Buchtipp: Dort von Niko Stolberg

Dort-Front-CoverAuf den ersten Roman von Niko Stoifberg wurde ich in der Tageszeitung „Am Anfang war der Tod“ aufmerksam. Im Züritipp las ich dann einen Veranstaltungstipp: Buchvernissage und Lesung mit dem Autor in meiner Lieblingslocation KOSMOS. Da war ich nicht aber ich bestellte das Buch in meiner Leihbücherei als Neuanschaffung.

Das Buch habe ich zügig durchgelesen und war über den Schluss erstaunt. Es hatte etwas Mystisches und Surreales. Gerade letzteres zieht sich durch den Roman. Am Anfang passiert also gleich ein Mord. Sebi die Hauptfigur im Roman, schubst ein Kind in den See … um das Glück zu finden. Auf jeden Fall um Lydias Aufmerksamkeit zu suchen.

Interessant finde ich dass der Autor im Laufe der Geschichte Menschenfiguren vorstellt, Weiterlesen

abc.etüden Verdreckte Fingernägel

2019_1718_2_300Ich musste an die Fingernägel einer Bekannten denken, wenn sie Kartoffeln setzte bzw. erntete. Sie waren nie wirklich richtig sauber. Also schrieb ich gleich eine zweite Etüde für Christianes Blog. Die Wortspende diesmal von Agnes.

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Ihr Hände waren rau und braun verdreckt mit Erde. Jedes Jahr um diese Zeit setzte sie Kartoffeln und freute sich schon auf den Herbst wenn sie sie ernten konnte. Leckere Kartoffeln aus dem Garten! Ihr Kreuz tat ihr weh. Was eine Schufterei jedes Jahr. Immer wieder die gleichen Arbeiten im Frühling: Mit der Grabgabel den Boden lockern. Kompost und Mulch besorgen beim Bio-Hof. Jedes Jahr fuhr sie hin mit ihren großen Säcken und füllte sie Schaufel um Schaufel. Auch das war keine leichte Arbeit. Auch hier jaulte der Rücken, wenn sie nicht aufpasste. Bauchmuskeln anspannen und richtig bücken damit die Hexe nicht reinschießt, so ermutigte sie sich Jahr für Jahr. Im Garten wurde die frische Erde dann verteilt und der Kompost kam oben drauf. Der Gartenmulch war für die anderen Beete gedacht.

Nun stand sie im Bad und sah ihre verdreckten Hände an. Weiterlesen

abc.etüden: Kartoffeln mag ich nicht

2019_1718_1_300Kartoffeln sollte sie einkaufen. Sie fühlte sich  bevormundet als ihre Mutter bestimmte: „Heut Abend gibt es Kartoffelauflauf. Basta!“. Dabei wusste sie, dass sie keine Kartoffeln mag. Ihre Mutter liebte Kartoffeln in allen erdenklichen Macharten: Kartoffelbrei, Pommes, Brat- oder Pellkartoffeln, als Gratin oder Auflauf.“

Bekanntermaßen gehören Kartoffeln zur Familie der Nachtschattengewächse. Beide hörten erst vorgestern einen Vortrag über Hildegard von Bingens Ernährungslehre. Die Referentin war super und sprach ihr aus der Seele. Kartoffeln sollte man NICHT essen. Sie gehören zu den sogenannten „Küchengiften“. Sie jubilierte innerlich, als sie das hörte und endlich Zustimmung fand. Denn sie hatte es selbst gespürt, wenn sie Kartoffeln aß, bekam ihr das gar nicht.

Auf dem Weg zum Markt flanierte sie an Schaufenstern vorbei. Sie liebte diese Straße mit ihren bunten Eindrücken. Sie sah rosafarbene High Heels, schöne Holzlaufräder für Kids, große Vogelkäfige zierten eine Caféterrasse. Ihr mieses Gefühl verflog und sie fühlte sich zunehmend leicht und ein bisschen verliebt ins Leben. Sie lachte sich selbst im Spiegel der Schaufenster an. Sie fühlte sich beobachtet. Anzügliche Blicke trafen sie von einer Gruppe Männer in blauen Anzügen, die rauchend beim Aschenbecher Weiterlesen

Schwerhörigkeit – nicht ganz Ohr?

