gehts. *****

Dieser Schwimmring um den Bauch und die Hüften. Sie drehte sich in ihrem hellgelb eingerichteten Schlafzimmer vor ihrem ovalen Spiegel hin und her und gefiel sich gar nicht. Aber ihr Freund liebte ihre weichen Zonen. Er braucht was zum Anfassen, schäkert er. „Und deine Haut ist so schön weich und zart, Liebling“. Sie seufzte. Es half kein Liebesgeflüster, das sie umstimmen könnte.

Sie tippte die Nummer ihrer Freundin ins Smartphone: „Sag mal, was heißt noch mal besenrein genau?“. Ihre Freundin wusste immer alles ganz genau und diese antwortete prompt: „Susi, wie das Wort schon vorgibt, einmal die Wohnung ausfegen und danach den Schlüssel übergeben“. Zur Sicherheit las sie ihrer Freundin dann noch den Gesetzestext vor.

Susi hörte gar nicht mehr richtig zu. Ihr Blick heftete sich auf eine Anzeige in der Tageszeitung. „Suche freundliche Mitarbeiterin für die kommende Sommersaison am Zürichsee für unseren Yachtclub. Wir veranstalten regelmäßig Regatten, diese müssen perfekt organisiert werden. Wenn Sie den Kontakt zu anspruchsvollen Menschen lieben, dann sind Sie bei uns richtig. In Gedanken formulierte sie schon ihre Bewerbung und sie war überzeugt: „Da werde ich täglich schwimmen gehen und am See joggen. Endlich mal raus und die ganzen Familienverpflichtungen abspecken. Sie hatte grad die Nase voll von ihren alten Eltern, die immer nur übers Leben jammerten.

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Ein unerwarteter Vormittag auf der Au in Wädenswil

Als ich mit meinem eBike los fuhr, realisierte ich, dass die Batterie gar keinen Kontakt hatte. Sie zeigte nicht an wie schnell ich unterwegs war und das Bike zog auch nicht richtig an beim Fahren. Ich strampelte mir ganz schön einen ab bis mir die Beine weich wurden. Ich wischte über die Kontakte der Batterie, schob sie wieder auf die Halterung und nun zischte ich los mit eBike-Kraft.

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