Freitags ein dyadisches Zwiegespräch

Wie ich schon letzte Woche ankündigte, werde ich immer wieder freitags Fragen vorstellen für ein dyadisches Zwiegespräch.

Vielleicht findest du Zeit es mit Deiner Partnerin/Deinem Partner oder Freundin auszuprobieren.

  • Sag mir, was bedeutet Dir „wesentlich“ zu SEIN?
  • Sag mir eine Situation aus deinem Leben, in der du „wesentlich“ warst.
  • Sag mir, was ist die Wirkung von „wesentlich“ sein?

Hier habe ich das dyadische Zwiegespräch vorgestellt.

Tagung der Kriegsenkel im Taunus

img_4938Heute Mittag fahre ich in den Taunus zu der Jahrestagung der Kriegsenkel. Erst seit kurzem weiß ich es sicher, dass ich ein sogenanntes Kriegsenkel bin, ein Nachkriegskind, in den boomenden Wirtschaftswunderjahren aufgewachsen.

Ich werde Ingrid Meyer-Legrand, die Autorin des Buches „Die Kraft der Kriegsenkel“ kennenlernen. Wir kennen uns schon ewig übers Netz und über Skype. Nun werden wir uns persönlich treffen. Sie wird einen Vortrag halten während der Veranstaltung.

Vor allem bin ich auch auf Frau Himmler gespannt: Großnichte Heinrich Himmlers.

Hier geht es zur Website der Kriegsenkel e.V.

Im SZ Magazin war ein interessantes Interview zu lesen mit Bettina Göring.

Volksdroge Alkohol. TV-Doku im ZDF.

Wesentlich werden heißt auch: einen klaren Kopf behalten. Und wie behält man einen klaren Kopf?

Ich habe gestern diese interessante Dokumentation gesehen im ZDF. Wenn ich aufgepasst habe, konsumiert jeder Bürger/jede Bürgerin in Deutschland durchschnittlich über 130 Liter alkoholische Getränke JÄHRLICH.

Informiere dich hier: Volksdroge Alkohol

Interessant und nachdenkenswert ist ja, dass täglicher Alkoholkonsum Krankheiten nach sich ziehen kann. Das ist teuer für die Gesellschaft und Weiterlesen

Klimafasten und Blogstöckchen

Versuche, über dich und andere nichts Schlechtes zu denken

a) drei Tage lang
b) fünfundvierzig Tage lang
c) drei Monate lang.

Schau, was mit deinem Leben passiert. (nach Yoko Ono)

csm_klimafasten2017_postkarte_3c668719edIn meinem vorherigen Artikel habe ich die Aktion Klimafasten vorgestellt. Dies ist eine Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit. Sieben Wochen vor dem Osterfest inne halten und sich auf das Wesentliche konzentrieren …

Pro Woche geht es um ein anderes Thema.

Frühlings-Fasten ja – aber mit Schmackes!

img_5328Yoko Ono schreibt in ihrem bezaubernden Buch „ACORN“:
Aufräumstück III

Versuche, über niemanden etwas Schlechtes zu sagen

a) drei Tage lang
b) fünfundvierzig Tage lang
c) drei Monate lang.

Schau, was mit deinem Leben passiert.

Nächsten Mittwoch beginnt – wer hätte es gedacht – die Fastenzeit mitten im kommenden Frühling. Für mich ist das echt eine Diskrepanz. Da lockt der Frühling uns hinterm Ofen hervor und wir genießen die laue Luft und das Vogelgezwitscher. Da lauern aber förmlich sechs Wochen Fastenzeit. „Es liegt was in der Luft“ und will von uns bemerkt zu werden.

Fasten hat im herkömmlichen Sinn immer etwas mit Verzicht zu tun, erscheint uns unfröhlich und ist gefühlt der Gegensatz zum aufbrechenden Frühling.

Ich bin für ein frühlingshaftes Fasten mit Schmackes. Heißt: wir haben die Wahl und treffen eine kraftvolle Entscheidung. Und diese Entscheidung tut uns rundherum gut. Wir fühlen uns wohlig in unserer Haut. Stolz werden wir sagen: „Ja, ich faste und zwar …“

Und nun kommt der schwierigere Teil: die Entscheidung treffen. Zuerst einmal das WAS will ich tun sprich fasten? Verzichten, etwas Neues oder etwas anders machen? Und dann die Zeitfrage: will ich 6 Wochen etwas Anderes gestalten? Oder wenigstens eine kurze Zeit lang?

Weniger ist mehr und wenn Fasten, dann mit Zeitqualität. Also. Wie Yoko Ono vorschlägt. Wem 6 Wochen zu lang erscheinen, der wagt wenistens 3 Tage. Oder eine Woche. Oder die erste und die letzte Woche. Oder jeden zweiten Tag nur ein Feierabendbierchen oder ein Stück Schokolade. Entscheide Dich!

Kommen wir noch zur Qualität: Gerne verzichtet man vor Ostern auf Alkohol, auf Süßes oder den Fleischkonsum. Das Weinchen am Abend, die Schokolade zum Dessert oder die Chips aus der Tüte? Man könnte ja auch mal auf die Massenware verzichten und regional oder Bio kaufen? Den Supermarktwein links lassen und vom heimischen Weinbauern das besondere Glas Wein am Samstagabend genießen, die Billigschokolade durch eine edle Premiumvariante ersetzen und die handgemachten Knusperchips ausprobieren. Das ist auch eine Möglichkeit des „Fastens“: Bring Qualität rein in die nächsten 6 Wochen. So oder anders.

Ich hab weiter unten einige Links gesammelt, die du mal durchklicken kannst. Was spricht dich an? Was willst Du ausprobieren? Weiterlesen

Ein Waldstück

Jeden Morgen gehe ich walken. Seit letzten September. Außer ich bin erkältet oder oder … ich bin wirklich JEDEN Morgen draußen und drehe meine Waldrunde. Ich kann gar nicht anders. Für mich ist Bewegung Lebenselexier. Egal wo ich bin, muss ich eine halbe Stunde wenigstens stramm gehen.

Heute begegnete mir dieser abgesägte Baum. In der Luft lag Feuchtigkeit, ganz nah hämmerten die Spechte in den Baumkronen. Ich fand diesen gestutzten Baum plötzlich sehr schön mit seiner hellgrünen Rinde und dem Mosaik auf der glatten Fläche.

Es gab aber auch noch eine andere Assoziation. Eine bekannte Bio-Schokoladenmarke stellt kleine Schokoladentafeln her. Und es gibt eine, die nennt sich „Ein Waldstück“. Hab ich gestern verschenkt.

David Hockney in London bzw. Paris

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Archivbild / Keystone/EPA/ Will Oliver Quelle

Anlässlich seines 80. Geburtstags wird die Tate London und das Centre Pompidou Paris David Hockneys Werke zeigen und würdigen.

Wer ist David Hockney? Ich gestehe, ich habe ihn jetzt erst „kennengelernt“. Mir gefallen seine Werke, die ich im Netz finde oder in den Zeitungen abgedruckt sehe. Im „Das Magazin“ finden wir ein sehr lesenswertes Interview mit ihm. Er sagt, es gibt nichts Schöneres, als Menschen zu betrachten. Das ist doch eine wunderbare Liebeserklärung an uns Menschen. Du, ich … wir sind es wert betrachtet zu werden.

Dieses Bild mit dem schwimmenden Mann: einfach phantastisch wie die Sonne sich im Wasser bricht und die Strahlen auch den Rücken des Mannes zieren. Ein Junge, der dem Schwimmer zuschaut. Ein sehr stilles Bild mit Bergpanorama.