61382D4B-340C-4798-9C01-2C570C9470D3Schwerhörig: schwer hören oder schlecht hören oder
nicht so gut hören. Nicht mehr ganz Ohr sein.

Kellner: Was möchten Sie zu Ihrem Rumpsteak trinken?
Sie: Ist das Rumpsteak ein großes Stück Fleisch? Ja, gerne mit Kartoffeln.
Der Kellner antwortet entsprechend und fragt erneut:
Was möchten Sie denn dazu trinken?
Sie: Ja, ich esse es gern medium gebraten.
Der Kellner fragt zum dritten Mal nun etwas lauter:
Was möchten Sie denn gern dazu trinken?
Und bekommt nun eine Antwort.

Unter Hörverlust (Hypakusis, auch Hypoakusis) versteht man einen teilweisen oder vollständigen Verlust des Hörvermögens. Die Ausprägung der Störung kann von leichter Schwerhörigkeit bis zur Gehörlosigkeit reichen und vielfältige Ursachen haben. Nach einer Untersuchung 2017 sind in Deutschland etwa 16 % der erwachsenen Gesamtbevölkerung (18 Jahre und älter) nach der Klassifikation der Weltgesundheitsorganisationschwerhörig. Naturgemäß steigt der Anteil Schwerhöriger mit zunehmendem Alter. (Quelle: Wikipedia)

Ich kenne mittlerweile vier Schwerhörige und erhalte öfters als Antwort:

Häää?
Wie bitte?
Waaaas?

Drauf erzähle ich ein zweites Mal, wiederhole das Gesagte.
Mal freundlich. Mal weniger freundlich.

Doch! Ich habe Verständnis. Weiterlesen

Das waren die Ostertage

fullsizeoutput_43fAm Karfreitagmorgen Chorgesang im Gottesdienst:
Kyrie und Agnus Dei gaben wir zum Besten aus der Tangomesse von Palmeri.

Hier eine Aufnahme von Agnus Dei aus der Nikolaikirche in Leipzig:

 

Karsamstagslegende von Bertolt Brecht, ein Auszug daraus:

Und in den Blüten, abendgrau verhüllt
Sang wunderleise
eine Drossel süß und mild
eine helle Weise.

Ostersamstag mal wieder auf dem Markt gewesen:
Gemüse und Eier und Zopfbrot für die Ostertage eingekauft

Danach bis abends HAUS- UND GARTENPUTZ!!!

Apéro nach dem Ostersonntaggottesdienst mit Eiertütsche.
Man tütscht zu zweit je ein gefärbtes Ei aneinander.
Das Ei dessen Schale platzt muss aufgegessen werden.
Ich hab’s trotzdem eingesteckt … gab es gestern zum Salat Nicoise.

Ostermontag also heute: Weiterlesen

Foto ABC-Projekt: P wie …

P wie Petra 😉 …

…. oder (Winter)Pause oder Plane aus Plastik.

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Egal an welchem See oder Fluss: Im Winter werden die Schiffe verhüllt mit Plastikplanen.

 

abc-2Nun sind wir also schon beim „P“ gelandet. Die Foto ABC-Idee kommt von wortman.

Foto ABC-Projekt: O wie …

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Auf Zypern habe ich vor einigen Wochen frisch gepflückte Orangen fotografiert, die in Theodoros Taverne zum Kauf angeboten wurden. Danach sind wir durch

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Orangenbaumplantagen geradelt.

Einige Tage später stand ich nahe Lefkara „in“ einem 800 Jahre alten Olivenbaum und habe von diesem Olivenöl mitgebracht.

Beides schmeckt vor Ort viel leckerer als daheim.

O wie Orangen und Olivenbaum.

Die schöne Foto-Idee kommt von wortman.

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