Athen

Die Stadt ist engmaschig. Man lebt sehr nah. Wahrscheinlich kann man sich gegenseitig in die Wohnzimmer schauen. Das muss man mögen. Die Einwohnerzahlen variieren. Einmal heißt es 4 Millionen, dann wieder 6 Millionen. Also irgendwo in der Mitte wird es stimmen.

 

Ich mag die Stadt, ich mag die Sprache. Ist ein Versuch wert, dort mal im Herbst, Winter oder Frühling einige Tage länger zu verweilen. Ist auf jeden Fall näher als Hongkong und eine gute Alternative finde ich. Heiße trockene Sommer (anstatt feucht-heiße Sommer in HK). Kühlere Winter.

Hier kann man einen interessanten Artikel online lesen. Athen ist das neue Berlin.

Einmal im Leben sollte man …

IMG_6359… auf der Akropolis gewesen sein?!

In meinem Dumont-Führer steht: „Einmal im Leben darf man auf der Akropolis gewesen sein“ – dann aber besser gleich morgens um acht. Da sieht man dann mehr Säulen als Menschen.

Gesagt getan. Meine Freundin Lucia und ich waren um 7 Uhr beim Frühstück mit herrlichstem Blick auf die Akropolis. Um 8.20 Uhr kauften wir unsere Tickets am Schalter. Wir waren jetzt schon nicht die Ersten … aber als wir gegen 10.30 Uhr das Gelände verließen waren dann schon sehr viele Besucher unterwegs.

Architektonisch ebensfalls ein MUSS: Das Akropolis Museum mit seiner außergewöhnlichen Terrasse.

 

51Owve7c-WL._AC_US218_Schau Dir das Buchcover an! So ein schönes Gesicht. Schmerzverzerrt. Mein Mann fragt mich entsetzt: Was liest Du denn da?

Christianes Buchrezension habe ich vor einiger Zeit gelesen und die vielen Kommentare studiert. Da wollte ich es wissen. Ich habe es aus der Gemeindebibliothek ausgeliehen. Ich lese es seit 5 Wochen. Weit bin ich noch nicht gekommen. Auf Seite 157 bin ich jetzt gelandet und überlege ernsthaft, ob ich weiterlese.

Es ist sehr spannend geschrieben! Es geht um das Leben von 4 jungen Männern, die in New York leben und um deren Freundschaft. Vor allem geht es um Jude, dem in seiner Kindheit Schreckliches passiert ist. Noch weiß ich nicht genau, was passiert ist. Anhand der Rezensionen weiß ich, dass es sehr schrecklich gewesen sein muss: er wurde als Junge zur Prostitution gezungen, ist bei katholischen „Brüdern“ aufgewachsen.

Ich weiß auch noch nicht, warum er SOLCHE Schmerzen hat, die ihn plötzlich überfallen und dann lahm legen. Seine Beine und die Wirbelsäule scheinen dann förmlich auseinanderzubrechen. Es ist ihm schier Entsetzliches passiert.

Will ich mir das antun? Diese Lektüre?

Die Autorin ist echt ein Phänomen, denn es scheint fast allen Lesern so zu gehen: einerseits will man es sofort weglegen das Buch und nie mehr anfassen und dann ist da die Neugier: ich will es wissen, was passiert ist, ich will wissen wie es weitergeht … und weiß gleichzeitig, es wird mich tagelang beschäftigen – so wie alle Leser*innen.

Oh my god!

Hier die sehr lesenswerte Rezension auf zeit.de.

Ich werde berichten, ob ich es zurückbringe oder weiterlese … Christiane will es zum zweiten Mal lesen. Da bin ich auch gespannt.

Bei amazon eben die Kommentare gelesen, wie berührend und wie gut das Buch sei ….

Mein Date mit Waldi

 

img_6028Einmal in meinem Leben wollte ich eine Kuh melken. Ich habe es getan.

Es war so ein schöner Tag. Einen der glücklichsten Momente seitdem ich hier in der Schweiz lebe habe ich letzte Woche verbracht. Meine Freundinnen Annegret und Maria hatte ich dazu eingeladen.

Ich habe dazu im Totenhemd-Blog geschrieben, weil dieser Herzenswunsch auf meiner sogenannten Löffelliste stand. Bevor ich sterbe, will ich …. eine Kuh melken.

Lest selbst.

Buchtipp: Noch einmal ist alles offen von Cornelia Coenen-Marx

cover-189x300Ich halte das Buch in Händen und bin einmal mehr angetan von dem cremefarbenen Umschlag im DIN A5-Format. Er ist sehr liebevoll gestaltet, fast zart. Die sanft-grüne Farbe des Buchtitels „NOCH EINMAL IST ALLES OFFEN“ in großen Lettern: ein frisches Grün, das man jetzt im Mai häufig erlebt. Der untere Buchdeckel wird umspielt von ganz feinen Gräsern in grün und dunkelrot, sie wiegen sich leicht im Wind, manche verschwinden blass im Hintergrund. Die Titelunterschrift in einer luftigen Typo abgedruckt „Das Geschenk des Älterwerdens“ wird von diesen Blüten leicht umspielt.

Der Titel hält durch das ganze Buch, was er verspricht: Es ist noch einmal alles offen, wenn wir älter werden. Das gefällt vor allem mir, die immer neue Ideen entwickelt und sucht. Hier in diesem Buch von der Autorin Cornelia Coenen-Marx habe ich eine Fülle von Möglichkeiten vor mir. Ich muss nur zugreifen und mich informieren und mich inspirieren lassen. Im ersten Kapitel geht es genau darum: Das Leben neu entdecken.

Wir können uns über soziale Projekte genauso informieren wie über neue Lebenskonzepte. Was will ich einmal realisieren? Was passt zu mir? Wie will ich mein Leben gestalten und führen? Wie leben? Wo? Mit wem?

Beruflich kann ich mich weiter engagieren Weiterlesen